Jingle Bells oder Frohe Ostern: Wie Sie Danke sagen und in Erinnerung bleiben können

Selbst-PR Weihnachten

Weihnachten ist die Zeit, in der wir uns bei Kunden, Partnern oder Mitarbeitern bedanken. Und es ist die Zeit, in der wir zeigen können, was uns wichtig ist. Damit schärfen Sie die Wahrnehmung für Ihre Person und sie investieren in Beziehungen mit Menschen, die Ihnen etwas bedeuten. Über Selbst-PR zu Weihnachten und zu anderen Gelegenheiten:

Danke zu sagen für eine gute Zusammenarbeit, für wertvolle Inspirationen, Aufträge, gemeinsame Projekte – diese Aufgabe hat die Tradition in den Dezember gelegt. Denn: Das christliche Weihnachtsfest, das am 24. Dezember gefeiert wird, gibt uns Impulse, anderen eine Freude zu bereiten. Und: Nur eine Woche später beginnt ein neues Jahr, man blickt zurück und auch nach vorne.

Diese Zeit hat auch immer mit unserer Selbst-PR zu tun. Denn Sie haben es in der Hand, mit welchen Themen, Aktionen und Ideen Sie in Erinnerung bleiben möchten. Sie entscheiden, welche Geschichten, Resultate und Ereignisse mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden. Sie können mit Aktionen auf sich aufmerksam machen, die Kunden oder zukünftige Vorgesetzte finden, binden und begeistern.

Und Sie sollten es auch entscheiden, sonst entscheiden es andere – oder der Zufall. Und dann ist das Ergebnis vielleicht nicht nach Ihrem Geschmack.

Storytelling aktiv gestalten

Selbst-PR ist so viel mehr, als nur mit Journalisten zu sprechen, Interviews zu geben oder Pressemitteilungen zu verschicken:

Es geht darum, alle Geschichten aktiv zu gestalten, die man über Sie erzählt oder in Zukunft erzählen soll.

Es geht darum, die richtigen Verbindungen mit Multiplikatoren, Auftraggebern, Entscheidern und Empfehlern, Vorbildern und Freunden zu knüpfen, zu nähren und zu pflegen.

Hat Weihnachten mit Ihrer Person, Ihren Geschichten zu tun? Sind Sie ein Weihnachtsfan?

Wenn Sie diese Fragen mit einem herzhaften NEIN beantworten, dann sollten Sie einen Plan B entwerfen:

Wann und wie möchten Sie stattdessen Danke sagen? Wann und wie möchten Sie den Menschen in Ihrem Umfeld Wertschätzung zeigen?

Wenn Sie den Weihnachtsrummel nicht mitmachen, haben Sie eventuell die Chance, abseits der glühweinseligen Zeit mehr Gehör und Aufmerksamkeit zu finden. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl:

Was erwarten Ihre Kunden, Mitarbeiter, Partner? Welche Jahreszeit oder Gelegenheit fühlt sich für Sie gut an?

weihnachtskarten weihnachtsfeier Selbst-PR

Diese fünf Fragen helfen dabei, Ihre persönliche Wertschätzungsinitiative – ob im Schnee oder mit Tulpen und Narzissen – zu planen und gestalten:

  1. Mit wem wollen Sie in Kontakt bleiben oder kommen?

Wie bieten Weihnachten und der Jahreswechsel einen Ansatz für Kontaktpflege oder Kontaktaufnahme? Wem können Sie helfen oder danken? Wer interessiert Sie? Wen schätzen Sie? Wer ist Ihr Vorbild? Sind das Experten, Multiplikatoren, Blogger, Journalisten, Politiker, Headhunter, Kunden, Partner, Empfehler, Mitarbeiter, Autoren, Chefs, Fans, Follower oder Communities? Wer kann Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen, Ihre Projekte zum Erfolg zu führen und Ihre Karriere voranzutreiben? Auf welchen Kanälen erreiche ich diese Menschen?

  1. Welche Geschichten sollen in Erinnerung bleiben?

Sind Sie ein Weihnachtsfan? Lieben Sie Zweige, Kerzen, Lichterketten, Glühwein, Lebkuchen und Stollen – so wie ich? Haben Sie eigene Weihnachtstraditionen? Haben Sie besondere Weihnachtsgeschichten zu erzählen?

