Wie man ein Dankbarkeitstagebuch schreibt

Danke

Wenn wir uns täglich in Dankbarkeit üben, lenken wir den Blick auf die positiven Seiten unseres Lebens. Wie leicht und wirksam Dankbarkeit durch kreatives Schreiben in den Alltag zu integrieren ist, das lesen Sie in meinem Erfahrungsbericht zu einem Dankbarkeits-Retreat.
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Drei Kreativ-Strategien gegen eine Schreibblockade

Spazierengehen Gröbenzell
Wenn’s nicht mehr weitergeht mit dem Schreiben des Blogbeitrags, des Romans, des Marketing-Konzepts, des Berichts oder des Gedichts helfen mir drei kreative Interventionen: Eine Collage erstellen, ein Elfchen schreiben oder raus gehen. Hier findet Ihr drei Anleitungen, wie Ihr einfach und schnell wieder ins Schreiben kommt.
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Selbstmanagement-Technik Schreiben: 5 gute Gründe, um gleich damit zu beginnen

Schreiben Selbstmanagement

Selbstorganisation – in vielen Studiengängen ein Pflichtfach und eine beliebte Weiterbildungsmaßnahme. Immer mehr Menschen nutzen kreatives oder autobiografisches Schreiben als Selbstmanagement-Technik. Hier erfahren Sie, warum Sie mit dem Schreiben anfangen sollten.

Für mich ist Schreiben Prävention, Motivation, Mittel zum Zweck, der Weg zur Zielfindung und Umsetzung, Hobby, Entspannung und Genuss. Und für Sie?

„Aber ich kann doch gar nicht schreiben, in Deutsch hatte ich immer schlechte Noten!“ – das ist der Hauptgrund Nummer 1 warum viele Menschen das Schreiben einfach nicht für sich entdecken wollen. Und doch kann es so viel für uns tun.

Sie müssen kein Hemingway sein, um zu schreiben
Wer schreiben will, muss weder Schriftsteller noch Poet sein. Nicht jeder, der ein Auto fährt, verfügt über die gleichen Fahrkünste wie Walter Röhrl oder Sebastian Vettel. Und dennoch kommen sie zum Ziel.

Alles, was wir zum Schreiben brauchen, ist ein Kugelschreiber oder Bleistift und Papier oder ein PC und etwas Strom und Speicherplatz. Und die die Neugierde darauf, schreibend die eigenen Gedanken, Gefühle und Ziele zu erkunden, zu notieren, zu formulieren und auszudrücken. Das ist es schon. Rechtschreibung und Grammatik? So lange Sie es lesen können, reicht es im ersten Schritt.

Diese fünf Gründe machen für mich das Schreiben zur Selbstmanagement-Technik Nummer 1:

1. Schreiben ermöglicht Selbstreflexion
Durch das Schreiben, lernen wir, uns selbst besser zu verstehen: Wir nehmen beim Schreiben oft andere Gefühle wahr, schauen genauer hin, spüren ins Detail hinein.
Vielen Menschen, die ich in den vergangenen Jahren in meinen Schreibwerkstätten begleiten durfte, ist das Schreiben ein regelmäßiger Begleiter geworden: In den Morgenseiten, in den Geschichten, die sie über ihr Leben geschrieben haben, in Briefen, die sie für andere Menschen geschrieben haben oder in ihrem Tagebuch. Sie schreiben, um sich zu erinnern, zu verstehen. Und um ihre Ressourcen zu finden.

2. Schreiben ordnet Bewusstes und Unbewusstes
Für und Wider, Sein oder Nichtsein, hin und her. Schreiben schafft einen Überblick z.B. in Entscheidungssituationen: Schreiben Sie je zwei Seiten darüber, wie sich Ihr Leben gestalten würde, wenn Sie sich für Möglichkeit A entscheiden würden. Und je zwei Seiten für B, C und so weiter.

3. Schreiben schafft Distanz
Das Aufschreiben erlaubt den emotionalen Abstand zu schwierigen Themen. Es strukturiert Sie.
Schreiben, um zu vergessen: Schreiben erleichtert, Schreiben befreit. Leeren Sie einfach Ihren Speicher: Schreiben Sie das, was Sie bewegt auf Papier. Es lässt Sie besser schlafen. Papier ist geduldig.

Schreiben Sie Ihr persönliches Brainstorming nieder. Schreiben Sie sich einen gedanklichen Dialog mit einem Helden Ihrer Kindheit auf: Was würden Spiderman, Wonderwoman, James Bond oder Pippi Langstrumpf in meiner Situation tun?

4. Schreiben schafft Nähe
Sie können sich mit Ihren Texten zeigen, sie mit anderen teilen. Sich ausdrücken, darstellen, Verbündete finden und Verständnis gewinnen, durch das Schreiben in Beziehung mit anderen treten sowie Beziehungen pflegen.

