„Liebster Award“, PR und Schreiben – 11 Antworten auf die Fragen von Jasmin Leheta

LiebsterAward

Mensch, hab ich mich gefreut, als ich von Jasmin Leheta eine Nominierung für den „Liebster Award“ bekommen habe! Empfehlen, vorstellen, Lob verteilen, netzwerken – da mach ich natürlich sehr gerne mit!

Was ist das, ein Liebster-Award? Diese Blogger-Initiative will tolle Blogs ins Rampenlicht holen. Wer nominiert ist, darf elf Fragen beantworten, elf seiner liebsten Blogs nominieren, die dann wieder elf neue Fragen an die von ihm empfohlenen Blogger stellen. Eine wunderbare Idee, denn es gibt so viele talentierte Blogger, die auf eine Bühne gehören!

liebster awardEin herzliches Dankeschön an Jasmin Leheta, die mich in ihrem Blog nominiert hat ! Sie schreibt zur Begründung: „Ich lerne so viel von ihr“, das freut mich sehr! Jasmin ist Styling Coach und sie hat es sich mit ihrem Blog zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, wenn darum geht, wie wir mit unserer Kleidung kommunizieren. Von Jasmin kann Frau und Mann in ihren Coachings und Vorträgen auch viel lernen, weshalb ich Euch ihren Blog sehr ans Herz legen möchte!

Hier sind Jasmins elf Fragen und meine elf Antworten:

1. Wieso bist du unter die Blogger gegangen?
Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Zuerst hatte ich die Themenbereiche „Schreiben“ und „PR“ in zwei Blogs getrennt, seit Anfang 2015 habe ich sie unter www.danielaheggmaier.com zusammengeführt.

Ich bin eine ‚Ausdrucksbloggerin‘ und möchte die Menschen vielseitig inspirieren. Denn in einer Zeit, in der wir als z.B. Coach, Künstler oder Berater Beruf auf Knopfdruck vergleichbar sind, kommt es auf die Persönlichkeit eines Dienstleisters an. Und in einem Blog kann man die zeigen, unaufdringlich und nützlich.

2. Wie sieht dein Blogger-Alltag aus?
Bunt, kreativ, kommunikativ: Die Artikelideen entwickle ich aus den Fragen, die mir immer wieder z.B. bei meinen Vorträgen, bei den Mastermind Bloggers oder in meinen Schreibwerkstätten gestellt werden. Ein Literarischer Salon inspiriert durch Buchvorstellungen.

Dann geht’s ans Schreiben, ans Illustrieren, Veröffentlichen und Teilen. Mein wichtigstes Tool ist mein Notizbuch, in das ich all meine Themenideen hineinschreibe. Da ich gerne schreibe, muss ich mir dafür keinen festen Termin eintragen: Mal schreibe ich abends, mal morgens, wenn genug Ruhe da ist.

3. Wie hat dein Blog dein Leben verändert?
Ich bin viel sichtbarer geworden, Neukunden finden mich und meine Angebote in der Suchmaschine.

Die Menschen sprechen mich an auf das, was ich tue. „Das machst Du also auch?“ höre ich dann oft. Oder: „Toll, was Du wieder geschrieben hast!“

Früher habe ich meine Kunden ausschließlich über Empfehlungen bekommen. Heute sind die Empfehlung und das Netzwerken weiterhin meine wichtigsten Kanäle. Aber die Menschen, mit denen ich einmal in Kontakt gekommen bin, kann ich einfacher kontinuierlich über den Blog erreichen: Mit nützlichen Informationen.

Bloggen hat mich bekannter, erfolgreicher gemacht und stärker vernetzt: Mit interessanten Menschen, die ich ohne Blog nie kennengelernt hätte, sowie mit Projekten und Ideen, die man in einem Blog zusammen weiterspinnen kann.

