Share the love 3: Wie man mit Vertrauen Kunden gewinnt

Vertrauen

Wann soll ich das alles lesen, anhören oder anschauen? Die Content-Schlacht tobt. Und doch funktioniert das Prinzip. Nicht weil alles gleich gelesen wird, was wir senden, sondern weil wir es für den richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellen und mit Vertrauen den Weg zu uns ebnen. Warum Sie die Content-Schlacht nicht davon abhalten darf, sich der Welt mit Ihren nützlichen Informationen zu zeigen, das erfahren Sie in diesem Blogartikel.
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„Liebster Award“, PR und Schreiben – 11 Antworten auf die Fragen von Jasmin Leheta

LiebsterAward

Mensch, hab ich mich gefreut, als ich von Jasmin Leheta eine Nominierung für den „Liebster Award“ bekommen habe! Empfehlen, vorstellen, Lob verteilen, netzwerken – da mach ich natürlich sehr gerne mit!

Was ist das, ein Liebster-Award? Diese Blogger-Initiative will tolle Blogs ins Rampenlicht holen. Wer nominiert ist, darf elf Fragen beantworten, elf seiner liebsten Blogs nominieren, die dann wieder elf neue Fragen an die von ihm empfohlenen Blogger stellen. Eine wunderbare Idee, denn es gibt so viele talentierte Blogger, die auf eine Bühne gehören!

liebster awardEin herzliches Dankeschön an Jasmin Leheta, die mich in ihrem Blog nominiert hat ! Sie schreibt zur Begründung: „Ich lerne so viel von ihr“, das freut mich sehr! Jasmin ist Styling Coach und sie hat es sich mit ihrem Blog zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, wenn darum geht, wie wir mit unserer Kleidung kommunizieren. Von Jasmin kann Frau und Mann in ihren Coachings und Vorträgen auch viel lernen, weshalb ich Euch ihren Blog sehr ans Herz legen möchte!

Hier sind Jasmins elf Fragen und meine elf Antworten:

1. Wieso bist du unter die Blogger gegangen?
Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Zuerst hatte ich die Themenbereiche „Schreiben“ und „PR“ in zwei Blogs getrennt, seit Anfang 2015 habe ich sie unter www.danielaheggmaier.com zusammengeführt.

Ich bin eine ‚Ausdrucksbloggerin‘ und möchte die Menschen vielseitig inspirieren. Denn in einer Zeit, in der wir als z.B. Coach, Künstler oder Berater Beruf auf Knopfdruck vergleichbar sind, kommt es auf die Persönlichkeit eines Dienstleisters an. Und in einem Blog kann man die zeigen, unaufdringlich und nützlich.

2. Wie sieht dein Blogger-Alltag aus?
Bunt, kreativ, kommunikativ: Die Artikelideen entwickle ich aus den Fragen, die mir immer wieder z.B. bei meinen Vorträgen, bei den Mastermind Bloggers oder in meinen Schreibwerkstätten gestellt werden. Ein Literarischer Salon inspiriert durch Buchvorstellungen.

Dann geht’s ans Schreiben, ans Illustrieren, Veröffentlichen und Teilen. Mein wichtigstes Tool ist mein Notizbuch, in das ich all meine Themenideen hineinschreibe. Da ich gerne schreibe, muss ich mir dafür keinen festen Termin eintragen: Mal schreibe ich abends, mal morgens, wenn genug Ruhe da ist.

3. Wie hat dein Blog dein Leben verändert?
Ich bin viel sichtbarer geworden, Neukunden finden mich und meine Angebote in der Suchmaschine.

Die Menschen sprechen mich an auf das, was ich tue. „Das machst Du also auch?“ höre ich dann oft. Oder: „Toll, was Du wieder geschrieben hast!“

Früher habe ich meine Kunden ausschließlich über Empfehlungen bekommen. Heute sind die Empfehlung und das Netzwerken weiterhin meine wichtigsten Kanäle. Aber die Menschen, mit denen ich einmal in Kontakt gekommen bin, kann ich einfacher kontinuierlich über den Blog erreichen: Mit nützlichen Informationen.

