New Year, New Work, New Pleasure: 8 Impulse für Ihre Selbst-PR in 2019

Freuen Sie sich auch auf das neue Jahr? Sie wollen Ihrem Business oder Ihrer Karriere einen ordentlichen Schub geben? Wenn Sie Ihre Ideen und Strategien, Ihre Produkte und Projekte in die Welt tragen wollen, um Kund*innen, Geschäftspartner*innen, Unterstützer*innen oder Mitarbeiter*innen zu finden, dann sollten Sie jetzt Ihre Selbst-PR planen. Was Sie dazu über aktuelle Entwicklungen im Jahr 2019 wissen müssen, das erfahren Sie hier:
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Wohlfühlinseln im Alltag: Tipps für magische Auszeiten

Wenn alles zu viel wird, brauchen wir eine kleine Pause. Eine Mini-Unterbrechung dessen, was uns im Hamsterrad hält. Doch manchmal fehlt die zündende Idee dafür, was uns wieder neue Kraft geben könnte. In diesem Blogartikel haben mir deshalb spannende Frauen ihre Tipps für die kleine Entspannung zwischendurch verraten und gezeigt, wie sie wieder in ihre Kraft und Kreativität kommen.
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Wie man den Zeitgeist einfängt – Interview mit Angelika Neumann

(c) Angelika Neumann
(c) Angelika Neumann

Künstler sind seit jeher die Menschen, die die aktuellen Trends in der Gesellschaft erkennen. Ob Modedesigner, Maler oder Bildhauer – sie machen das Neue sichtbar. Angelika Neumann ist nicht nur Künstlerin, sondern auch Unternehmensberaterin. Von ihr wollte ich wissen, wie Menschen und Unternehmen die Kunst und ihre Kreativität am besten nutzen können. Weiterlesen

Drei Kreativ-Strategien gegen eine Schreibblockade

Spazierengehen Gröbenzell
Wenn’s nicht mehr weitergeht mit dem Schreiben des Blogbeitrags, des Romans, des Marketing-Konzepts, des Berichts oder des Gedichts helfen mir drei kreative Interventionen: Eine Collage erstellen, ein Elfchen schreiben oder raus gehen. Hier findet Ihr drei Anleitungen, wie Ihr einfach und schnell wieder ins Schreiben kommt.
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Selbstmanagement-Technik Schreiben: 5 gute Gründe, um gleich damit zu beginnen

Selbstorganisation – in vielen Studiengängen ein Pflichtfach und eine beliebte Weiterbildungsmaßnahme. In den vergangenen Jahren habe ich mir diese Aufgabe durch das Schreiben erschlossen: Ziele finden, Ziele umsetzen, Selbstwahrnehmung und Planung gelingen mir leichter, in dem ich meine Gedanken schriftlich festhalte. Immer mehr Menschen nutzen kreatives oder autobiografisches Schreiben als Selbstmanagement-Technik. Über die fünf Gründe, warum Sie mit dem Schreiben anfangen sollten und sieben wirkungsvolle Fragen für den Einstieg.
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Wie man sich mit Orangenbaumblättern schreibend an seine Zukunft erinnern kann

LEBENSWERKSTATT
Wenn wir kein Bild von unserer Zukunft haben, können wir für unsere Gegenwart keine vernünftigen Entscheidungen fällen. Deshalb sollten wir uns regelmäßig eine Auszeit nehmen, um uns an unsere Zukunft zu erinnern. Denn alle Informationen darüber stecken bereits in uns drin. Wir müssen diese Schätze nur noch heben. Das Schreiben als Methode fördert in unserer Lebenswerkstatt seit vielen Jahren alle Erinnerungen an meine Zukunft zuverlässig zutage.

Vor kurzem sagte jemand zu mir: „Schreib mir doch vier Blogartikel pro Monat und stell‘ sie online!“ Hätte ich machen können und hätte pro Monat schnell mal 1.200 Euro mehr verdient. Die Kundin aber berichtete mir zuvor, dass sie sich noch nicht im Klaren sei, in welche Richtung sie ihr Business in Zukunft vorantreiben will. Und dann Geld für einen Blog ausgeben, der von einem Unternehmen handelt, dessen Zukunft unklar ist? Lieber nicht.