4. Wie hat dein Blog das Leben deiner Leser verändert?
Ich inspiriere sie: Zum Schreiben, Lesen, Netzwerken. Eine Leserin hat mir beispielsweise erzählt, dass sie sich die Bücher aus den Leseempfehlungen des Literarischen Salons kauft und davon ganz begeistert war.

Eine andere Leserin hat mir erzählt, dass sie diesen Artikel über Die 26 besten Schreiborte im Sommer, übrigens der Blogpost mit den meisten Aufrufen, immer wieder durchliest, um in Schreibstimmung zu kommen.

Und zu einem Blogprojekt mit Unternehmerinnen-Interviews, das ich für den Woman’s Business Club 2013 und 2014 realisiert habe, hat mir erst vor kurzem eine Managerin erzählt, dass sie den Blog fast täglich anschaut, um die vielen Inspirationen der einzelnen Frauen aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich merke: Die Menschen lesen Blogs, geben wertschätzendes Feedback jedoch immer im persönlichen Gespräch. Bloggen wirkt!

5. Was machst du sonst noch so, wenn du nicht bloggst?
Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen schreibend eine Stimme zu verleihen, PR-Projekte umzusetzen und Menschen über das Schreiben den Zugang zu ihrer inneren Stimme zu verschaffen.

Dazu gehören z.B. zuhören, beraten, Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben in unserem Wintergarten in Gröbenzell, lesen, für PR-Agenturen arbeiten, Vorträge, Blog- und Social Media Workshops, fotografieren, Ghostwriter sein, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften entwickeln, kuratieren und texten, Interviews führen, Texte redigieren, in meiner Lieblingsstadt London schreiben, internationale Teeerfahrungen sammeln und vieles mehr…

6. Warum würdest du gerne mal …. treffen?
Arianna Huffington – die find ich richtig klasse. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, hat Hand und Fuß.

Bei einer Tasse Tee würde ich gerne ihre Zukunftseinschätzung für den Online-Journalismus und Bezahl-Modelle für Medien im Internet kennenlernen. Und mich interessiert, was sie in den einzelnen Ländern mit den Ausgaben der Huffington Post so alles erlebt. Interkulturelles Arbeiten hat mich durch 25 Jahre europäisch-eingebundene IT-PR-Arbeit immer begeistert.

7. Was ist dein Lieblingsplatz auf der Welt?
Der, auf dem ich gerade bin.

8. Welches Outfit wünschst du dir von den Modedesignern?
Ich will Outfits, die Frauen auch wirklich schöner machen! Ich persönlich freue ich mich über leuchtende Farben, königliche Mäntel, fließende Stoffe und Kleider, die weibliche Vorzüge zur Geltung bringen. Mir gefällt romantische Mode mit Blumen und Spitze. Mein Role Model für die nächsten 50 Jahre ist Iris Apfel: More is more and less is a bore – sagt sie.

Und ich finde es toll, dass auf der Vogue vom August 2015 stand: ‚Express yourself‘. Das ist ein Trend in die richtige Richtung: Die Gegenbewegung zur Uniform, zum Business-Anzug, zum schwarzen Rolli der IT-Nerds. Was ich bisher für den Herbst/Winter 2015/16 gesehen habe, sieht toll aus: Bunt, gemustert, verspielt, mutig, lebensfroh. I like!

9. Was sind deine 3 wichtigsten Werte?
Freiheit, Tatenstattworte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“  intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert. Eine Liste mit 364 Werten, die daraus entstanden ist, kann man übrigens hier herunterladen.

10. Deine liebste Jahreszeit? Und warum?
Der Herbst: Die leuchtenden Farben, die Blätter, Apfelrohrnudeln mit Vanillesoße und – Kastanien! Ich liebe Kastanien, lege sie auf Tische, in meine Mantel- und Handtasche, kann meine Augen nicht von ihrem Glanz abwenden. Oktoberfest, Dirndl, frische Brezen, Ernte und Dankbarkeit. Zeit, zu schreiben. Vorfreude!