Was haben Sie in diesem Jahr Besonderes erlebt? Welche wertvollen Tipps und Empfehlungen haben Sie, die Sie gerne weitergeben möchten? Welche Geschichten finden Sie und welche wollen Sie teilen? Was davon ist persönlich, was ist privat?

Wofür möchten Sie danken?

Haben Sie Tipps, Produkte und Lösungen, die Kunden, Partnern, Mitarbeitern, Journalisten, Multiplikatoren, Ihren Fans das Weihnachtsleben vereinfachen? Haben Sie spannende, lustige, nützliche Weihnachtsgeschichten mit Ihren Kunden, Mitarbeitern, Partnern erlebt?

Wie können Sie ihre Geschichten in Ihrem Blog, in Ihrem YouTube-Kanal, Ihrem email-Newsletter, in Facebook, Twitter oder mit Fotos in Instagram oder Pinterest aufbereiten?

  1. Was verschenken Sie?

Welche Art Geschenk passt zu Ihnen? Sie können Know-how verschenken. Sie können Dinge, Zeit, Gutscheine, Einladungen oder Veranstaltungen verschenken. Sie können Wertschätzung und Empfehlungen verschenken.

Was wünschen sich die Menschen, bei denen Sie in Erinnerung bleiben wollen? Was dürfen sie annehmen? Was passt zu Ihrer Corporate Social Responsibility-Strategie?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich viele Menschen – in einer Welt, in der alle schon alles haben – von Dingen eher belästigt fühlen. Ich spende daher mein „Geschenkebudget“ schon seit vielen Jahren im Rahmen einer Patenschaft des SOS Kinderdorfes.

Wenn es etwas Individuelles sein soll, dann „schreiben“ Sie doch einmal ein Weihnachtsgeschenk: Einen ganz persönlichen Weihnachtsbrief! Muss man dafür zaubern können? Nein. Das magische Zaubersalz heißt Wertschätzung! Und die Wirkung? Freude pur, die noch lange nachwirkt!

Verschenken Sie doch einmal Empfehlungen. Und Reichweite, nämlich die zu Ihrem Publikum: Schreiben Sie im LinkedIn-Profil eines ehemaligen Mitarbeiters eine tolle Referenz. Empfehlen Sie das Buch oder den Kalender von Beratern, Coaches oder Autoren, mit denen Sie zusammenarbeiten. Können Sie das Programm, das Training, das Produkt, den Vortrag, den Service eines Unternehmens oder Anbieters empfehlen? Dann sprechen Sie darüber! Wenn wir alle gute Geschäfte machen, kommen wir alle weiter!

  1. Wie setzen Sie Ihre Danke-Kampagne um?

Weihnachten bedeutet: Das, was man auch im April und September macht – plus: Jahres- und Budgetplanung für das kommende Jahr, plus Auswertung für das aktuelle Jahr, plus Urlaub für das nächste Jahr planen, plus Weihnachten und alles was damit verbunden ist planen, einkaufen, budgetieren, kochen, feiern, verschenken. Und das in einem Zeitbudget mit einem Viertel weniger Arbeitstage.

Eigentlich kaum zu schaffen. Mein Motto: Weniger ist mehr. Deshalb meine drei Empfehlungen:

  • Planen Sie rechtzeitig.
  • Planen Sie realistisch.
  • Bleiben Sie im Budget.

Die beste Selbst-PR machen Sie für sich, wenn Sie zur Weihnachtszeit voller Energie auftreten und nicht, wenn Sie müde, verschnupft und mit Augenringen alle Veranstaltungen absagen müssen. Schlafen Sie viel, genießen Sie die schöne Zeit und denken Sie daran, wie die Welt Sie in Erinnerung behalten soll!

Die richtige Vorbereitung macht’s: Meine ultimative Weihnachts-Checkliste für Marketing und PR finden Sie hier.

selbst-PR

  1. Wie bleiben Sie in den kommenden 12 Monaten – und darüber hinaus – in Erinnerung?

Bekannt sein, sich von den richtigen Kunden finden lassen und positiv in Erinnerung bleiben – das ist niemals das Ergebnis einer jährlich-einmaligen Aktion. Dazu braucht es eine kontinuierliche Verbindung, den Austausch und Dialog. Dazu braucht es Sichtbarkeit sowie den immerwährenden Aufbau von Aufmerksamkeit und Vertrauen.