Schreiben Sie mit anderen, in einer Schreibwerkstatt. Oder mit den Kollegen und der Geschäftsführung über gemeinsame Ziele und die erreichten Erfolge.

5. Schreiben erhöht die Selbstwirksamkeit
Sie entwickeln durch das Schreiben Ihre Kreativität, Ihre Selbstwahrnehmung, Ihre Ausdrucksfähigkeit. Sie formulieren schneller, sicherer. Sie fördern Ihre Schreibstimme zutage. Sie fühlen sich produktiv. Sie werden stolz auf Ihre Texte sein.

Sie finden schreibend Ihre Ziele, Träume und Wünsche. Und die Wege dazu, sie ins Leben zu tragen. Und wer weiß, vielleicht haben Sie irgendwann Lust darauf, einen Roman zu schreiben?

Ich nutze das Schreiben, um Gedanken, Assoziationen, Pläne, Ideenblitze oder die sogenannten „göttlichen Eingebungen“ festzuhalten. So manche wirklich gute Idee würde sonst in der täglichen Informationsflut untergehen. Schon oft hab ich ein altes Notizbuch durchgeblättert und ich war erstaunt, über das, was ich geschrieben hatte. Ich hatte es einfach vergessen.

Bewegen Sie sich raus aus Ihrer Komfortzone
Schicken Sie den Zensor weg.

Unterhalten Sie sich schreibend mit sich selbst. Ohne Formulierungszwang und Perfektion. Schreiben Sie’s einfach hin, das was Sie denken, ohne Punkt und Komma. Schreiben Sie, was geschrieben werden muss.

Interviewen Sie sich selbst: Stellen Sie sich die Fragen, die Ihnen Anne Will, Maybrit Illner oder Günther Jauch stellen würden.

Keiner wird es außer Ihnen lesen. Erlauben Sie es sich, Ihre Gedanken aufzuschreiben, sie sind es wert.

Entwickeln Sie Schreibroutinen
Schreiben Sie täglich, wenn es geht. Oder mindestens wöchentlich für mindestens drei Monate – an Ihrem Lieblingsplatz, vielleicht mit Kerzenlicht und Musik? Oder im Café? Als Fließtext oder Gedicht? In Listen? Impressionistisch oder akribisch detailgenau, in Wortfetzen oder Juristendeutsch, als Roman oder Artikel im lokalen Anzeigenblatt. In der Ich-Perspektive oder aus der Sicht Ihrer Nachbarin. Egal wie: SCHREIBEN SIE!

Schreiben Sie Morgenseiten oder abends über drei Dinge, für die Sie heute dankbar sind.

Schreiben Sie regelmäßig ein Tagebuch oder ein Reisetagbuch.

Diese sieben Fragen bieten wunderbare Einstiege ins Schreiben:
1. Was erfreut mich heute?
2. Wofür bin ich dankbar?
3. Wovon träume ich?
4. Was will ich wirklich?
5. Was brauche ich?
6. Was hat wirklich gut funktioniert?
7. Warum tue ich das, was ich tue?

Jeden Monat findet übrigens in Gröbenzell die Schreibwerkstatt für Blogger „The Magic Bloghouse“ statt. Eine wunderbare Gelegenheit, ins Land des Schreibens einzutauchen. Sind Sie dabei? Ich freue mich, wenn Sie diesen Betrag teilen und an Schreibinteressierte weiterleiten! Vielen Dank!

Wie profitieren Sie durch das Schreiben?

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„Liebster Award“, PR und Schreiben – 11 Antworten auf die Fragen von Jasmin Leheta

LiebsterAward

Mensch, hab ich mich gefreut, als ich von Jasmin Leheta eine Nominierung für den „Liebster Award“ bekommen habe! Empfehlen, vorstellen, Lob verteilen, netzwerken – da mach ich natürlich sehr gerne mit!

Was ist das, ein Liebster-Award? Diese Blogger-Initiative will tolle Blogs ins Rampenlicht holen. Wer nominiert ist, darf elf Fragen beantworten, elf seiner liebsten Blogs nominieren, die dann wieder elf neue Fragen an die von ihm empfohlenen Blogger stellen. Eine wunderbare Idee, denn es gibt so viele talentierte Blogger, die auf eine Bühne gehören!

liebster awardEin herzliches Dankeschön an Jasmin Leheta, die mich in ihrem Blog nominiert hat ! Sie schreibt zur Begründung: „Ich lerne so viel von ihr“, das freut mich sehr! Jasmin ist Styling Coach und sie hat es sich mit ihrem Blog zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, wenn darum geht, wie wir mit unserer Kleidung kommunizieren. Von Jasmin kann Frau und Mann in ihren Coachings und Vorträgen auch viel lernen, weshalb ich Euch ihren Blog sehr ans Herz legen möchte!

