BarCamp München: Wenn Nerds ins Schwurbeln kommen und Blogger blockadefrei bloggen

 

Ein Barcamp ohne Themenvorgabe – das ist eine echte Wundertüte: Vom Schlüsselanhängerbasteln über eine Transgender-Fallstudie, Nerds mit Big Data bis hin zu den Social Media-Aktivitäten der Münchner Polizei reichte das Themenspektrum. Meine Insights aus vier besuchten und einer gehaltenen Session beim #bcmuc 2017. Weiterlesen

#dmcmuc 2017 Rückblick: Was meinst Du mit Real Life?

digital media camp #dmcmuc

Ich kam, sah und lernte: Über Sicherheit und Unsicherheit im Netz, im Publikum und bei den Medienschaffenden. Als Kommunikationswissenschaftlerin lernte ich über das, was die Medien 2017 beschäftigt. Als PR-Expertin beobachtete ich, wie wer wo über sich und andere spricht. Und als Bloggerin berichte ich hier darüber für alle, die nicht dabei sein konnten:
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Sommer in Harlaching: Kindheitsspaziergänge und der Wert von Ideen

Biergarten Harlaching

Ein Münchner Sommer? Der fand in meiner Kindheit in Harlaching statt, bei der Oma. In einem Leben ohne Auto, langen Spaziergängen im Perlacher Forst, am Isarhochufer und den wunderschönen Villenvierteln dieses besonderen Stadtteils im Süden von München. Über autobiografisches Schreiben, die zwei Blogparaden „Sommer in der Stadt“  und „Wert von Ideen“  und was der Blick über den Gartenzaun damit zu tun hat.
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Meine Schreiborte in München

muenchen momente

Ein leeres Notizbuch, ein paar Stifte und viel Zeit und Lust zu Schreiben in München? Für die Blogparade München Momente habe ich meine 11 Lieblingsorte in München zusammengestellt, an denen ich einfach gerne Artikel, Texte und Strategiepapiere schreibe: Hotels, Cafés und Museen.
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Sommerlich sinnlich: Schreiben mit allen Sinnen

Noch ganz bei Sinnen? Ja, vor allem jetzt! Sommer, Zeit der Erntegenüsse und Blütendüfte. In einer sommerlichen Schreibwerkstatt in Gröbenzell erkundeten wir, wie genau es sich anfühlt, eine Erdbeere zu essen und darüber zu schreiben.

Wir haben wunderbare Sinne. Wer lebendige Texte schreiben will, sollte regelmäßig mit ihnen arbeiten:
• Tastsinn: Wie fühlt sich die Erdbeere an? An den Händen, an den Wangen, Lippen, auf der Zunge, an den Zähnen?
• Sehsinn: Wie sieht die Erdbeere aus? Ihre Blätter?
• Geruchssinn: Wie riecht die Erdbeere?
• Geschmackssinn: Wie schmeckt die Erdbeere? Gibt es einen Nachgeschmack?
• Hörsinn: Wie hört es sich an, eine Erdbeere zu essen?

Beim Schreiben sind sinnliche Eindrücke essentiell, um Texte erlebbar zu machen, um das Beschriebene schneller in die Gefühlswelt der Leser und Leserinnen zu transportieren.

Wir sammeln Eindrücke, Wörter und Analogien, Metaphern zu Geruch, Geschmack, Aussehen, Konsistenz und Erdbeer-Geräuschen. Wir essen eine und noch eine. Es fällt uns nicht leicht, das alles aufs Papier zu bringen. Bei der nächsten Knabberei geht es schon einfacher. Wir üben, wir bleiben dran.

Wenn nicht gleich das richtige Wort daherkommt, arbeiten wir später noch einmal daran. Über Listen oder Cluster oder Wortwolken finden wir Schritt für Schritt das passende Wort für den jeweiligen Sinneseindruck. Manchmal auch zwei Tage später.

Angenehmer Nebeneffekt: Wir schulen nicht nur unsere Wahrnehmung und Achtsamkeit, sondern genießen jede Menge Erdbeeren und gerade frisch gepflückter Himbeeren. Sommer pur!

Wer von guten Vorbildern lernen will: Der Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind ist ein Meisterwerk zu nur einem Sinn: Dem Geruchssinn. Lesen und Üben!

Welche Bücher inspirieren Sie zum Schreiben mit allen Sinnen?

Wenn auch Sie gemeinsam mit anderen schreiben möchten: Hier finden Sie alle Termine für die Schreibwerkstatt The Magic Bloghouse für Blogger in Gröbenzell im Westen von München.

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