Bloggen hat mich bekannter, erfolgreicher gemacht und stärker vernetzt: Mit interessanten Menschen, die ich ohne Blog nie kennengelernt hätte, sowie mit Projekten und Ideen, die man in einem Blog zusammen weiterspinnen kann.

4. Wie hat dein Blog das Leben deiner Leser verändert?
Ich inspiriere sie: Zum Schreiben, Lesen, Netzwerken. Eine Leserin hat mir beispielsweise erzählt, dass sie sich die Bücher aus den Leseempfehlungen des Literarischen Salons kauft und davon ganz begeistert war.

Eine andere Leserin hat mir erzählt, dass sie diesen Artikel über Die 26 besten Schreiborte im Sommer, übrigens der Blogpost mit den meisten Aufrufen, immer wieder durchliest, um in Schreibstimmung zu kommen.

Und zu einem Blogprojekt mit Unternehmerinnen-Interviews, das ich für den Woman’s Business Club 2013 und 2014 realisiert habe, hat mir erst vor kurzem eine Managerin erzählt, dass sie den Blog fast täglich anschaut, um die vielen Inspirationen der einzelnen Frauen aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich merke: Die Menschen lesen Blogs, geben wertschätzendes Feedback jedoch immer im persönlichen Gespräch. Bloggen wirkt!

5. Was machst du sonst noch so, wenn du nicht bloggst?
Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen schreibend eine Stimme zu verleihen, PR-Projekte umzusetzen und Menschen über das Schreiben den Zugang zu ihrer inneren Stimme zu verschaffen.

Dazu gehören z.B. zuhören, beraten, Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben in unserem Wintergarten in Gröbenzell, lesen, für PR-Agenturen arbeiten, Vorträge, Blog- und Social Media Workshops, fotografieren, Ghostwriter sein, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften entwickeln, kuratieren und texten, Interviews führen, Texte redigieren, in meiner Lieblingsstadt London schreiben, internationale Teeerfahrungen sammeln und vieles mehr…

6. Warum würdest du gerne mal …. treffen?
Arianna Huffington – die find ich richtig klasse. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, hat Hand und Fuß.

Bei einer Tasse Tee würde ich gerne ihre Zukunftseinschätzung für den Online-Journalismus und Bezahl-Modelle für Medien im Internet kennenlernen. Und mich interessiert, was sie in den einzelnen Ländern mit den Ausgaben der Huffington Post so alles erlebt. Interkulturelles Arbeiten hat mich durch 25 Jahre europäisch-eingebundene IT-PR-Arbeit immer begeistert.

7. Was ist dein Lieblingsplatz auf der Welt?
Der, auf dem ich gerade bin.

8. Welches Outfit wünschst du dir von den Modedesignern?
Ich will Outfits, die Frauen auch wirklich schöner machen! Ich persönlich freue ich mich über leuchtende Farben, königliche Mäntel, fließende Stoffe und Kleider, die weibliche Vorzüge zur Geltung bringen. Mir gefällt romantische Mode mit Blumen und Spitze. Mein Role Model für die nächsten 50 Jahre ist Iris Apfel: More is more and less is a bore – sagt sie.

Und ich finde es toll, dass auf der Vogue vom August 2015 stand: ‚Express yourself‘. Das ist ein Trend in die richtige Richtung: Die Gegenbewegung zur Uniform, zum Business-Anzug, zum schwarzen Rolli der IT-Nerds. Was ich bisher für den Herbst/Winter 2015/16 gesehen habe, sieht toll aus: Bunt, gemustert, verspielt, mutig, lebensfroh. I like!

9. Was sind deine 3 wichtigsten Werte?
Freiheit, Tatenstattworte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“  intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert. Eine Liste mit 364 Werten, die daraus entstanden ist, kann man übrigens hier herunterladen.

10. Deine liebste Jahreszeit? Und warum?
Der Herbst: Die leuchtenden Farben, die Blätter, Apfelrohrnudeln mit Vanillesoße und – Kastanien! Ich liebe Kastanien, lege sie auf Tische, in meine Mantel- und Handtasche, kann meine Augen nicht von ihrem Glanz abwenden. Oktoberfest, Dirndl, frische Brezen, Ernte und Dankbarkeit. Zeit, zu schreiben. Vorfreude!