Wenn Sie Ihre Selbst-PR für das nächste Jahr planen, überlegen Sie auf welchen Bühnen Sie mit welchen Geschichten präsent sein möchten. Machen Sie sich Gedanken, wie Sie auf Ihre ganz persönliche Art und Weise Beziehungen gestalten möchten. Und was Ihre Kunden und Dialogpartner brauchen. Wenn Sie einen Sparringspartner für die Planung Ihrer Selbst-PR brauchen: Ich unterstütze Sie gerne dabei!

Vielen Selbständigen und immer mehr Führungskräften gelingt wirkungsvolle Selbst-PR heute z.B. mit einem eigenen Blog, auf dem Sie ihren Kunden oder Netzwerkpartnern Impulse weitergeben, mit dem sie sich an der öffentlichen Diskussion beteiligen und echten Nutzwert schaffen. Diese „Referenzmappe“ im Internet sorgt öffentlichkeitswirksam dafür, dass Experten sichtbar sind, bekannt und gefunden werden, z.B. von den Medien, Headhuntern oder möglichen Neukunden.

Mastermind BloggersWenn auch Sie im kommenden Jahr Ihre ganz persönliche Sichtbarkeitswende einläuten und mit dem Bloggen beginnen möchten, dann nutzen Sie das 12-Monatsprogramm der Mastermind Blogger: Im Team bloggen, lernen, wachsen. Genießen Sie die Motivation und das Feedback einer Gruppe, statt alleine resonanzlos vor sich hinzubloggen. Im März 2017 geht es los. Noch bis zum 15.1.2017 können Sie den Frühbuchertarif nutzen! Hier finden Sie alle Informationen!

 

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

Wie wollen Sie in Zukunft in Erinnerung bleiben?

 

 

Ganz einfach ich – #ganzeinfachich – Folge 6 der 20-Jahre-Serie

ganz-einfach-ich

In der Blogparade #ganzeinfachich von Karin Wess geht es um – mich. Die ganze Wahrheit aus 20 Jahren Selbständigkeit – oder das, was davon für Sie interessant sein könnte. Ein Artikel, den ich ohne diese Blogparade NIE geschrieben hätte.

In einem Blog geht es natürlich nicht um MICH, sondern um meine Leser. Um das, was sie bewegt, was sie wissen wollen, was Ihnen nützt. Und heute mache ich etwas, was verboten ist. Ich schreibe über mich. Selbstdarstellung pur. Karin Wess ist schuld. 17 Tatsachen, die Sie vielleicht noch nicht über mich wussten.

Ganz einfach ich. Ist das einfach? Ja klar. Ich bin ich. Und ganz viele, denn ich habe in meinem Leben viele Rollen:

1. Ich bin ein Mensch, eine Frau, eine Europäerin, eine Rheinländerin. Ich habe manchmal alles im Griff, manchmal fühle ich mich überfordert. Ich bin zielorientiert, eine kreative Visionärin. Ich bin sensibel und brauche Ruhe sowie Struktur und Ordnung. Ich schaffe viel, manchmal nehme ich mir zu viel vor. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich liebe Humor, denn damit lässt sich so vieles bewältigen. Die Verbindung zwischen Kopf und Bauch ist mir mal abhandengekommen, aber ich habe sie wieder neu geknüpft. Die Anbindung an meine Intuition ist stabiler denn je.

daniela heggmaier2. Ich bin eine Frau. Ich liebe meine Familie und Freunde, das Vergnügen, die Kunst, den Genuss, Slowfood und Tee in Porzellantassen. Ich liebe Musik und Gespräche, die in die Tiefe gehen. Mit Alltagsgedöns, Admin und Mathe stehe ich auf Kriegsfuß. Fenster- und Schuheputzen inklusive. Ich schlafe und lache gerne und mag Witze. Ich mag’s romantisch, mit Glitzer, in Gold und Silber, mit Blümchen und Spitze, Weihnachten und Lichterketten. Ich rede und schweige gerne. Ich will NICHT meinen Mann stehen, denn ich bin eine Frau. Mit übertriebener Perfektion bin ich durch. Ich wasche fast täglich eine Maschine Wäsche: A load a day keeps the chaos away. Disziplin stützt mich, wenn’s hoch hergeht.