Hier sind Jasmins elf Fragen und meine elf Antworten:

1. Wieso bist du unter die Blogger gegangen?
Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Zuerst hatte ich die Themenbereiche „Schreiben“ und „PR“ in zwei Blogs getrennt, seit Anfang 2015 habe ich sie unter www.danielaheggmaier.com zusammengeführt.

Ich bin eine ‚Ausdrucksbloggerin‘ und möchte die Menschen vielseitig inspirieren. Denn in einer Zeit, in der wir als z.B. Coach, Künstler oder Berater Beruf auf Knopfdruck vergleichbar sind, kommt es auf die Persönlichkeit eines Dienstleisters an. Und in einem Blog kann man die zeigen, unaufdringlich und nützlich.

2. Wie sieht dein Blogger-Alltag aus?
Bunt, kreativ, kommunikativ: Die Artikelideen entwickle ich aus den Fragen, die mir immer wieder z.B. bei meinen Vorträgen, bei den Mastermind Bloggers oder in meinen Schreibwerkstätten gestellt werden. Ein Literarischer Salon inspiriert durch Buchvorstellungen.

Dann geht’s ans Schreiben, ans Illustrieren, Veröffentlichen und Teilen. Mein wichtigstes Tool ist mein Notizbuch, in das ich all meine Themenideen hineinschreibe. Da ich gerne schreibe, muss ich mir dafür keinen festen Termin eintragen: Mal schreibe ich abends, mal morgens, wenn genug Ruhe da ist.

3. Wie hat dein Blog dein Leben verändert?
Ich bin viel sichtbarer geworden, Neukunden finden mich und meine Angebote in der Suchmaschine.

Die Menschen sprechen mich an auf das, was ich tue. „Das machst Du also auch?“ höre ich dann oft. Oder: „Toll, was Du wieder geschrieben hast!“

Früher habe ich meine Kunden ausschließlich über Empfehlungen bekommen. Heute sind die Empfehlung und das Netzwerken weiterhin meine wichtigsten Kanäle. Aber die Menschen, mit denen ich einmal in Kontakt gekommen bin, kann ich einfacher kontinuierlich über den Blog erreichen: Mit nützlichen Informationen.

Bloggen hat mich bekannter, erfolgreicher gemacht und stärker vernetzt: Mit interessanten Menschen, die ich ohne Blog nie kennengelernt hätte, sowie mit Projekten und Ideen, die man in einem Blog zusammen weiterspinnen kann.

4. Wie hat dein Blog das Leben deiner Leser verändert?
Ich inspiriere sie: Zum Schreiben, Lesen, Netzwerken. Eine Leserin hat mir beispielsweise erzählt, dass sie sich die Bücher aus den Leseempfehlungen des Literarischen Salons kauft und davon ganz begeistert war.

Eine andere Leserin hat mir erzählt, dass sie diesen Artikel über Die 26 besten Schreiborte im Sommer, übrigens der Blogpost mit den meisten Aufrufen, immer wieder durchliest, um in Schreibstimmung zu kommen.

Und zu einem Blogprojekt mit Unternehmerinnen-Interviews, das ich für den Woman’s Business Club 2013 und 2014 realisiert habe, hat mir erst vor kurzem eine Managerin erzählt, dass sie den Blog fast täglich anschaut, um die vielen Inspirationen der einzelnen Frauen aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich merke: Die Menschen lesen Blogs, geben wertschätzendes Feedback jedoch immer im persönlichen Gespräch. Bloggen wirkt!

5. Was machst du sonst noch so, wenn du nicht bloggst?
Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen schreibend eine Stimme zu verleihen, PR-Projekte umzusetzen und Menschen über das Schreiben den Zugang zu ihrer inneren Stimme zu verschaffen.

Dazu gehören z.B. zuhören, beraten, Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben in unserem Wintergarten in Gröbenzell, lesen, für PR-Agenturen arbeiten, Vorträge, Blog- und Social Media Workshops, fotografieren, Ghostwriter sein, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften entwickeln, kuratieren und texten, Interviews führen, Texte redigieren, in meiner Lieblingsstadt London schreiben, internationale Teeerfahrungen sammeln und vieles mehr…

6. Warum würdest du gerne mal …. treffen?
Arianna Huffington – die find ich richtig klasse. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, hat Hand und Fuß.

Bei einer Tasse Tee würde ich gerne ihre Zukunftseinschätzung für den Online-Journalismus und Bezahl-Modelle für Medien im Internet kennenlernen. Und mich interessiert, was sie in den einzelnen Ländern mit den Ausgaben der Huffington Post so alles erlebt. Interkulturelles Arbeiten hat mich durch 25 Jahre europäisch-eingebundene IT-PR-Arbeit immer begeistert.