11. Welchen Herzenswunsch willst du noch verwirklichen?
Ich wünsche mir ein Gut. Im Süden oder Westen von München. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren halten hier Lesungen. Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten finden statt. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in seinem Lied „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich mir die Haare schön machen und rausgehen. Einfach so.

Hiermit wandert der „Liebster Award“ weiter und ich freue mich auf Eure Antworten auf meine 11 neuen Fragen:
1. Was war für Dich die Initialzündung zu sagen „Jetzt blogge ich“?
2. In einem Satz: Wie lautet die Kernbotschaft Deines Blogs?
3. Was möchtest Du mit deinem Blog erreichen? Dieses Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren?
4. Wenn Du Bundeskanzlerin wärst, worüber würdest Du bloggen?
5. Welcher ist der Blogpost, auf den du am meisten stolz bist?
6. Wenn Dir jemand ein fürstliches Blogger-Gehalt zahlen würde: Über was würdest Du dann bloggen?
7. Welche war die bislang erfolgreichste Aktion, um Deinen Blog bekannt zu machen?
8. Wie kommst Du an die Themenideen für Deine Blogposts?
9. Wie überwindest Du Schreibblockaden?
10. Hast Du eine Zeremonie, ein Ritual rund ums Bloggen?
11. Welche Person – egal wer – würdest du gerne in Deinem Blog interviewen und warum?

Das sind die Regeln:
Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen!

Daniela Heggmaier

Die Autorin: Daniela Heggmaier
Die Kommunikationswissenschaftlerin war Presse-Vertreterin von Technologie-Unternehmen, bis sie sich 1996 als freie PR-Beraterin, Texterin, Bloggerin und Schreibcoach selbständig machte. Sie berät im nationalen und internationalen Umfeld UnternehmerInnen, Unternehmen, Non-Profit Organisationen sowie Institutionen und Agenturen. Beratungsschwerpunkte sind neben der PR innovatives Publizieren, Bloggen sowie die Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops für Kreatives Schreiben.
www.danielaheggmaier.com

Blogger und Geschäftsmodelle: Künstler oder Kundengewinner?

Blog Kundenmagnet

Mein Blog, mein Business, mein Lebensmodell: Die Menschen bloggen aus den unterschiedlichsten Motivationen heraus, sie experimentieren und es entstehen neue Geschäftsmodelle und Biografien. Suchen Sie Ihre Rolle im Netz noch? Wenn Sie sich auch für das Bloggerleben interessieren und darüber nachdenken, einen eigenen Blog ins Leben zu rufen, dann sollten Sie diesen Artikel lesen.

In der PR-Welt spielen sie eine wichtige Rolle – sowohl für Personen als auch für Unternehmen: Blogs. Ein Medium nur für Extrovertierte und Selbstdarsteller? Manchmal schon. Für alle, die ein Business betreiben gilt beim Bloggen das Prinzip Unaufdringlichkeit: Nützlich sein, empfehlbar und auffindbar sein. Hier geht es um die Bekanntmachung der Kompetenz, den Aufbau von Vertrauen und Aufmerksamkeit sowie der eigenen Marke im Netz.

Viele inspirierende Menschen stellen heute ihr Wissen ins Netz, um Kunden auf sich aufmerksam zu machen und um sich im Zeitalter der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck von anderen abzuheben. Engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, Coaches, Menschen in beratenden Berufen zeigen sich dort: Mit ihren Werten, ihrem Know-how und mit Erfolgsgeschichten darüber, was sie für ihre Kunden tun können. Aber auch Führungskräfte in Unternehmen, Künstler, Schriftsteller und viele Kreative, die Austausch und Ausdruck suchen, sind als Blogger erfolgreich.

Das Zauberwort heißt: Relevanz
Wer in einem Blog für seine Wunschkunden nützliche, originelle Geschichten erzählt, mit einem Hingucker-Bild illustriert und vielleicht einen Podcast oder ein Video dazu anbietet, hat die Chance, sich regelmäßig bei bestehenden und potentiellen Kunden, Partnern und Empfehlern ins Gedächtnis zu rufen und seinen Expertenstatus aufzubauen.

