Wie man als Anfänger ins Schreiben kommt

Wie fängt man an, mit dem Schreiben? Diese Frage wurde mir beim letzten Magic Bloghouse gestellt. Nicht jeder fühlt sich dazu berufen, Autor*in, Blogger*in oder Texter*in zu werden. Und doch ist das Schreiben so wichtig für die eigene Sichtbarkeit und Selbst-PR, für das Bloggen, in Social Media oder für Fachartikel. Was ich darauf geantwortet habe und was Du vor dem Schreiben tun solltest, das erfährst du in diesem Artikel.
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Selbstmanagement-Technik Schreiben: 5 gute Gründe, um gleich damit zu beginnen

Selbstorganisation – in vielen Studiengängen ein Pflichtfach und eine beliebte Weiterbildungsmaßnahme. In den vergangenen Jahren habe ich mir diese Aufgabe durch das Schreiben erschlossen: Ziele finden, Ziele umsetzen, Selbstwahrnehmung und Planung gelingen mir leichter, in dem ich meine Gedanken schriftlich festhalte. Immer mehr Menschen nutzen kreatives oder autobiografisches Schreiben als Selbstmanagement-Technik. Über die fünf Gründe, warum Sie mit dem Schreiben anfangen sollten und sieben wirkungsvolle Fragen für den Einstieg.
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Warum Sie auf Reisen schreiben sollten

Schreibreise London

Auf Reisen fliegt mir alles nur so zu: 1.743 Schreibideen, jede Menge gute Gedanken und Ansätze zum Pläneschmieden, eine Million wunderbarer Sätze. Ich sitze im Café, die Gedanken fließen und ich schreibe nur noch mit. Die Umgebung fernab des Alltäglichen entfaltet meine Kreativität schneller, vor allem, wenn ich Metropolen wie meine Lieblingsstadt London besuche. Schreibend reisen, unterwegs Gedanken und Momente festhalten, auf Schreibreise gehen – für mich eine der wunderbarsten Arten zu Schreiben.

Dass die Begegnung mit anderen Ländern und anderen Sitten die Kreativität fördert, berichtet auch Indien Expertin Dr. Simone Rappel: „Menschen mit Auslandserfahrung sind kreativer. Sie sind es gewohnt, sich auf je neue Situationen einzustellen und Lösungen zu finden,“ schreibt sie in ihrem Blog Business Culture Indien. Also schon mal bei der nächsten Geschäfts- oder Urlaubsreise genügend Zeit zum Schreiben einplanen.

Am Liebsten schreibe ich im Café oder in Museen. Zum Beispiel in London in der National Portrait Gallery. Aber auch Reisepausen im Flugzeug, Bus oder Zug bieten inspirierende Schreibgelegenheiten: Es gibt Menschen zu beobachten, ich höre neue Musik und interessante Sprachfetzen, Kunstwerke aller Stilrichtungen und Epochen beflügeln meine Fantasie.

Unterwegs kann ich schreiben statt zu fotografieren oder zu telefonieren. Briefe, Postkarten. Ein Tagebuch oder ein Reisejournal. Eines, in das man auch Kassenzettel oder Eintrittskarten hineinklebt, Postkarten, Ausschnitte aus Zeitungen. Eines, in das man hineinmalt, wie z.B. die amerikanische Künstlerin und Autorin Sark. Ich habe auch immer mein Inspirationsbuch dabei, in das ich z.B. meine wichtigsten Erkenntnisse aus Büchern hineinschreibe, Weisheiten oder Witze.

Unterwegs kann ich an einem Roman weiterschreiben. Oder Kurzgeschichten, Reportagen, Interviews. Oder Gedichte, Elfchen. Oder die nächsten 20 Blogposts. Oder Stoffsammlungen in Form von Listen und Clustern. Aus einem anderen Blickwinkel, aus einem anderen Land heraus. Man verbindet einfach andere Punkte, z.B. die aus London, mit den eigenen Themen, Romanfiguren, Fragestellungen, Kundenproblemen oder seinem ureigensten roten Lebensfaden.

Kein Telefon stört mich, kein Kundentermin steht unmittelbar bevor. Auf Reisen darf ich entdecken, mit allen Sinnen schauen, riechen, hören, tasten, schmecken, denn nur dazu bin ich da. Ich genieße das malzige Aroma eines schwarzen englischen Broken-Teas, den das Bergamotten Öl zum Earl Grey adelt. Die Teascones schmelzen im erdbeerigen Clotted Cream-Traum auf meiner Zunge. Kulinarisches inspiriert meine Reiseberichte, Ideen aus Literatur, Kunst, Musik, Architektur und Natur des jeweiligen Landes oder Orts fließen in meine Texte ein.

Auf Reisen brauche ich nur ein paar Stifte zum Schreiben, eventuell ein paar Farbstifte zum Malen, einen Klebestift, eine kleine Schere. Immer öfter die Brille. Mal mache ich Fotos, lasse sie in einem Geschäft ausdrucken oder schneide etwas aus der örtlichen Tageszeitung aus und klebe es in mein Journal. Mal malen die Mitreisenden ein Bild hinein oder halten Anekdoten darin fest.

Mitreisende sind eine weitere Bereicherung. Vor allem auf einer Schreibreise. Wenn wir uns unsere Geschichten vorlesen und sie miteinander teilen. Von einander lernen. Uns gegenseitig wertschätzendes Feedback schenken. Uns durch Schreibimpulse auf neues Terrain bewegen. Dann fällt so manche Schreibblockade in sich zusammen. Dann entsteht so manches Schreibnetzwerk. Dann entsteht so mancher Text, der stolz nach Hause gebracht wird und noch lange wirkt.

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Handschrift lässt Ideen fließen

Mit der Hand schreiben – das scheinen Kinder gar nicht mehr richtig zu lernen in der Schule und Erwachsene im Zeitalter des Smartphone und PCs immer häufiger zu verlernen. Zum Tag der Handschrift am 23. Januar finden Sie hier meine fünf Tipps für eine bessere Handschrift und die Nutzung dieses mächtigen Tools unserer Kreativität.
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