Der einzige Weg: Zukunft vom Ende her denken
Die Investitionen in einen Blog, in die Gestaltung des Personal Brands sind eine Sache. Was wir sonst noch in unser Leben holen oder wovon wir uns verabschieden sollten – eine andere. Wir müssen unsere Zukunft vom Ende her denken und zukunftsintelligent vorgehen. Erst dann lohnen sich die Energien, die wir in verschiedene Projekte stecken.

Charles Dickens hat uns in “A Christmas Carol” gezeigt, wie das Visualisieren der Zukunft geht: Nacheinander ließ er den Ghost of the Christmas Past, den Ghost of the Christmas Present und den Ghost of the Christmas Future bei dem geizigen Ebenezer Scrooge auftauchen, um ihm die Folgen seines Handelns für seine Zukunft aufzuzeigen. Eine eindrucksvolle und wirksame Methode, doch in unserer Lebenswerkstatt arbeiten wir ohne Geister oder Schreckensszenarien. Unsere Vorstellung von der Zukunft finden wir mit Freude.

Cricket auf dem Rasen von Peter Fox
Kennen Sie das Lied vom „Haus am See“ von Peter Fox? In dem Lied erzählt er von seiner Zukunft: Von Orangenbaumblättern, die auf seinem Weg liegen werden, von seinen 20 Kindern, seiner schönen Frau und seinen Enkeln, die Cricket auf dem Rasen seines Hauses am See spielen werden. Ein Lied, das Lust auf Zukunft macht. Und genau das ist das erfolgsentscheidende Konzept: Die Lust auf Zukunft zu wecken, es soll Spaß machen, darüber nachzudenken. Denn sonst tun wir es nicht.

Das sagt auch der Zukunftsforscher Dr. Pero Mićić in seinem Buch „Wie wir uns täglich die Zukunft versauen“: Wir sind der Homo Präsens. Wir können nicht in die Zukunft denken. Wir schaffen es nur, wenn wir ein Zukunfts-Ich und Zukunfts-Wir formulieren. Und unsere Willenskraft schulen und stärken. Die stärkste Motivation ist nach seinen Erkenntnissen der Satz „Du wirst stolz auf Dich sein!“.

Ein anderer Forscher in Sachen Zukunft ist Prof. Dr. Otto Scharmer, ein deutscher Professor, der am Massachusetts Institute of Technology (MIT) lehrt. Er sagt: Es gilt, von dem Punkt her zu denken und zu führen, an dem man am Ende seines (Berufs-)Lebens stehen möchte. Seine zentrale Frage: Welchen Ratschlag soll Ihr zukünftiges Ich Ihrem heutigen Ich geben?

Das ist die Denkrichtung der Lebenswerkstatt. Alle Infos finden Sie hier.

Welche Bilder hätte der Geist der zukünftigen Weihnacht für Sie parat?

7 Wege aus der Schreib-Komfortzone

Komfortzone

Wenn ich in meinen Schreibwerkstätten ratlose Gesichter sehe oder den Satz höre: „Damit kann ich aber garnichts anfangen!“ weiß ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Gute Texte werden außerhalb der Komfortzone geschrieben. Nach dieser Anfangsverweigerung laufen die Teilnehmenden der Schreibwerkstatt meist zur Höchstform auf und lesen ganz wunderbare Texte vor, auf die sie zu Recht stolz sind. Hier habe ich meine sieben bewährten Strategien zusammengefasst, mit denen ich ganz leicht aus der Schreib-Komfortzone herauskomme.

In der Komfortzone ist alles bequem, vertraut, kuschelig, es läuft so vor sich hin. Doch kommt hier die Fantasie in neue Fahrwasser? Entstehen da die guten Ideen? Überwindet man dort eine Schreibblockade? Wachsen hier die Geschichten, die erzählt werden müssen?