7. Was ist dein Lieblingsplatz auf der Welt?
Der, auf dem ich gerade bin.

8. Welches Outfit wünschst du dir von den Modedesignern?
Ich will Outfits, die Frauen auch wirklich schöner machen! Ich persönlich freue ich mich über leuchtende Farben, königliche Mäntel, fließende Stoffe und Kleider, die weibliche Vorzüge zur Geltung bringen. Mir gefällt romantische Mode mit Blumen und Spitze. Mein Role Model für die nächsten 50 Jahre ist Iris Apfel: More is more and less is a bore – sagt sie.

Und ich finde es toll, dass auf der Vogue vom August 2015 stand: ‚Express yourself‘. Das ist ein Trend in die richtige Richtung: Die Gegenbewegung zur Uniform, zum Business-Anzug, zum schwarzen Rolli der IT-Nerds. Was ich bisher für den Herbst/Winter 2015/16 gesehen habe, sieht toll aus: Bunt, gemustert, verspielt, mutig, lebensfroh. I like!

9. Was sind deine 3 wichtigsten Werte?
Freiheit, Tatenstattworte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“  intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert. Eine Liste mit 364 Werten, die daraus entstanden ist, kann man übrigens hier herunterladen.

10. Deine liebste Jahreszeit? Und warum?
Der Herbst: Die leuchtenden Farben, die Blätter, Apfelrohrnudeln mit Vanillesoße und – Kastanien! Ich liebe Kastanien, lege sie auf Tische, in meine Mantel- und Handtasche, kann meine Augen nicht von ihrem Glanz abwenden. Oktoberfest, Dirndl, frische Brezen, Ernte und Dankbarkeit. Zeit, zu schreiben. Vorfreude!

11. Welchen Herzenswunsch willst du noch verwirklichen?
Ich wünsche mir ein Gut. Im Süden oder Westen von München. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren halten hier Lesungen. Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten finden statt. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in seinem Lied „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich mir die Haare schön machen und rausgehen. Einfach so.

Hiermit wandert der „Liebster Award“ weiter und ich freue mich auf Eure Antworten auf meine 11 neuen Fragen:
1. Was war für Dich die Initialzündung zu sagen „Jetzt blogge ich“?
2. In einem Satz: Wie lautet die Kernbotschaft Deines Blogs?
3. Was möchtest Du mit deinem Blog erreichen? Dieses Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren?
4. Wenn Du Bundeskanzlerin wärst, worüber würdest Du bloggen?
5. Welcher ist der Blogpost, auf den du am meisten stolz bist?
6. Wenn Dir jemand ein fürstliches Blogger-Gehalt zahlen würde: Über was würdest Du dann bloggen?
7. Welche war die bislang erfolgreichste Aktion, um Deinen Blog bekannt zu machen?
8. Wie kommst Du an die Themenideen für Deine Blogposts?
9. Wie überwindest Du Schreibblockaden?
10. Hast Du eine Zeremonie, ein Ritual rund ums Bloggen?
11. Welche Person – egal wer – würdest du gerne in Deinem Blog interviewen und warum?

Für den »Liebster Award« nominiere ich diese Menschen und ihre Blogs:
1. Annegret Kitzmann-Schubert von www.meinlebenmeingeld.com
2. Anette Holzinger von www.veganize-life.de/blog/
3. Angelika Walter von www.angelikawalter.wordpress.com
4. Anke Meyer-Grashorn von www.freiheit.de/anke-wills-wissen/
5. Monika Thoma von www.managerin-mag.de
6. Sabine Herm von www.ganz-frau-sein.de
7. Simone Rappel von www.businesscultureindien.com
8. Susanne Krieger von www.sinnvoll-trauern.de
9. Nicola Tiggeler von www.nicolatiggelerblog.com
10. Karin Tegtmeier von www.6way-coaching.com

Das sind die Regeln:
Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen!

Daniela Heggmaier

Die Autorin: Daniela Heggmaier
Die Kommunikationswissenschaftlerin war Presse-Vertreterin von Technologie-Unternehmen, bis sie sich 1996 als freie PR-Beraterin, Texterin, Bloggerin und Schreibcoach selbständig machte. Sie berät im nationalen und internationalen Umfeld UnternehmerInnen, Unternehmen, Non-Profit Organisationen sowie Institutionen und Agenturen. Beratungsschwerpunkte sind neben der PR innovatives Publizieren, Bloggen sowie die Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops für Kreatives Schreiben.
www.danielaheggmaier.com

Schneckentempo oder Affenzahn – wie Sie Ihr Schreibtempo finden

Schnell schnell – letzte Zeile, letztes Wort! Stift fallen lassen! Zeitdruck beim Schreiben kennen wir vor allem noch aus der Schule oder der Ausbildung. Beim kreativen Schreiben, also beim Schreiben ohne Noten oder Bewertung – nur für uns selbst – spielt das Tempo eigentlich keine Rolle. Oder doch?