11. Welchen Herzenswunsch willst du noch verwirklichen?
Ich wünsche mir ein Gut. Im Süden oder Westen von München. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren halten hier Lesungen. Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten finden statt. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in seinem Lied „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich mir die Haare schön machen und rausgehen. Einfach so.

Hiermit wandert der „Liebster Award“ weiter und ich freue mich auf Eure Antworten auf meine 11 neuen Fragen:
1. Was war für Dich die Initialzündung zu sagen „Jetzt blogge ich“?
2. In einem Satz: Wie lautet die Kernbotschaft Deines Blogs?
3. Was möchtest Du mit deinem Blog erreichen? Dieses Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren?
4. Wenn Du Bundeskanzlerin wärst, worüber würdest Du bloggen?
5. Welcher ist der Blogpost, auf den du am meisten stolz bist?
6. Wenn Dir jemand ein fürstliches Blogger-Gehalt zahlen würde: Über was würdest Du dann bloggen?
7. Welche war die bislang erfolgreichste Aktion, um Deinen Blog bekannt zu machen?
8. Wie kommst Du an die Themenideen für Deine Blogposts?
9. Wie überwindest Du Schreibblockaden?
10. Hast Du eine Zeremonie, ein Ritual rund ums Bloggen?
11. Welche Person – egal wer – würdest du gerne in Deinem Blog interviewen und warum?

Für den »Liebster Award« nominiere ich diese Menschen und ihre Blogs:
1. Annegret Kitzmann-Schubert von www.meinlebenmeingeld.com
2. Anette Holzinger von www.veganize-life.de/blog/
3. Angelika Walter von www.angelikawalter.wordpress.com
4. Anke Meyer-Grashorn von www.freiheit.de/anke-wills-wissen/
5. Monika Thoma von www.managerin-mag.de
6. Sabine Herm von www.ganz-frau-sein.de
7. Simone Rappel von www.businesscultureindien.com
8. Susanne Krieger von www.sinnvoll-trauern.de
9. Nicola Tiggeler von www.nicolatiggelerblog.com
10. Karin Tegtmeier von www.6way-coaching.com

Das sind die Regeln:
Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen!

Daniela Heggmaier

Die Autorin: Daniela Heggmaier
Die Kommunikationswissenschaftlerin war Presse-Vertreterin von Technologie-Unternehmen, bis sie sich 1996 als freie PR-Beraterin, Texterin, Bloggerin und Schreibcoach selbständig machte. Sie berät im nationalen und internationalen Umfeld UnternehmerInnen, Unternehmen, Non-Profit Organisationen sowie Institutionen und Agenturen. Beratungsschwerpunkte sind neben der PR innovatives Publizieren, Bloggen sowie die Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops für Kreatives Schreiben.
www.danielaheggmaier.com

Zukunft mit Liebesbriefen, einer Geige, Pilgerreisen und ungebändigter Kreativität

Literarischer Salon

Fünf Lesende – fünf Leseempfehlungen im Literarischen Salon: Ganzheitliche Zukunft – vom Ende her gedacht, Liebesbriefe auf Englisch, Pilgerreisen und eine Geigenspielerin aus Japan. Dazu ein lebhafter Kreativworkshop. Bereit für jede Menge Lesesinspiration für den Frühling?

„Leading from the Emerging Future: From Ego-System to Eco-System Economies“ von Otto Scharmer:
Von Otto Scharmer habe ich schon an verschiedenen Stellen in diesem Blog berichtet, z.B. hier  und hier. Umso größer war meine Freude, einem neuen Werk von ihm im Literarischen Salon zu begegnen. In diesem Buch ließ er sich leiten von den Fragen, wie wir damit aufhören können, kollektiv das zu erzeugen, was keiner haben will und wie wir es schaffen können, kollektiv eine Zukunft zu bauen, die alle wollen. Otto Scharmer’s Ansatz: Eine bewusste Veränderung der Aufmerksamkeit hin zu einer ganzheitlicheren Perspektive auf unser ökonomisches System. Er beschreibt drei Brüche: den ökologischen, den sozialen und den spirituell-kulturellen Bruch. Zukunft entsteht in diesen Brüchen. Die Menschen können durch Wachheit, Bewusstheit, offenes Denken und Empathie sowie einen Prozess des „Presencings“ diese Brüche meistern. Eine spannende Theorie, die er in weltweiten Tutorials, zum Leben bringt .