Der amerikanische Blogger Michael Hyatt schreibt in seinem Artikel „Why Discomfort Is Good for You“:

„1. Komfort wird überbewertet. Er führt nicht zum Glück. Er macht uns faul – und vergesslich. Er führt oft zu Selbstabsorption, Langeweile und Unzufriedenheit.
2. Unbehagen ist ein Katalysator für Wachstum. Es weckt die Sehnsucht nach mehr. Es zwingt uns dazu, uns zu verändern, zu strecken und uns anzupassen.
3. Unbehagen ist ein Zeichen dafür, dass wir Fortschritte machen. Sie kennen den Ausdruck ‚no pain, no gain‘? Es stimmt! Wenn Sie Wachstum forcieren, erleben Sie Beschwerden.“

Beim Schreiben – wie im richtigen Leben – entsteht Kreativität, wenn’s unbequem, unbehaglich, neu, unerwartet, ganz anders ist. Wenn wir Routinen und Denkmuster, Blockaden und Normierungen ausschalten, austricksen oder umgehen. Diese sieben Strategien haben mir zuverlässig dabei geholfen:

1. Verlassen Sie Ihre räumliche Schreib-Komfortzone: Weg vom PC und dem gewohnten Küchen- oder Bürotisch! Raus in die Natur, in Cafés oder auf eine Schreibreise, z.B. nach London. Eine Liste ungewöhnlicher Schreiborte finden Sie hier. Und wenn’s Winter ist, dann räumen Sie doch einfach Ihr Büro um, streichen es in ungewöhnlichen Farben und stellen eine neue Pflanze rein.

2. Sprechen Sie mit anderen Menschen: Auf der Straße, beim Einkaufen an der Kasse, in der S-Bahn, in der Kantine oder im Restaurant. Besuchen Sie VHS-Kurse oder treten Sie einem Debattierclub bei. Gehen Sie auf Konferenzen, Kongresse, Netzwerktreffen. Schließen Sie sich einer Schreibgruppe oder einer Schreibwerkstatt an. Seien Sie mutig!

3. Suchen Sie Inspiration in Museen, im Theater, in Vernissagen. Erkunden Sie neue Wege, wenn Sie mit dem Hund rausgehen oder zur Arbeit fahren. Testen Sie neue Restaurants und kulinarische Genüsse. Spielen Sie einen Tag lang Tourist in Ihrem Heimatort.

4. Lesen Sie außerhalb Ihrer Komfortzone: Verlassen Sie vertraute Genres. Lesen Sie Kurzgeschichten und Romane, Gedichte und Theaterstücke, Blogs, Zeitungen und Anzeigenblätter. Wenn Sie Science Fiction-Fan sind, lesen Sie Historien-Schinken. Lesen Sie Bücher, die Ihnen Menschen mit nachweislich gegenteiligem Geschmack empfehlen. Bleiben Sie neugierig!

5. Arbeiten Sie mit neuen Techniken! Mein Kreativitätsguru ist die Innovationsexpertin Anke Meyer-Grashorn. In Ihrem Blog gibt es z.B. einen Ferienpass für Spinner, in ihrem Buch “Spinnen ist Pflicht“ finden Sie eine Vielzahl von Kreativitätstechniken, die blockierende Routinen aushebeln und den Weg frei machen für neue, wirklich gute Ideen!

6. Probieren Sie’s mal mit einem frischen, neuen Notizbuch: Einfach immer mitnehmen und Ideen sofort darin notieren. Bilder einkleben, Gedanken festhalten. Malen. Schreiben. Automatisch, in Gedichtform, als Liste.

7. Schreiben Sie aus anderen Blickwinkeln heraus: Starten Sie Schreibexperimente: Eine neue Erzählperspektive. Oder ein neues Genre. Oder lassen Sie Ihre Geschichten an ungewöhnlichen Schauplätzen spielen. Ein neuer Stil – ernst oder heiter. Geschichten – kurz oder lang. Gedichte, Zeitungsartikel, Drehbücher, Blogposts oder Briefe. Lesen Sie Ihre Texte anderen vor, saugen Sie Feedback auf und arbeiten Sie damit.

Machen Sie sich dieses unbequeme Gefühl, das Unbehagen außerhalb der Komfortzone zum Freund. Merke: Wenn’s zu bequem und kuschelig ist, wird’s Zeit für neuen Input!

Welchen Weg wählen Sie, um aus Ihrer Komfortzone herauszutreten?

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