Kunden wollen vor allem eins: Mit echten Menschen zu tun haben. Mit Menschen, die über ihre Werte, Ideen und das sprechen, was sie ausmacht. Sie wollen ein Gefühl für denjeningen bekommen, dessen Dienstleistung oder Produkt sie einkaufen wollen, den sie empfehlen oder dessen Idee sie weitertragen sollen. Wer regelmässig einem Blog folgt, baut Nähe zum Blogger auf, geht in Beziehung, kann Antei nehmen und von seinem Nutzen profitieren.

Menschen bloggen aber nicht nur, um Business zu generieren. Manche wollen einfach nur bloggen. Aus Spaß, um ihre Kreativität und ihre Talente zu teilen oder aus Freude am Dialog.

Schauen wir uns die einzelnen Bloggertypen an:

 

Ausdrucksblogger

Ausdrucksblogger: Vielen reicht es, dass sie sich mitteilen können, dass sie ihre Texte und Bilder als Kunst, als Ausdruck ihrer selbst zeigen können. Dort werden Romantexte in Häppchen veröffentlicht, Gedichte, Fotos und Gemälde, Schmuck, Kunstwerke aus Wolle, Holz oder sonstigen Materialien gezeigt. Einfach darstellen, was man so macht. Seine Gedanken, Ideen, Konzepte in die Welt tragen, ins System einspeisen. Seinen Beitrag leisten. Die eigene Sicht der Dinge darstellen. Weltverbesserer sein. Austausch mit Gleichgesinnten erleben. Es genießen, Fans zu haben. Gesehen werden. Wahrgenommen werden. Aus vielen dieser Blogs ist in der Vergangenheit ein Business entstanden.
Motto: Die Leserzahl eins reicht.
Leser: Menschen, die sich für die Kunstwerke begeistern oder die das gleiche Hobby teilen, Bekannte, Freunde und Familie.

 

Business Model Blogger

Business Model Blogger: Das sind die Blogger, die mit ihrem Blog Geld verdienen wollen. Sie publizieren in Vollzeit. Ihre Testimonials stehen bei den Werbesteibenden hoch im Kurs. In Instagram sind sie anerkannte Influencer. Sie leben von der Reichweite, von Sponsorships, Werbeflächen, Bannern, Kooperationen mit Herstellern, Affiliate-Programmen, Advertorials und Google AdSense: Reiseblogger, Lifestyleblogger, Modeblogger – laut einer Schuldirektorin übrigens das Berufsziel Nummer eins bei den Abiturientinnen in diesen Tagen – oder Foodblogger. Und man könnte ja auch für andere bloggen. Dann ist der eigene Blog ein Referenzprojekt.
Motto: Mein Beruf ist Blogger.
Leser: Menschen, die sich für das jeweilige Themengebiet des Blogs interessieren.
Nischenblogger

Nischenblogger: Hier Bloggen z.B. Betreiber von Online-Shops, die ihre besonderen Produkte im Einsatz zeigen. Oder Menschen, die irgendwann aus ihrem Hobby einen Beruf machen wollen. Motto: Wäre doch gelacht, wenn man mit >beliebiges Hobby< kein Geld verdienen könnte!

Hier gibt es viele Erfolgsgeschichten. Wo das Herzblut direkt in das Herz der Leser fließt. Wo das Berufsziel Blogger klappt und irgendwann auch zu völlig unerwarteten Stationen in der Biografie führt. Hier ein paar Inspirationen zum Weiterlesen: Bloggerportraits im Spiegel, die Frage „Kann man davon leben?“ beantwortet die Süddeutsche und wie sich Modeblogger über die Jahre verändern beleuchtet die ZEIT.
Motto: Ich fotografiere, schreibe, surfe, züchte Fische, reise, koche, style mich…., also blogge ich. Ich habe einen Online-Shop und zeige meine Produktwelt.
Leser: Alle, die auch surfen, Fische züchten, reisen, kochen usw.