„Einfach Midori“ von Midori:
Mit zehn Jahren kommt die hochbegabte Japanerin Midori mit ihrer Mutter nach New York. Eine Kindheit, die durch Geige spielen, Disziplin und üben, üben, üben geprägt ist. Ein Wunderkind, das sein Debüt mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta absolviert. Doch die Kindheit fehlt, Midori leidet unter Einsamkeit, Magersucht und den strengen Eltern. Sie schafft die Kehrtwende: Midori, heute eine der berühmtesten Geigerinnen der Welt, studiert Psychologie und Pädagogik, unterrichtet selbst, musiziert mit Kindern und engagiert sich gesellschaftlich in zwei Stiftungen. In ihrer Autobiografie erzählt sie ihre bewegende Geschichte.

“The last letter from your lover” von Jojo Moyes:
Es geht um eine lange, lange Liebesgeschichte, die von einer Journalistin aufgedeckt wird, nachdem sie im Archiv ihrer Zeitung alte Liebesbriefe findet. Sie recherchiert diese Geschichte und wird von ihr in den Bann gezogen, denn diese besonderen Liebesbriefe beeinflussen zunehmend ihr eigenes Liebesleben. Ein spannender „Pageturner“, den man sehr gut im Urlaub einfach weglesen kann.

„Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami:
Tsukuru Tazaki lernt eine Frau kennen. Sie spürt, dass ihn ein Ereignis aus der Vergangenheit belastet und bringt ihn dazu, den Grund für den Abbruch der Beziehung zu seinen vier besten Freunden vor 16 Jahren aufzuklären. Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt. Ein großer Roman über Freundschaft und Liebe, Schmerz und Schuld.

„Du bist ein Künstler: Eine inspirierende Reise zur Kreativität und zu sich selbst“ von Nick Bantock:
Nick Bantock verführt uns mit diesem Buch zu einem Kreativ-Workshop, der uns Kunst, Selbstfindung, Kreativität und die Kraft der Imagination erschließt. Seine Prämisse: Alle Kunst führt zur Seele. Mit einer Fülle inspirierender Übungen regt er unsere Phantasie an: „Kunst ist ein spiritueller Prozess und hängt von deinem Engagement ab. Jede Erfahrung ist unmittelbare Nahrung für deine Kunst. Danach lehrt Kunst dir, was Leben bedeutet.“

Welches Buch haben Sie sich für Ihren Lesefrühling vorgenommen?

15 wunderbare Bücher für 2015: Wenn gute Geister mit dem Taschentherapeuten nach dem Glück suchen

15Buecherfür2015

Das Lesejahr 2015 schon geplant? Leipzig liest vom 12. bis 15. März 2015. Die Frankfurter Buchmesse findet von 14. bis 18. Oktober 2015 statt, das sechste Literaturfest München mit der 56. Münchner Bücherschau vom 19.11. bis 6.12.2015. Unser ganz wunderbarer Literarische Salon hat 2014 getagt und empfiehlt Euch für dieses Jahr das Lesen dieser 15 Bücher:

Gute Geister von Kathryn Stockett
Ein mitreißendes Buch, das es auch schon als Film gegeben hat. Es spielt im Mississippi von 1962 über eine junge weiße Frau, die weg will aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York Fuß fassen möchte. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen und startet ein gefährliches Buchprojekt.