Als ich in die Schule kam, hatte jedes Kind einen Aufkleber auf seiner Mappe mit einem Symbol – der Wiedererkennbarkeit halber. Bei mir war es eine Schnecke. Sehr bezeichnend, denn ich bin ein langsamer Mensch. Ich brauche Zeit. In der Schule war das ein Problem manchmal. Im Beruf ist es das vereinzelt noch heute, wenn schnell ein Bericht von einer Veranstaltung online gehen soll oder eine Deadline für eine Publikation ansteht.

Ich brauchte Zeit, um herauszufinden, dass ich eben mein ganz persönliches Schreibtempo habe: Ich brauche meine Zeit zum Schreiben von Presseinformationen, Artikeln, Interviews, Büchern und Vorträgen. Ich gönne mir Pausen, nutze Inspirationen unterschiedlichster Quellen, um dann wieder umso konzentrierter an einem Text arbeiten zu können. Je mehr ich schreibe, desto schneller werde ich. 30 Jahre Schreiberfahrung geben mir die Sicherheit, dass ich zügig einen Text zu Papier bringen werde. Bei neuen Themen jedoch plane ich von vorne herein Zeitpuffer ein: Für Recherche, Gliederung und Planung des Plots, Korrekturen, Überarbeitung.

Beim kreativen Schreiben oder beim schreibenden Nachdenken spielt das Schreibtempo in der Regel eine untergeordnete Rolle. Und doch kann man das Tempo variieren, um zu unterschiedlichen Ergebnissen zu kommen. Sehen wir uns mal „schnelles“ und „langsames“ Schreiben genauer an:

Schreiben Sie langsam!
Die Entdeckung der Langsamkeit  ist nicht nur ein gutes Buch von Sten Nadolny, sondern auch eine wunderbare Reise, auf die wir uns schreibend begeben können: Langsam schreiben. Genießen. Die Wörter willkommen heißen, sich auf Formulierungen einlassen, umformulieren, nachdenken, erneut schreiben. Dem Geschehen, der Geschichte Zeit geben. Zeit beim Entstehen. Zeit in der Handlung. Zeit für genaues Hinsehen, Details, kluges Beobachten. Schreiben mit allen Sinnen braucht Zeit.

SchnellschreibenLangsam schreiben ist Schreiben ohne Druck. Ohne Erfolgszwang. Einfach nur schreiben, was geschrieben werden muss. Ein Absatz in einer Stunde? Warum auch nicht?

Wenn eine Geschichte Form annimmt, kann es passieren, dass sich das Schreibtempo durchaus verändert, dass das Schreibfieber ausbricht, man in den „Schreibflow“ kommt und man schreibt und schreibt und schreibt, ohne Unterlass, ohne Pause. Weil es fließt. Zehn Romanseiten in zwei Stunden? Kein Problem!

Schreiben Sie schnell!
Manchmal kann das Schnellschreiben die Kreativität und die Experimentierfreude fördern und neue Gedanken auf‘s Papier oder den Bildschirm zaubern. Die Techniken: Automatisches Schreiben oder Freewriting. Beides ist so einfach wie wirkungsvoll: Nehmen Sie sich Papier, einen Stift, eine Stoppuhr und schreiben Sie einfach los. Nicht denken, einfach schreiben. Alles, was daherkommt, schreiben Sie schnell, ohne Pause, vergessen Sie alles, was Sie über Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung wissen. Niemand braucht es zu lesen. Wenn Sie nicht wollen, nicht mal Sie selbst! Nach zehn Minuten hören Sie auf und machen etwas anderes.

Manchmal finde ich in dem so entstandenen Text brauchbare Ideen, manchmal ist es ein Wegwerfprodukt, das einfach nur meinen Schreibfluss in Gang gesetzt und eine Schreibblockade gelöst hat. Wichtig ist, dass Sie Ihren inneren Kritiker oder Zensor komplett ausschalten und Sie den Text beim Schreiben nicht redigieren, sondern nur schreiben.

Und, sind Sie jetzt aufgewärmt? Ein wunderbares Buch dazu ist übrigens das Werk von Mark Levy mit dem Titel „Accidental Genius: Using Writing to Generate Your Best Ideas, Insight, and Content“ mit jeder Menge Tipps zu dieser bewährten Schreibtechnik. Auf Deutsch ist im September 2014 ein Buch von ihm erschienen mit dem Titel „Geniale Momente: Denken durch Schreiben“.