 

Löwenzahnblogger

Löwenzahnblogger: Sie erklären die Welt – wie einst Peter Lustig in der Kindersendung Löwenzahn – in YouTube. Erster deutscher bekannter Videoblogger war Philipp Riederle mit „Mein iPhone und ich„, der heute deutschen Unternehmen in die Geheimnisse von Social Media und der Generationen Y sowie Z einweiht. Der Youtube-Blogger LeFloid plant ein Interview mit Kanzlerin, ihm folgen über 2,6 Millionen Menschen.

In den USA werden YouTube Personalities zum Gespräch mit dem Präsidenten eingeladen. In England hat es die Super-Bloggerin Zoella sogar in das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds geschafft.
Motto: Ich kenn keinen mehr, der noch einen Fernseher hat.
Zuseher: Alle jungen Menschen, die nicht mehr Fernsehen oder beim Fernsehen noch auf dem Tablet herumsurfen.

 

Medienblogger

Medienblogger: Eine weitere Blogger-Gruppe bilden die Journalisten, die im Netz Medien machen: Sie wollen die Leser dort abholen, wo sie sich am liebsten aufhalten: Auf dem Tablet, Smartphone, am PC. „Wenn es etwas gibt, was uns gegen Big Data hilft, dann sind das anfassbare Journalisten und keine Menschen, die sich hinter ihrem Schreibtisch und einem Firmenlogo verstecken,“ sagte Richard Gutjahr in einem Interview mit HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz im Juli 2015.

„Blogs sind das neue Medium und werden mehr beachtet als Werbeanzeigen in der Tageszeitung.“ konstatiert eine Studie aus dem Jahr 2014. Die Blogger des Münchner Bloggerstammtisches bestätigen diese Einschätzung. Sind Blogger also die neuen Verleger? Die Huffington Post macht es uns vor. Wir bleiben gespannt.

Motto: Wir machen unser eigenes Ding.
Leser, Zuschauer, Zuhörer: Menschen, die sich abseits der großen Medienanstalten und Verlagen eine Meinung bilden wollen.

 

Corporate Blogger

Corporate Blogger: Hier bloggt das Unternehmen, mal die Chefin oder der Chef selbst, mal die Marketing-Abteilung, mal die Azubis, mal die Kunden in einem Interview. Hier werden die Produkte oder Services in der Anwendung vorgestellt. Hier wird das Unternehmen in seiner vollen Bandbreite gezeigt und das Ökosystem drum herum auch. Die Ziele: Produkte vorstellen, Dienstleistungen zeigen, die Unternehmensphilosophie transportieren, Unternehmenskultur leben, die Personen im Unternehmen zu Personal Brands aufbauen

Motto: Wir sind das Unternehmen, bei dem Ihr einkauft, bzw. bei dem Ihr einkaufen werdet, so fühlt sich unser Unternehmen an!
Leser: Kunden, Journalisten, Mitbewerber, Bewerber, Partner, Mitarbeiter

 

Business Blogger

Business Blogger: Ihnen geht es nicht darum, mit einem Blog Geld zu verdienen, sondern über einen Blog: Coaches, Unternehmer sowie Berater, die über das Bloggen Kunden finden. Sie wollen aktiv ihren Fußabdruck im Internet und ihre Marke gestalten. Hier geht es darum, sich als Experte zu positionieren und Vertrauen aufzubauen.

Vertrauen entsteht aus einer Mischung aus Kompetenz und Charakter: In guten Zeiten freut man sich, wenn man mit Menschen mit einem guten Charakter zusammenarbeiten kann. In Krisenzeiten vertraut man der Kompetenz. Beides wird gebraucht. In seinem Blog zeigt der Business Blogger beides: Seine Kompetenz, zu wissen, was Menschen brauchen, wie man ihnen helfen kann, ein besseres Leben zu führen. Und den Charakter, der ihn das auf unsere ganz besondere Art und Weise tun lässt.