Die Deutschlehrerin von Judith W. Taschler
Die Geschichte einer großen Liebe, einer gescheiterten Beziehung, einer Trennung und einer Entführung. Ein raffiniertes und fesselndes Spiel um Liebe, Rache und Schuld.

Die Baltische Tragödie – Eine Romantrilogie von Siegfried von Vegesack
Siegfried von Vegesack zeichnet in seiner Romantrilogie ein Bild vom Schicksal der Baltendeutschen sowie einer versunkenen Kultur- und Gesellschaftsschicht. Er zeigt das Leben auf einem großen Gutshof und rückt die politischen und sozialen Spannungen zwischen Deutschen und Russen einerseits, der Herrenschicht und den weitgehend rechtlosen Esten und Letten andererseits ins Blickfeld.

Der Therapeut für die Hosentasche: 144 Tipps für emotionale Notfälle von Therese Borchard
Therese Borchard gibt 144 ganz konkrete Tipps, wie man drohende Stimmungstiefs aufhalten kann und zeigt, wie man im Alltag düstere Momente überstehen, den inneren Schweinehund überlisten und sich selbst zum Durchhalten anspornen kann.

Ich bin das Licht! Die kleine Seele spricht mit Gott von Neale D. Walsch
Eine bezaubernde Geschichte für Kinder und Erwachsene vom Autor der „Gespräche mit Gott“. Es war einmal eine kleine Seele. Und diese kleine Seele wusste, dass sie das Licht ist. Doch sie wollte sich selbst auch als das Licht erleben. Gott erklärte ihr, dass sie die Dunkelheit erfahren müsse, um das Licht wirklich zu kennen. Und so begab sich die kleine Seele in ein Abenteuer, das eigentlich das Abenteuer ist, das wir alle hier auf der Erde erleben.

Kosmobiologische Empfängnisplanung – Die Mond-Methode zur Empfängnis und Verhütung von Sharamon, Shalila, Baginski, Bodo J.
Das Buch beschreibt die kosmobiologische Methode zur natürlichen Verhütung oder Empfängnis, zeigt, wie man einen Jungen oder ein Mädchen planen kann und wie man seine Hausapotheke mit ayurvedischen Kräutern ausstattet. Wertvolles, altes Wissen!

Die Liebe kennt keine Zeit: Die wahre Geschichte einer Seelenverwandschaft aus früheren Leben von Brian L Weiss
Der Autor dieses Buches ist Reinkarnationstherapeut und er erzählt die Geschichte von Elizabeth und Pedro. Ohne einander zu kennen, wenden sich beide an den angesehenen Psychiater Brian Weiss, um Depressionen und Beziehungsängste zu überwinden. Schon bald stellt Dr. Weiss fest, dass sich die Erinnerungen an frühere Leben der beiden ähneln. Zufall? Der Arzt beschließt, die Termine der beiden so zu legen, dass sie sich begegnen müssen…

Becoming a Writer von Dorothea Brande
Wie entwickelt man das Temperament eines Schriftstellers, wie Schreibgewohnheiten, Originalität und Einsichten? Wie kann man Stile imitieren, kritisch lesen und Schreibschwierigkeiten überwinden? Diese Fragen beantwortet dieser Klassiker der Autorenratgeber.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von François Lelord
Der Psychiater Hector verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.

Schutzzone Erde von Albert Karer
Ein Roman eines Wissenschaftlers: Außerirdische Intelligenz, die technologisch den Menschen tausende von Jahren voraus ist, will die Erde besiedeln und beginnt, den Planeten dafür vorzubereiten: Ökologische Schäden beseitigen, Reduzierung der über 7 Milliarden Individuen, die die begrenzten Ressourcen der Erde hemmungslos plündern. Ein Ökoroman, der zum Nachdenken anregt.

