Buchtipp: Warum Selbst-PR der goldene Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg ist

Wer ein Business hat, braucht Kunden. Wer Karriere machen möchte, braucht Fürsprecher und Empfehler. Weil viele Frauen aber immer noch davor zurückschrecken, sich für diese Menschen sichtbar zu machen, habe ich ein neues Buch über Selbst-PR geschrieben. Ich erzähle Ihnen hier, was mich dazu bewegt hat, welche Themen ich darin behandle, warum das Buch so wichtig ist und wie Sie damit arbeiten können.

Wow, eine Buchpremiere! Was für ein spannender Lebensabschnitt. Ich bin immer noch ganz gerührt von den tollen Feedbacks zum Buch und all den Glückwünschen, die mich in diesen Tagen erreichen. DANKE an alle, die dieses Buch, das „das Zeug zum Bestseller hat“ wie eine Leserin vor kurzem schrieb, unterstützen, kaufen, empfehlen und in die Welt tragen!

Im Gespräch: Svenja Lassen (r.) und Daniela Heggmaier (l.) bei der Buchpremiere (Marie von Mallwitz Verlag 2017 © Jurate Jablonskyte)

In den vergangenen Tagen habe ich ganz viele Fragen zum Buch beantwortet, z.B. auf der Podiumsdiskussion beim 5. Fachkongress für Businessfrauen in München oder beim Interview mit Svenja Lassen, Senior Editor bei der Cosmopolitan, auf der wunderbaren Buchpremierenparty mit dem Marie von Mallwitz-Verlag bei Buch & Bohne in München im November 2017. Zudem haben mir die Blogger, die beim Magic Bloghouse mitgeschrieben haben, einige Fragen rund um das Buch geschenkt. Und hier sind meine Antworten auf 17 Fragen:

  1. Für wen hast Du das Buch geschrieben?

Für alle Frauen, die etwas erreichen wollen, in ihrer Karriere, ihrem Business, ihrer Selbständigkeit. Führungskräfte brauchen Sichtbarkeit und Bekanntheit heute genauso sehr wie Start-up Gründerinnen, Beraterinnen oder Unternehmerinnen. Denn das Arbeitsleben hat sich drastisch verändert:

Heute leben wir keinen linearen Karriereweg mehr, der nach drei Positionen mit 65 in der Rente endet. Heute gibt es die Mosaikkarriere mit bis zu 20 Stationen – ohne Aussicht auf Rente. Um dabei immer wieder neue Aufgaben oder Teams finden zu können, ist es wichtig, dass wir in den relevanten Branchen und Communities bekannt und gut vernetzt sind.

Durch Social Media und neue Medien und Kommunikationswege sind wir sichtbarer. Wir können und müssen mit unterschiedlichsten Gruppen auf vielen Kanälen kommunizieren. Wer sich zeigt und positive Resonanz erzielt, wird gebucht oder befördert. Wer seine Fans in Form einer begeisterten Community zum nächsten Job mitbringt, ist mehr wert als der No-Name. Wer wahres, nützliches Wissen vermittelt, bietet Orientierung in Zeiten der #alternativefacts und #fakenews.

2. Warum hast Du das Buch geschrieben?

Daniela Heggmaier (Marie von Mallwitz Verlag 2017 © Jurate Jablonskyte)

Die Natur zeigt, dass Monokulturen nicht funktionieren. Ich wünsche mir, dass Frauen „barrierefrei“ Karriere machen und ihr Business gestalten können, und dabei brauchen wir ein Gleichgewicht. Vor einigen Jahren habe ich in einem Unternehmen gearbeitet, in dem es gleich viele Männer und Frauen sowohl insgesamt als auch auf Führungsebene gab. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dieses Gleichgewicht sehr vieles von vorneherein einfacher gemacht hat.

Wenn ich mich heute umhöre, stelle ich immer wieder fest, dass es in den meisten internen Diskussionen in den Firmen weder um die Sache noch um den Kunden geht. Nein, es geht ganz oft um Eitelkeiten sowie um unnützes Rang- und Statusgeplänkel, teilweise auf Kindergartenniveau. Und ich finde, wir in Deutschland können uns das vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs nicht länger leisten. Unternehmen, die mit gemischten Teams arbeiten, sind wirtschaftlich erfolgreicher – das ist erwiesen.