Schreibexperimente mit Schneckentempo und Affenzahn
Probieren Sie es doch mal aus: Wählen Sie ein Thema für einen Essay, eine Geschichte, eine Überschrift für einen Blogartikel oder eine Frage und schreiben Sie die erste Hälfte des Textes langsam für 30 Minuten. Schreiben Sie die zweite Hälfte nach der Schnellschreibmethode für zehn Minuten. Und? Stecken unterschiedliche Ideen drin? Oder die gleichen? Beim nächsten Schreibexperiment können Sie zuerst schnell, dann langsam schreiben.

Wenn Sie an größeren Schreibprojekten arbeiten und Sie sich ein tägliches Wörterpensum vorgenommen haben, dann beobachten Sie doch einmal, wie lange Sie z.B. für die täglichen 4.000 Wörter Ihres Romans brauchen:
Verändert sich die Schreibdauer?
Werden Sie schneller?

Immer wieder habe ich beobachtet, dass eine Beschränkung, d.h. man schreibt in einem definierten Rhythmus eine gewisse Menge von Wörtern oder Zeichen oder für eine festgelegte Dauer, die Produktivität beim Schreiben erhöht.

Ob schnell oder langsam – ich schreibe übrigens am liebsten mit der Hand auf Papier. In Notizbücher, zusammen mit anderen Menschen in einer Schreibwerkstatt. Besonders gerne schreibe ich in der Schreibwerkstatt The Magic Bloghouse. Schreiben Sie mit?

Schneckentempo oder Affenzahn – in welchem Tempo schreiben Sie am liebsten?

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Kreative Wege, um individuelle Bilderwelten zu gestalten

Reaktivzeichnen-Freiraumfrau

Manche nennen sie die „Freiraumfrau®“, in ihrem Pass steht Angelika Bungert-Stüttgen. Sie ist Reaktivzeichnerin, Innenarchitektin und Coach. Wie kaum eine zweite illustriert sie Themen, Ideen und Projekte für vielfältige Kommunikationsaufgaben. Oder sie bringt Menschen dazu, das Zeichnen, Skizzieren für die eigene Bildsprache, den Blog oder Präsentationen zu entdecken. Im Interview spricht sie über den Dauertrend hin zum Bild und über eine einfache Methode, wie wir unsere verborgenen illustrativen Talente entdecken können.

FreiraumfrauAls Freiraumfrau© gestaltest Du nicht nur reale Räume sondern hilfst außerdem Menschen beim Visualisieren ihrer Herzensthemen und Markengeschichten. Welche Trends siehst Du derzeit, wenn es darum geht Inhalte, Fragestellungen, Gesagtes darzustellen?
Angelika Bungert-Stüttgen: „In Zeiten steigender Informationsflut entdecke ich einen Trend zum Bild. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Eine gut gemachte Zeichnung kann einen langen Blogartikel visuell zusammenfassen oder sogar komprimieren. Außerdem wird im Social-Media-Bereich das Bildhafte bevorzugt wahrgenommen.“

Was rätst Du UnternehmerInnen? Welches Feedback haben Dir Kunden gegeben, die Ihre Inhalte zeichnerisch – entweder selbst oder durch Dich – dargestellt haben?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Gute Zeichnungen helfen meinen Kunden als Kommunikationstool. Vor allem, wenn es sich um komplexe Berufsthemen oder Herzensprojekte handelt. Meinen Kunden macht es Spaß mit ihren Zeichnungen in die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu reden.

Ich beobachte, dass viele UnternehmerInnen noch die Wirkung, die von Bildern ausgeht, unterschätzen. Immer wieder bin ich entsetzt, welche belanglosen Fotos mancher auf seiner Webpräsenz einsetzt, wenn es um hochwertige Dienstleistungen oder Produkte geht. Ich rate dazu, sich von Externen ein ehrliches Feedback zu holen. Und Profis ans Werk zu lassen.

Kunden, die lieber selber zeichnen wollen unterstütze ich dabei, die eigene Handschrift zu entwickeln. Dazu sind auch die Reaktivzeichnen-Abende bei my Fable gut geeignet.“

Wie können Menschen zu individuellen Bildern kommen, um ihr Business in Social Media, ihrem Blog oder in Präsentationen darzustellen?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Wir reden hier über zweierlei. Das eine sind Fotos, die verwendet werden. Ich persönlich verwende nur noch solche, die ich selber fotografiert habe. So vermeide ich die Urheberrechtsdiskussion und die Frage, in welchen Medien ich welches Vorschaubild teilen darf. Portraitbilder lasse ich von Profis machen, mein Bild hier im Blogbeitrag hat Fotografin Sabine Fritz fotografiert.