3. Ich bin PR-Expertin und Autorin. Ich habe ein Buch über PR-Grundlagen geschrieben und gerade schreibe ich an einem spannenden neuen Buch, das 2017 das Licht der Welt erblicken wird. Ich liebe das Schreiben.

4. Ich bin Bloggerin. Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Mein Blog bietet mir einen Kanal, über den ich einen Beitrag liefern und zur öffentlichen Diskussion beitragen kann. „Ach ja stimmt, das habe ich in Deinem Blog gelesen!“ höre ich jetzt ganz oft und dann merke ich wieder, wie aufmerksam die Menschen in meinem Umfeld verfolgen, welche Themen ich im Blog anspreche. Das gibt mir ein Gefühl der Selbstwirksamkeit: Ja, ich kann inspirieren und vielleicht im Kleinen etwas verändern. Ich habe übrigens eine Gesangsausbildung gemacht und viele Jahre Ballett getanzt. Mich auszudrücken, ob singend, tanzend, schreibend oder fotografierend – das musste ich erst lernen. Mein Konzept: Immer raus aus der Komfortzone. Und Mut entwickeln. Es lohnt sich!

5. Ich bin Ghostwriterin und Journalistin. Ich unterstütze Unternehmer, Firmen und Führungskräfte, deren Zeitbudget angespannt ist, beim Bloggen und der Gestaltung Ihrer Sichtbarkeit. Und ich bin Journalistin, denn ich bin Redakteurin der MANAGERIN. Ein App-Magazin, das einmal im Monat die News aufs Handy oder Tablet zaubert, mit denen Frauen ihre Ziele schneller und eleganter erreichen können. Ich liebe es, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften zu entwickeln, Inhalte zu kuratieren und zu texten, Interviews zu führen, Texte zu redigieren. Ich habe in den Neunzigern die erste Kundenzeitschrift für IT-Fachhändler gemacht. Firmenzeitungen habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit zum Teil dreisprachig erstellt für meine Kunden. Ich liebe Zeitungen und Zeitschriften auf Papier, ich liebe es, sie zu lesen und zu machen. Online bin ich, weil es zu meinem Beruf gehört. Am Wochenende schalte ich ab. Ich schaue kaum fern.

Daniela Heggmaier6. Ich bin Netzwerkerin. Ich liebe Win-Win-Situationen und das Verknüpfen von guten Verbindungen. Ich kämpfe gegen Neid und Missgunst, die mir von manchen entgegengebracht werden. Sichtbarkeit und Erfolg wird einem nicht immer gegönnt. Deshalb schaue ich auf die Glücksfälle in meinem Umfeld: Ich liebe Aktionen mit gleichgesinnten Netzwerkern, weil es da Motivation und Power gibt. Deshalb habe ich auch eine Mastermind Blogger Gruppe gegründet. Und die rockt. Zum gemeinsamen Feiern von Netzwerk-Erfolgen zünde ich mir gerne eine Wunderkerze an. Seit 20 Jahren gehöre ich einem Frauen-Netzwerk an, dem Woman’s Business Club. Das ist meine Überlebensstrategie in Sachen Inspiration, Motivation und Durchhalten.

7. Ich bin Madame Füllhorn. Eine Blogleserin schrieb mir in einer Karte: „Liebe Daniela, eine angenehme und kurzweilige, eine informative und bereichernde Stunde habe ich nun dank Deines Blogs verbringen dürfen. Die Struktur, die Klarheit der Gedanken und die fühlbare Präsenz Deiner Persönlichkeit bereiteten mir außerdem ein großes Lesevergnügen. Es ist eine Fülle, es ist ein Füllhorn; würde ich einen Preis vergeben, wärest Du Madame Füllhorn.“ DANKE!

8. Ich bin PR-Mentorin. Ich bin seit 20 Jahren selbständig. Menschen Ausdruck zu verleihen und sie mit ihren Ideen und ihrem Business sichtbar zu machen – das ist meine Mission. Meine Expertise ist es, UnternehmerInnen und Führungskräften eine Stimme zu geben, Aufmerksamkeit und Vertrauen für sie aufzubauen und sie die goldenen Regeln der Selbst-PR-zu lehren. Menschen, die ihre Dienstleistungen, Produkte oder Initiativen ins Rampenlicht stellen und als Champion für Ihr Fach wahrgenommen werden wollen, denen stehe ich zur Seite. Ich mache das in Programmen wie der „Sichtbarkeitswende“ sowie in Blog- und anderen kreativen Workshops.

