Die 20-Jahre-Serie, Folge 4: Wie man den Wunderkerzen-Momenten im Business den Weg ebnet

20 Jahre Selbständigkeit Daniela HeggmaierMühelos und leicht – immer wenn sich Business-Erfolg für mich so angefühlt hat, war Serendipity im Spiel. Serendipity? Im Rahmen des vierten Teils meiner 20-Jahre-Artikelserie gehe ich dem Erfolgsgeheimnis für spielerisch-leichtes Business nach.
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Die 20-Jahre-Serie, Folge 1: Serendipity oder die Gefühle des Selbständigen-Glücks

20 Jahre Selbständigkeit

Irgendwas zwischen Uaaaa und Jippiee! So fühlen sich 20 Jahre Selbständigkeit für mich an. 20 Jahre Public Relations: Schreiben, begeistern, vernetzen und spannende Themen in die Welt tragen. Zum Jubiläum startet meine neunteilige Blogserie über meine Top-Tipps rund ums Selbständigsein. In dieser Auftakt-Folge geht es darum, wie alles begann und warum mir einer von Deutschlands führenden Coaches den Start in die Selbständigkeit ausreden wollte.
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Wie man ein Dankbarkeitstagebuch schreibt

Danke

Wenn wir uns täglich in Dankbarkeit üben, lenken wir den Blick auf die positiven Seiten unseres Lebens. Wie leicht und wirksam Dankbarkeit durch kreatives Schreiben in den Alltag zu integrieren ist, das lesen Sie in meinem Erfahrungsbericht zu einem Dankbarkeits-Retreat.
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Wie Sie ins Schreiben kommen

Schreibwerkstatt

Da ist es, das weiße Blatt Papier vor mir. Es soll was drauf: Eine spannende Geschichte, ein informativer Artikel, ein Liebesgedicht oder ein Leserbrief. Doch nichts passiert. Der erlösende rote Faden stellt sich nicht ein, kein Gedanke für einen guten Anfang kommt daher. Was tun? Hier habe ich ein acht Techniken zusammengestellt, die mir bis jetzt zuverlässig dabei geholfen haben, eine Schreibblockade zu überwinden:

  1. Fragen Sie Google: Früher hätte man im Lexikon nachgesehen oder im Duden Synonymwörterbuch. Heute nutzen wir Suchmaschinen als Inspirationsquellen. Geben Sie Schlagwörter rund um Ihr Thema bei Google oder Google News oder bei der Bildersuche ein und schauen Sie was kommt. Ist ein Artikel, eine Schlagzeile, eine Quelle, ein Bild dabei, das Sie inspiriert?
  2. Fragen Sie Ihre Leser: Mein Lieblingsblogautor Leo Babauta war eines Tages auf der Suche nach einem Thema für seinen nächsten Blogbeitrag. Also stellte er über Twitter die Frage an seine Fangemeinde: „Wo habt Ihr Probleme und wie kann ich Euch dabei helfen?“ Seine Twitter-Follower antworteten prompt und wünschten sich Hilfe rund um die Themen Motivation und Aufschieberitis. Und schon hatte er dadurch, dass er etwas gefunden hatte, womit er anderen helfen kann, ein Thema für seinen nächsten Artikel.
  3. Schalten Sie nervende Störungsquellen aus: Deaktivieren Sie die Email-Benachrichtigungen in Outlook, schalten Sie das Telefon auf Flugmodus, verwenden Sie am besten einen analogen Schreibtisch ohne PC, gehen Sie raus und schreiben Sie, wo Sie sonst nie schreiben. Eine Fülle von Anregungen hierfür finden Sie hier.
  4. Langweilen Sie sich: Kreativität braucht Zeit und Raum. Graben Sie im Sand, machen Sie etwas, was Sie noch nie getan haben, gehen Sie spazieren, stricken Sie ein paar Reihen, fahren Sie mit dem Fahrrad ums Haus, basteln Sie ein Papierschiff, malen Sie ein Bild. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Geistesblitze Ablenkung brauchen und Kreativität leichter durch das Schweifenlassen der Gedanken entstehen kann.
  5. Sorgen Sie stets dafür, dass Sie inspiriert bleiben: Die amerikanische Autorin Julia Cameron empfiehlt in ihrem wunderbaren Buch „Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ zwei wichtige Tools, um den inneren Künstler zu pflegen: Das Schreiben der Morgenseiten und regelmäßige Verabredungen mit sich selbst. Bei diesen Treffen mit dem inneren Künstler geht es darum, z.B. neue Musik, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Architektur zu erkunden und inspirierende Menschen zu treffen. So kommen neue Ideen in den Kopf.
  6. Fangen Sie einfach an: Auch wenn Sie weder den roten Faden, die spannende Geschichte, den genialen Redeneinstieg gefunden haben: Legen Sie einfach los und schreiben sie auf das Papier, was Ihnen gerade einfällt. Versuchen Sie das wenigstens 15 Minuten lang. Dann dürfen Sie aufhören und ein paar Stunden später oder am nächsten Tag daran weiterarbeiten. Sie werden sehen, dass Ihnen beim Schreiben so viele Ideen kommen, dass Sie dann nicht mehr aufhören wollen!
  7. Seien Sie dankbar: Der amerikanische Blogautor Leo Babauta denkt, wenn er gerade nicht in der Stimmung ist, etwas zu tun, darüber nach, welch großartiges Geschenk er mit seinem wunderbaren Leben und den tollen Menschen darin bekommen hat. Dann fragt er sich, wie er dieses Wunder am besten nutzen will. Wäre es nicht eine Verschwendung, wenn er die wenige Zeit in diesem Leben mit Sinnlosigkeit und Faulheit verbringen würde? Zwischendurch abhängen ist ja OK, doch Leo Babauta möchte auch etwas schaffen, um Menschen zu helfen und etwas Erfüllendes zu tun, das ihm Freude bringt. Und schon kommen die nächsten Ideen für die nächsten Schritte…
  8. Schreiben Sie mit anderen: In Schreibwerkstätten fällt es durch die Schreibimpulse, die in jeder Sitzung gestellt werden, viel leichter, zu Ideen und Geschichten zu kommen. Das Schreiben in der Gruppe fügt dieser Wirkung einen Verstärker hinzu: Das Feedback der Teilnehmer – und hier geht es immer nur um emotionales Feedback, vergessen Sie Stilkritik und literarisches Quartett – lässt Sie die Dinge in einem anderen Licht sehen. Ebenso lernen wir durch das Vorlesen der Texte der Mitschreibenden. Es ist oft erstaunlich, was acht Menschen aus einem Thema machen können: Acht völlig unterschiedliche Geschichten, inspirierend, vielfältig, bereichernd für die eigene Gedankenwelt. In einer Schreibwerkstatt herrscht stets eine wertschätzende Atmosphäre ohne Zwang, den Literaturnobelpreis herbei zu formulieren oder Vorzulesen. Alles kann, nichts muss.