Motto: Ich zeige Euch, wie es leichter, besser, schneller, schöner… geht. Ich zeige Euch mein Expertenwissen und was Ihr nur bei mir bekommt. Ich zeige Euch meine Arbeit im Einsatz. Das bin ich, und nur ich.
Leser: Kunden, Partner, Journalisten, Bewerber

 

Ghostblogger

Ghostblogger: Die Menschen hinter den Blogs: Hier geht es um Menschen, die für andere schreiben, weil diese keine Zeit dafür finden oder ihnen das notwendige Talent oder Know-how fehlen. Ghostwriter werden vor allen für Corporate Blogs eingesetzt und auch von Führungskräften für ihre Personality Blogs: Bezahlte Conversationalists  oder Auftragsblogger sind das also und sie schreiben Texte, redigieren, führen Interviews, finden Themen für ihre Auftraggeber, Bilder, Infografiken, gestalten den Blog, beantworten Kommentare.
Motto: Wes brot ich ess, des Lied ich sing.
Leser: Die Kunden, Partner ihrer jeweiligen Auftraggeber.

 

Kopfblogger

Nur-im-Kopf-Blogger: „Mensch, also darüber werde ich in meinem Blog schreiben!“ – das hört man die Kopfblogger ganz oft sagen. Doch leider kommt immer etwas dazwischen, jaja, so viel zu tun, aber der Blog? Ja, ganz oben auf der Liste. Vielleicht schon nächsten Monat. Ja, klar!
Motto: Ich hab ja so viele Ideen! Bloggen ist eine sooo tolle Sache, müsste man wirklich mal machen.
Leser: Der Blog wird abgehen wie eine Rakete, schon im nächsten Monat, ganz sicher!

 

Tue Gutes und rede darüber
In den Neunziger Jahren beispielsweise gab es nur den Weg über die Medien, um sich bekannt zu machen. Man musste Beziehungen aufbauen mit Journalisten aus Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Hörfunk, um in der medial vermittelten Welt vorzukommen. Man konnte ein Buch schreiben – allerdings ohne die Option Self-Publishing – und Vorträge in der VHS halten. Und das war’s auch schon.

Heute reicht ein Smartphone, um zu publizieren und mit unterschiedlichsten Zielgruppen in Kontakt treten zu können. Einen Blog können Sie heute – wenn Sie mit Werbung leben möchten – sogar kostenlos aufsetzen. Und dann steht Ihnen das Tor in die Welt offen!

Wer soll das denn alles lesen?
Information Overflow – das Killerkriterium für so manchen Möchtegernblogger. Dazu kommt die gefühlte „schweigende Mehrheit“, die nie kommentiert. Doch was passiert, wenn im Netz nur die anderen reden?

Lassen Sie sich davon nicht abhalten! Es wäre schade, wenn Sie diesen Kanal nicht nutzen würden, um Kunden regelmäßig auf nützliche Art und Weise „Hallo!“ zu sagen, sich unaufdringlich in Erinnerung zu rufen und die Aktivitäten von Netzwerkpartnern zu unterstützen. Um zu unterhalten, zu inspirieren, ein Netzwerk aufzubauen oder jemanden zum Lachen zu bringen. Oder um sich durch einen Blog auszudrücken, Diskussionen anzuregen und mit anderen Menschen den Austausch zu suchen.

Selbst wenn Sie sich einen eigenen Blog nicht zutrauen, so können Sie Gastbeiträge für andere Kanäle beisteuern, sich hilfsbereit und nützlich zeigen, die Inhalte anderer teilen und liken, sich gegenseitig Reichweite erschließen, gemeinsam bekannter werden und die richtigen Kunden finden. Oder einen Ghostblogger finden.

Ich freue mich übrigens, wenn Sie diesen Beitrag teilen und weiterempfehlen!

Welcher Bloggertyp sind Sie? Reicht Ihnen die Leserzahl eins?

 

Mastermind Bloggers

Für Blogstarter, für Weltverbesserer, für Netzwerker: Ein 12-monatiges Programm, um zu lernen, Feedback zu bekommen und motiviert dranzubleiben. Sichtbarkeit, Power, Erfolg: Das Programm mit dem Handwerkszeug für Ihren Blog, der Kunden magisch anzieht. Alle Infos finden Sie hier!