9. Ich bin Schreibcoach. Ich bin eine Anleiterin von Schreibwerkstätten. Ich glaube, dass das Schreiben unser mächtigstes Selbstmanagement-Werkzeug ist. Ich habe das für mich so erlebt. Wenn ich schreibe, kann ich mir beim Nachdenken zusehen. Die Ergebnisse habe ich schwarz auf weiß, das hat mich Lichtjahre vorangebracht. In meinen Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben zeige ich den Menschen den Zugang zu ihrer inneren Stimme. Die Schreibwerkstatt „The Magic Bloghouse“  biete ich nur für Blogger an. Blogcoaching, selbstgebackene Muffins und Wunderkerzen inklusive.

Daniela Heggmaier Instagram

10. Ich bin Instagrammerin und Hobby-Fotografin. Nach dem Abi habe ich mich von der Berufsberatung im Arbeitsamt abhalten lassen, Fotografin zu werden. Weil es damals schon so viele in München gab. Dann habe ich Kommunikationswissenschaften studiert. Das war toll. Und heute kann ich schreiben UND fotografieren, und so viel mehr.

11. Ich bin dankbar. Ich übe mich täglich darin. Mein erfolgreichster Blogpost ever dreht sich um meinen Selbstversuch, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Dankbarkeit ist der Motor der mich antreibt. Ich übe mich täglich im Großdenken. Denn das musste ich erst lernen. Und das Annehmen und Feiern von Erfolgen. Stichwort: Wunderkerze!

12. Ich bin eine gelassene Impulsgeberin und Guteideenproduzentin. Eigenlob stinkt? Nein, denn das hat neulich eine Kundin zu mir gesagt. Meine Kreativität und Inspiration beziehe ich aus der Natur, auch die Ruhe. Ich halte mich inspiriert: Ich lese gerne und viel. Bücher, Zeitschriften, Blogs. Ich sammle Leseempfehlungen in einem Literarischen Salon, den ich regelmäßig in München veranstalte. Ich lerne gerne von Menschen im persönlichen Gespräch. Multitasking kann ich nicht und will ich auch nicht können. Ich wollte auch mal Innenarchitektin werden. Heute zaubere ich Sphären für meine Familie, für Zusammenkünfte von ganz unterschiedlichen Menschen oder für die Kommunikation von Unternehmen und Unternehmern. Wenn ich Menschen einlade, koche ich immer zu viel.

Daniela Heggmaier Vortrag13. Ich halte Vorträge. Aber anders. Ich habe dann eine Schachtel dabei, die ich je nach Thema für die Zuhörer zusammenstelle und nach und nach entpacke. Mit ppt-Präsentationen habe ich abgeschlossen, weil mir die Haptik fehlt. Es ist mir wichtig, die Menschen zu inspirieren und emotional zu berühren. Dafür habe ich mein eigenes Format entwickelt.

14. Ich bin Idealistin. Ich glaube, dass wir Liebe, Werte, Dankbarkeit und Großzügigkeit im Business brauchen, um unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen. Deshalb bin ich Werte-Verfechterin. Meine drei wichtigsten Werte heißen Freiheit, TatenstattWorte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“ intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert.

15. Ich lerne von Vorbildern. Z.B. Arianna Huffington – die finde ich äußerst interessant. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, bringt mich weiter. Und dann: Die unvergleichliche Danielle LaPorte, die mir gezeigt hat, wie wichtig Gefühle bei der Lebensnavigation sind!

16. Ich bin bekennende Zukunftsgestalterin und liebe es, mir meine Zukunft auszumalen. Ein mögliches Szenario: Ich manage ein Gut. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren, Musiker und Künstler halten Lesungen, Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten ab. Es gibt eine Religions-übergreifende Kirche. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Tee in großen Tassen. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich rausgehen. Einfach so.

Daniela Heggmaier17. Daniela Heggmaier in 7 Hashtags? #madamefuellhorn #teeingrossentassen #schreibenistpower #creativevisionary #digitalmediawoman #instagrammerin #20JahreNetzwerken

Ganz einfach ich.