Wichtig ist es Bilder zu haben, die die eigene Markengeschichte erzählen. Dazu muss ich natürlich wissen, was ich visuell erzählen will. Ich beobachte, dass es da bei manchen hapert. Ohne Wissen um den Kern des eigenen Unternehmens kann auch keine Geschichte erzählt werden. Und dann geht es darum, mit den Techniken vertraut zu werden, selber Fotos zu machen oder sich jemanden zu suchen, der das übernimmt.

Das andere sind Zeichnungen oder Infografiken. Ich glaube daran, dass jeder Mensch kreative Fähigkeiten hat. Deshalb mag ich es, wenn Leute sich an die Zeichnerei wagen und damit ihre Blogbeiträge oder Facebookseiten auffrischen. Ich rate aber dazu, kritisch mit sich zu sein. Nicht jedes zeichnerische Ergebnis hinterlässt einen professionellen Eindruck. Also gilt auch hier: Selber weiter lernen oder sich einen Profi holen!“

Ich höre immer wenn ich über meine Schreibwerkstätten rede: „Ich kann nicht schreiben“. Was sagst Du zu Menschen, die sagen: „Ich kann gar nicht zeichnen“?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Den Spruch kenne ich natürlich auch schon. Das ist so ein altes Kindheitstrauma aus Kindergarten- und Schulzeiten. Letztlich kann jeder Mensch zeichnen. Wichtig ist nur, dass er anfängt. Im Rahmen seiner Möglichkeiten beginnt und sich durch Üben weiter verbessert. Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil und lassen Sie die Vergleiche mit anderen, das demotiviert nur.

Machen Sie doch einmal ein 30-Tage-Experiment. Nehmen Sie sich ein Notizbuch und zeichnen jeden Tag ein Bild. Sie werden sehen, wie sie nach 30 Tagen ihre Fähigkeiten deutlich verbessert haben. Zeichnen Sie, was Ihnen vor die Nase kommt, so wie ich bei meinem 30-Tage-Projekt. Übung macht den Meister! Viel Spaß dabei und wenn Sie Lust haben, dann berichten Sie mir davon.“

Vielen Dank, liebe Angelika!

Mehr über Angelika Bungert-Stüttgen erfahren Sie auf ihrer Webseite . Wer beim Reaktivzeichnen in München mitmachen möchte, findet hier  alle Infos. Seit 14.4.2015 läuft ein neues ‪#‎30skizzen‬ Projekt. Wer mitzeichnen möchte, der gebe Angelika Bungert-Stüttgen direkt Bescheid. Sie hat eine geschlossene Facebook-Gruppe gegründet, in der die Tageszeichnungen gezeigt werden können.

Braucht Ihre Bildsprache frischen Wind?

Bücher, Blogs und große Schreibprojekte: Sieben Strategien für erfolgreiches Schreiben

Schreibprojekte
Schon wieder drei Tage an Keywortsuchlianen durch den Webdschungel gehangelt – ohne eine Seite geschrieben zu haben? Und der Abgabetermin für das Buch, die Blogtexte oder die Dissertation rückt näher? Job und Familienleben nehmen mehr Zeit in Anspruch als gedacht? Der Trick: Große Schreibprojekte klein und damit bewältigbar machen. Wie’s geht erfahrt Ihr hier.

Ein Buch schreiben oder eine Serie von Blogbeiträgen, Fachartikeln, eine Seminararbeit oder eine Dissertation – vielen Schreibenden geht unterwegs die Puste aus, weil sie das Schreibprojekt zusätzlich zu einem ohnehin schon vollen Terminkalender stemmen wollen oder wenig Erfahrung damit haben. Schnell steht die Deadline im Nacken und die Schreibblockade beginnt. Prokrastination, auf Deutsch Aufschieberitis, Trödeln, Vermeiden sind die Folgen und haben so manches Schreibprojekt frühzeitig zu Fall gebracht.

Aus meiner Erfahrung als Autorin von zwei Büchern und als Anleiterin von Schreibwerkstätten habe ich hier sieben bewährte Strategien zusammengestellt, die den Schreibenden, die ich berate, und mir zuverlässig dabei geholfen haben, das Schreiben langer Texte mit Genuss zu einem guten Ende zu bringen.

Erstens: Schreibprojekte planen
Was schreibe ich wann und bis wann? Wie viele Kapitel gibt es, welchen Umfang sollen die einzelnen Texte haben, welche Bilder, Grafiken, Checklisten brauche ich? Wann muss ich abgeben, online stellen? Mit anderen Menschen Zwischenstadien besprechen oder Korrekturphasen einplanen? Welche Pufferzeiten baue ich ein? Wann ist mein Urlaub? In welcher Form muss ich Texte und Bilder liefern?