Für Frauen öffnen sich deshalb gerade viele Tore: Eine Speakerinnenquote auf Kongressen und Events wird immer lauter eingefordert. Die Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten ist ein Dauerbrenner. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen jetzt das Know-how bekommen, um sich als die besten Kandidatinnen für diese Positionen darstellen zu können. Und das hat mich dazu bewegt, über Selbst-PR zu schreiben.

Ich habe das Buch mit viel Herzblut und aus tiefster Dankbarkeit heraus geschrieben, damit Frauen es in ihrer Karriere oder Selbständigkeit leichter haben: Weil sie Empfehlungen bekommen, ihnen Aufmerksamkeit und Vertrauen entgegengebracht werden und ihnen die wohltuende Wirkung einer Community zuteil wird, die ich seit vielen Jahren erlebe. Viel Gutes ist passiert, weil ich in den vergangenen fünf Jahren erstmals JA! zur meiner eigenen Sichtbarkeit gesagt habe.

3. Was haben denn die drei D’s damit zu tun?

Die drei D‘s sind ganz große Treiber für die Notwendigkeit der Sichtbarkeit von Frauen. Ein D steht für Digitalisierung. Sie sorgt für einen enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel, für neue Berufe, Disruption und dafür, dass wir uns immer schneller an neue Entwicklungen anpassen müssen.

Ein weiteres D steht für Diversity und bedeutet, dass Frauen in den Unternehmen gesucht und gefördert werden, um die gläserne Decke zu durchbrechen und Ungleichgewichte zu beseitigen.

Das dritte D steht für demographischen Wandel: In Zukunft werden viele alte Menschen und wenige junge Menschen in Deutschland leben. Weil sich unsere Lebensarbeitszeit verlängert, muss unsere Erwerbstätigkeit über einen deutlich längeren Zeitraum erfolgreich sein, als das bei den Vorgängergenerationen der Fall war.

Wer eine lebenslange Karriere in Zeiten des Wandels gestalten möchte, muss Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen bei den Menschen aufbauen, mit denen er Zukunft gestalten will. Und das Zauberwort dafür lautet Selbst-PR!

4. Wie geht Selbst-PR?

Zu Beginn steht die Positionsbestimmung: Wo will ich hin? Was will ich erreichen? Wie und was bin nur ich und wie möchte ich in Erinnerung bleiben? Wie kann ich meine Marke und meinen Stil entwickeln? Und dann geht es darum, spielerisch und mit viel Freude zu inspirieren und sich langfristig ein Publikum aufzubauen: Zum Beispiel durch das Publizieren von Büchern und Artikeln, Videos oder Interviews in klassischen Medien, mit dem eigenen Blog, in Social Media und auf Business-Plattformen. Dazu kommen Vorträge, z.B. auf Messen und Kongressen, aktives Netzwerken sowie die Pflege von guten Beziehungen.

5. Kann ich in dem Buch Geschichten lesen oder ist das ein Ratgeber?

Beides: Das Buch erzählt viele kleine Geschichten von Frauen, die sich sichtbar machen und ich berichte darin von meinen ganz persönlichen Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren mit den verschiedenen Werkzeugen der Selbst-PR gemacht habe. Zudem gebe ich gebe Unternehmerinnen, Selbständigen und Frauen in Führungspositionen die Anleitung an die Hand, wie sie aus den verschiedenen Kanälen die auswählen können, die zu ihren Talenten und ihrem Zeitbudget passen.

Als Standardwerk bietet das Buch Orientierung im Selbst-PR-Dschungel, liefert Know-how, konkrete Ideen und Beispiele, was man für seine Sichtbarkeit tun kann. Zu jedem Kapitel gibt es weiterführende Lesetipps, einen Goldspray-Tipp, mit dem man sein Ziel spielerisch erreichen kann. Als Bonusmaterial können sich die Leserinnen einen Selbst-PR-Plan für 100 Tage herunterladen.