Und Sie? Wie sieht es mit Ihrem „Ganz einfach ich“ aus? Machen Sie doch einfach mit bei der Blogparade #ganzeinfachich. Denn dann können die Menschen, mit denen Sie in Dialog kommen wollen, ein Gefühl für Sie entwickeln. Probieren Sie’s aus!

 

Bisher in der 20-Jahre-Serie erschienen:

Die 20-Jahre-Serie, Folge 1: Serendipity oder die Gefühle des Selbständigen-Glücks

Die 20-Jahre-Serie, Folge 2: Wie man sich ein gutes Netzwerk aufbaut

Die 20-Jahre-Serie, Folge 3: Alles Pareto oder wie ich lernte, die Backmischung zu lieben

Die 20-Jahre-Serie, Folge 4: Wie man den Wunderkerzen-Momenten im Business den Weg ebnet

Die Sichtbarkeitswende und 7 höchst erfreuliche Nebenwirkungen des Bloggens – Folge 5 der 20-Jahre-Serie

München, Deine Medien – und 7 Wege aus der Filterblase

muenchen medien filterblaseWas ich an München vermissen würde? Das ist die Frage der Blogparade von blog.muenchen.de. Ganz klar: Die anspruchsvollen Zeitungen, die engagierten Blogger, Journalisten und Medienmacher, die vielfältigen Verlage, die Hörfunk- und Fernsehsender und eine wache Internet- und Startup-Szene. Was München und seine Informationsfülle mit Ihrem Ausweg aus der Filter Bubble zu tun hat, das lesen Sie hier.
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Die Sichtbarkeitswende und 7 höchst erfreuliche Nebenwirkungen des Bloggens – Folge 5 der 20-Jahre-Serie

Bloggen Nebenwirkungen

Er ist mein Vertriebschef und Chief Communication Officer zugleich: Mein Blog. Seit knapp zwei Jahren begleitet er mich und hat mein Business ordentlich verändert. Warum man vom Bloggen keinen Ausschlag kriegt, wie man dadurch Produkte erfindet und wie das ist, plötzlich sichtbar zu sein.
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Biff, Don Camillo und gebrochene Herzen: Die Leseempfehlungen zum Herbst des Literarischen Salons

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Die beste Empfehlung für gutes Schreiben? Viel lesen! Im Sommer tagte wieder der Literarische Salon in München. Die besten Lesetipps für einen kuscheligen Bücherherbst verraten wir Ihnen hier:
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Schal, Socken oder Pralinen? Suchen Sie auch nach Ideen für Weihnachtsgeschenke? An Freunde, den Gatten, die Kinder, die Nachbarin, Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner? Wenn es etwas Individuelles sein soll, dann schreiben Sie doch einmal ein Weihnachtsgeschenk: Einen ganz persönlichen Weihnachtsbrief! Muss man dafür zaubern können? Nein. Das magische Zaubersalz heißt Wertschätzung! Und die Wirkung? Freude pur, die noch lange nachwirkt!
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Die 20-Jahre-Serie, Folge 4: Wie man den Wunderkerzen-Momenten im Business den Weg ebnet

20 Jahre Selbständigkeit Daniela HeggmaierMühelos und leicht – immer wenn sich Business-Erfolg für mich so angefühlt hat, war Serendipity im Spiel. Serendipity? Im Rahmen des vierten Teils meiner 20-Jahre-Artikelserie gehe ich dem Erfolgsgeheimnis für spielerisch-leichtes Business nach.
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Ich-ohne-Du-Strategie: Die 10 Todsünden der Selbst-PR

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Wie man sich mit der Ich-ohne-Du-Strategie das Business und die Karriere versaut.
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Public Relations in eigener Sache bringt Menschen ins Gespräch und schafft Bekanntheit sowie Goodwill für Aktionen, Projekte oder Produkte. Selbst-PR erzeugt Vertrauen und Aufmerksamkeit bei denen, die für unsere Karriere oder für die Erreichung der Umsatzpläne wichtig sind. Was eine Säge sowie ein Lottoschein damit zu tun haben und warum ich Sie bitte, an meiner Selbst-PR-Blitzumfrage teilzunehmen, das erfahren Sie hier:
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