Traumfrau mit Nebenwirkungen von Amelie Fried
Der Roman einer Frau, die wir in unserer Jugend für ihre Schlachthof-Moderation bewunderten: Amelie Fried. Ihre Heldin Cora ist im Job erfolgreich, die Männer liegen der Traumfrau zu Füßen. Als sie dreißig wird, läuft plötzlich alles schief: ihr Freund betrügt sie, ihre beste Freundin wird schwanger, ihr wichtigster Kunde springt ab. Coras Selbstbewusstsein gerät ins Wanken. Dann taucht der coole Künstlertyp Ivan auf und trägt ihr eine ungewöhnliche Aufgabe an. Obwohl sie Ivan für einen arroganten Kerl hält, stellt sie sich der Herausforderung – und ihr Leben nimmt eine völlig unerwartete Wendung.

Der Hase mit den Bernsteinaugen: Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi von Edmund de Waal
Eine Familienchronik, in der sich europäische Geschichte der letzten hundertfünfzig Jahre spiegelt, eine Wunderkammer, eine brillant geschriebene Erkundung über Besitz und Verlust, über das Leben der Dinge und die Fortdauer der Erinnerung.

Dieser Mensch war ich: Nachrufe auf das eigene Leben von Christiane zu Salm
Wie betrachten ganz normale Menschen ihr Leben im Rückblick, wenn sie wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt? Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Christiane zu Salm hat sie gefragt und die daraus entstandenen persönlichen Nachrufe in diesem Buch gesammelt. Das Resultat: kein Buch über das Sterben, sondern über das Leben.

Lilith: Die Weisheit der ungezähmten Frau von Antonia Langsdorf
Dieses Buch bietet Frauen jeden Alters Anregung und Inspiration, authentisch zu sein und das Leben in seiner ganzen Schönheit und Intensität zu genießen. Die Autorin stellt ein praktisches Programm für die moderne Frau vor, um persönlich zu wachsen, unentdeckte Seiten ihrer weiblichen Natur zu entwickeln und frei, authentisch und schöpferisch zu leben.

Show Your Work! 10 Ways to Share Your Creativity and Get Discovered von Austin Kleon
Ein maßgebliches Buch für alle Künstler, Selbständigen und Unternehmer, die sich im Internet ein Publikum aufbauen wollen. Austin Kleon zeigt in diesem Buch extrem plakativ und praktisch, wie man seine Arbeit in den Social Media zeigen kann.

Welche Bücher empfehlt Ihr für 2015?

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Die Leseinspirationen des Bücherclubs zum Welttag des Buches 2014

Bücherclub Frühling 2014

Ein schönes Leben soll es sein. Wir werden es haben, denn wir kennen die „Big five for Life“. Wir kennen die dunklen Erfahrungen zweier Familien im Schatten der RAF in Deutschland. Wir kennen die hellen Tage. Wir kennen die Weisheiten einer dichtenden hundertjährigen Japanerin. Wir kennen Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki. Wir wissen, wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Und wie wir einer strahlenden Zukunft entgegensehen können! Sie nicht? Dann schauen Sie sich schnellstens die aktuellen Leseempfehlungen des Bücherclubs an:

Rebekka Reinhard: SCHÖN!: Schön sein, schön scheinen, schön leben – eine philosophische Gebrauchsanweisung: Ein wunderschönes Buch von der ganz wunderbaren Rebekka Reinhard! Sprachlich ein Fest! Sprüht vor Ideen, Anregungen und verbindet die Philosophie mit den Anforderungen unserer Zeit. Zeigt Erkenntnisse aus scheinbar längst vergangener Zeit, die heute aktueller sind denn je. Sie verbindet Topmodels, aufgespritzte Oberlippen und Daniela Katzenberger mit Sokrates, Montaigne und Laotse. Fazit: Schönheit kann man nicht kaufen – aber wir finden sie überall und in uns selbst, wenn wir nur bereit sind, zu sehen und zu erkennen.