Bei Schreibprojekten gilt generell: Alles wird einfacher, wenn man jeden Tag etwas für sein Projekt tut, und wenn es nur 15 Minuten sind: Jeden Tag zwei Seiten schreiben, oder 4.000 Zeichen, oder 15 Minuten schreiben und 10 Minuten planen, redigieren, organisieren. Wenn das tägliche Pensum geschafft ist: Einen Punkt im Kalender einzeichnen, die Punkte verbinden und die Kette nicht abreißen lassen. Auf diese Weise werden große Aufgaben klein. Und das Schreibprojekt wächst fast von alleine.

Zweitens: Feiern
Wer seinen Plan für Inhalt, Schreibdauer und Schreibzeiten festgelegt hat, darf sich getrost der Belohnung widmen. Beim Planen gleich die Art der Belohnung festlegen, damit die Motivation steigt: Bei kleineren Teilerfolgen z.B. ein Stück Kuchen (wie im Bild) oder eine Extrarunde mit dem Hund oder eine Tasse Tee/Kaffee/Kakao im besonderen Rahmen. Wenn alle Termine eingehalten wurden, darf die Feier kreativ und üppig ausfallen: Mit Freunden, Kollegen oder allein. Bei einem Ausflug, im Museum oder beim Frühstück oder oder…

Drittens: Gemeinsam schreibt sichs besser
Holen Sie sich Unterstützung: Schließen Sie sich einer Mastermind Gruppe an, einer Schreibwerkstatt, einem Erfolgsteam, einer Schreibgruppe oder fragen Sie Menschen aus dem Freundes-, Bekannten-, Kollegen- oder Familienkreis, ob sie Sie bei Ihrem Schreibprojekt unterstützen können. Schreibcoaches leisten hier übrigens ebenfalls gute Dienste. Oder der Lektor in Ihrem Verlag, wenn Sie einen haben. Sprechen Sie über Ihr Schreibprojekt, damit Sie sich selbst ein wenig unter Druck bringen, bei der nächsten Nachfrage von Tante Frieda über nennenswerte Fortschritte berichten zu können.

Viertens: Für sich gut sorgen
Ausreichend schlafen. Den Terminkalender konsequent für die Schreibzeiten frei halten. Lesen. Bewegen. Raus gehen. Mit Freunden treffen. Die Katze streicheln. Besonders schöne Tee- oder Kaffeetassen auswählen. Anregungen, wie Sie ins Schreiben kommen, habe ich hier  zusammengefasst.

Fünftens: Daten sichern
Laptop mit Doktorarbeit in der S-Bahn vergessen“  – kann passieren. Ist aber nicht so schlimm, wenn man seine Texte regelmäßig auf ein externes Laufwerk sichert. Ideal ist es, monatlich eine solche Sicherungskopie z.B. in einem Bankschließfach unterzubringen. Je nach Vertraulichkeit kann man die Daten auch in der Cloud seines Vertrauens sichern.

Sechstens: Ablenkungsfrei schreiben
Ping – ein Email. Ping – eine Facebook-Nachricht. Ping – eine Nachricht von… Wer an einem PC mit Internetanschluss arbeitet, wird häufig vom konzentrierten Arbeiten abgelenkt. So manche Recherche verlief im Sand und endete da, wo man garnicht hinwollte. Also: Suchen Sie sich phasenweise auch einen analogen Schreibort – Vorschläge für kreative Schreiborte finden Sie hier. Was brauchen Sie, um produktiv schreiben zu können?  Ruhe? Telefone auf die Mailbox umleiten! Eine Schreibreise planen – eine Woche und nur Sie und Ihr Schreibprojekt!  Ordnung? Büro aufräumen! Eine Übersicht von Online-Tools für fokussiertes Arbeiten finden Sie hier.

NotizbuchSiebtens: Ein Projektnotizbuch pflegen
Gönnen Sie sich ein schönes Notizbuch für Ihr Schreibprojekt. A4 oder A5 – ganz nach Handtaschengröße. Ich mag am liebsten Ringbücher, da kann man auch was einkleben – ohne dass das Buch aus dem Leim geht. Halten Sie darin alles fest, was Ihnen zu Ihrem Schreibprojekt einfällt: Literatur, Recherchequellen, Interviews, Links, Ideen für Illustrationen oder Grafiken. Nehmen Sie’s überall mit hin. Auch zum Friseur, damit Sie Geistesblitze immer und jederzeit einfangen, einen Artikel aus der Zeitung einkleben oder etwas malen können. Die Digital Natives unter uns machen das mit Smartphone oder Tablet. Wie der amerikanische Blogger Michael Hyatt mit Evernote arbeitet, lesen Sie hier. Egal wie – legen Sie sich einen schönen Platz für Ihre Eingebungen an, damit Sie alle Ihre Ideen nutzen können, sobald Sie wieder in Ihrer gewohnten Schreibumgebung sind.

Was hat Ihnen dabei geholfen, große Schreibprojekte fertig zu stellen?