Julia Albrecht und Corinna Ponto: Patentöchter. Im Schatten der RAF – ein Dialog: Ein wichtiges Buch über jüngste deutsche Geschichte. Geschrieben von zwei Frauen, deren Familien einst eng miteinander verbunden waren und die durch den Mord an Jürgen Ponto auseinandergerissen worden sind. Die Tochter Jürgen Pontos und die Schwester von Susanne Albrecht werfen einen neuen Blick auf die Geschichte der RAF, die Rolle der Täter und die Wunden, die ihre Taten bei den Hinterbliebenen hinterlassen haben. Im Mittelpunkt stehen die Fragen nach Schuld und Täterschaft und nach den Möglichkeiten von Aufarbeitung und Versöhnung.

Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage: Ein Roman über die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden, über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge. Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft. Zart geschrieben, faszinierend formuliert, große Gefühle wunderbar eingefangen.

John Strelecky: The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben: Durch Zufall lernt Joe, ein unzufriedener Angestellter, den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennen. Dieser wird zu Joes Mentor und offenbart ihm die Geheimnisse seines Erfolgs. Seine Unternehmen führt Thomas anhand zweier Leitlinien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung sowie seine „Big Five for Life“ kennen, also wissen, welche fünf Ziele er im Leben erreichen will. Was will er erlebt haben, bevor er stirbt? Sind diese fünf Dinge mit dem Lebenssinn vereinbar? Eine Geschichte, die einen coachenden Führungsstil näherbringt und gute Inspirationen für die jährliche Positionsbestimmung liefert!

Toyo Shibata: Du bist nie zu alt, um glücklich zu sein: Lebensweisheiten einer Hundertjährigen: Toyo Shibata begann im hohen Alter von 90 Jahren auf Anraten ihres Sohnes, Gedichte zu schreiben. Die Ideen dazu kamen ihr meist im Bett oder im Sessel bei sich zu Hause in Tokyo. Entdeckt wurde sie von der Redakteurin Kazue Arakawa, die für ihre Kolumne „Gedicht am Morgen“ einer japanischen Tageszeitung zahlreiche Zuschriften von unbekannten Dichtern erhielt. In Japan war ihr ursprünglich im Selbstverlag veröffentlichtes Buch ein Sensationserfolg. Sie starb im Januar 2013. Der Gedichtband fasst das Lebenswerk der japanischen Dichterin zusammen und bildet eine Essenz der Erinnerungen an 100 Jahre.

Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki: Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Als er Sara kennenlernt, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist. Der japanische Rekord-Bestseller, der mit der höchsten Erstauflage aller Zeiten startete und sich in weniger als einer Woche über eine Million Mal verkaufte, ist ein großer Roman über Freundschaft und Liebe, Schmerz und Schuld.

Katja Kruckeberg: Tausche Abendessen gegen Coaching: 40 motivierende Ideen für Gespräche unter Freundinnen: Ein Buch über eine wahnsinnig gute Idee: Ein Netzwerk aus Freundinnen aufbauen. Feedback und Kontakte teilen. Die Freundin als Coach nutzen und ihr ein Coach sein. Das Buch bietet einfache Tests und Coaching-Übungen, die man mit der Freundin, aber auch alleine ausprobieren kann. Wir haben einige Übungen bereits ausprobiert: Ein voller Erfolg!

Pero Mićić: Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Raus aus der Kurzfrist-Falle: Ein wichtiges Buch. Über uns Menschen. Über uns als Homo präsens. Darüber, dass wir schwer in die Zukunft denken können und wollen. Warum das seit so vielen Jahren schief geht – im Kleinen wie im Großen. Und was wir dagegen tun können. Der Zukunftsmanager Dr. Pero Mićić hat es klasse auf den Punkt gebracht und erklärt anhand von Erkenntnissen aus Psychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft anschaulich und aufschlussreich, wie wir die Kurzfrist-Falle im Kopf überwinden können. Ein wirklich wichtiges Buch!

Welches Buch inspiriert Sie am meisten zum Lesen?

Fit für den Lesefrühling: Wie entfesselte Kreativität magische Ordnung schafft

 

Lesefrühling2014

Frühjahrsputz in Sicht? Dann sollten Sie sich unbedingt die Empfehlungen des Bücherclubs für den Lesefrühling 2014 ansehen.

Bevor Sie die Putzlappen, Ausräumkisten und Plastiktüten bereitlegen, sorgen Sie erst einmal für gute Stimmung und lesen Sie Männer sind wie Pfirsiche: Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute von Harald Martenstein. Der Autor schreibt nicht nur die Kolumne „Martenstein“ im ZEITmagazin, sondern ist auch Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman „Heimweg“ wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 bekam er den Curt-Goetz-Ring verliehen. Sein im selben Jahr erschienener zweiter Roman „Gefühlte Nähe“ erhielt höchstes Kritikerlob. Mit dem Pfirsich-Buch haben Sie 61 Glossen lang die Möglichkeit zu schmunzeln und sich für bevorstehende Arbeiten in Schwung zu bringen.

Weil gründliches Putzen auch Kreativität erfordert, lesen Sie im zweiten Schritt Point Zero: Entfesselte Kreativität von Michele Cassou. Sie liefert uns wertvolle Fragen und Methoden zu Selbsterforschung, um Zweifel, Schwierigkeiten und kreative Blockaden, die uns von kreativem Tun abhalten, aus dem Weg zu räumen. Ziel ist, dass wir zur Freiheit kreativen Ausdrucks und zum Nullpunkt – Point Zero – zurückkehren, der Quelle reiner und spontaner Kreativität. Michele Cassou ist gebürtige Französin und lebt seit 25 Jahren in Kalifornien. Im Buch beschreibt sie, wie sie ihren eigenen Weg der Kreativität fand, der auch zu ihrem spirituellen Weg wurde. Sie unterrichtet ihren Malprozess als Weg zur Selbstentfaltung und –befreiung in den USA und Deutschland. Im Buch sind einige ihrer Bilder zu sehen.

Und dann geht’s zur Sache. Nehmen Sie Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert von Marie Kondo zur Hand. Der Bestseller aus Japan inspirierte unsere Rezensentin gleich nach dem Lesen dazu, mit mehreren Plastiktüten bewaffnet durchs Haus zu gehen und sich von unnötigem Ballast zu trennen. Marie Kondos bahnbrechende Methode ist einfach und beruht auf wenigen simplen Grundsätzen. Magic Cleaning macht Spaß und wirkt sich auch auf unser Denken und unsere Persönlichkeit aus. Zufriedenheit pur, der Frühling kann kommen!

Und wenn Sie dann in ihrem wunderbaren neu-geordneten Wohnzimmer sitzen, gönnen Sie sich dieses Buch: Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott von William Paul Young. Das Buch handelt über von einem Familienvater, der seine Tochter verloren hat und in Trauer versinkt. Nach vier Jahren bekommt er Post von Gott, der ihn einlädt ein Wochenende in einer Hütte zu verbringen. Er erlebt an diesem Wochenende Dinge, die ihn für immer verändern. Er lernt, den Glauben und die Beziehung zu Gott neu zu verstehen, seine Traurigkeit zu überwinden und sein Leben als Geschenk von Gott wieder anzunehmen.

Ach ja, und noch ein Frühlingstipp: Noch bis zum 28.2.2014 können sich Lesende registrieren bei der Aktion „Lesefreunde“ anlässlich des Welttag des Buches am 23. April 2014. Die Idee: Lese-Fans können aus einer Bücher-Liste einen Titel wählen, den sie verschenken möchten. Außerdem geben sie den bevorzugten Abholort an, eine Buchhandlung oder Bibliothek vor Ort. Dort erhält jeder Schenker dann ein Paket mit Büchern zum Verschenken – gerade an die, die wenig, selten oder gar nicht lesen. Die Bücher werden kostenlos von den beteiligten Verlagen zur Verfügung gestellt.

Na, wenn das kein toller Lesefrühling wird?