Das Buch wartet auf mit Checklisten, konkreten Hilfestellungen und einer Reihe von Interviews mit erfahrenen Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen (v.l. nach r.):

Werner „Tiki“ Küstenmacher, bekannt aus Funk- und Fernsehen, als Karikaturist und als Erfolgsbuchautor (Simplify your Life), hat das Vorwort für dieses Buch verfasst. Aus der Praxis berichten z.B. Deutschlands Top-Personalberaterin Sophia von Rundstedt, die Intro- und Extro-Expertin Dr. Sylvia Löhken, die Storytellerin Katja Schleicher, die Styling-Expertin Jasmin Leheta, die Networking-Expertin Monika Scheddin, die Nettwerk-Gründerin Christiane Wolff, die WordPress-Fachfrau Marjeta Prah-Moses, die SEO-Expertin Cathrin Tusche, die Journalistin Svenja Lassen, die Schauspielerin und Stimmtrainerin Nicola Tiggeler sowie die Buchautorin Marion Küstenmacher.

6. Wenn ich schon blogge oder bereits mit der Selbst-PR angefangen habe, lohnt es sich trotzdem das Buch zu lesen?

Mit dem Buch kann man entweder als Leitfaden für die Strategieentwicklung, Planung und Umsetzung der Selbst-PR arbeiten oder als Inspiration immer mal zwischendurch: Zum Beispiel, wenn man seine Expertenpositionierung anpassen möchte. Schließlich ist nichts beständiger als der Wandel. Oder wenn man beispielsweise nach konkreten Ideen für einen Vortragstitel, Blogartikel, nach Motiven für Social Media Postings oder individuelle Netzwerk-Formate sucht. Und darum geht’s genau:

  1. Warum Sie jetzt JA! sagen sollten
  2. Ihr goldener Glanz: So werden Sie eine Marke
  3. Ihre Goldgrube: Wie Sie Ihre Community aufbauen
  4. Online Gold: Wie Sie im Netz Ihr Wirkungsfeld gestalten
  5. Pressearbeit: Wie komme ich in die Medien?
  6. Standing Ovations: Wie Sie mit Vorträgen die Herzen Ihres Publikums gewinnen
  7. Ihr Goldstück: Wie Sie Ihr Buch schreiben
  8. Und jetzt geht’s los!

7. Ist das Buch nur für Einzelpersonen interessant oder können das auch Marketing-Abteilungen von Unternehmen nutzen?

Wer in einem Unternehmen arbeitet und Selbst-PR betreibt, macht automatisch auch PR für seinen Arbeitgeber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen, die das Einmaleins der Selbst-PR beherrschen, für ihren Arbeitgeber ein echtes Ass im Ärmel sind. Wer in Influencer, Markenbotschafterinnen, Vorzeigefrauen, Rolemodels und Expertinnen im eigenen Unternehmen investiert, hat auf dem Arbeitsmarkt die Nase vorne und gewinnt auf diese Weise verstärkt weibliche Kunden – immerhin stellen Frauen 51% der Bevölkerung in Deutschland. Und für die „Grundausbildung“ liefert das Buch eine gute Basis.

8. Was bietet mir das Buch an Neuem?

Strategie und ganz konkrete Umsetzungstipps in einem. Getestete Erfahrungen von mir – die ich jahrelang gerne unsichtbar hinter meinen sichtbaren PR-Kunden stand und früher eher schüchtern war. Ich gebe Frauen damit das Gefühl, nicht alleine zu sein mit ihren Bedenken, mache ihnen Mut und inspiriere rund um die Bühnen und Inhalte, die wirklich zu ihnen passen und die Aktionen, die sie auch umsetzen können.

Außerdem war es mir wichtig, nicht nur den Online-Aspekt zu beleuchten, sondern eben auch die Strategien für das echte Leben: Netzwerken, Vorträge halten oder ein Buch schreiben. Das Wunder der persönlichen Begegnung ist ein ganz besonderer Türöffner und eine wichtige Grundlage für den Aufbau einer Community. Es muss nicht immer alles online passieren.

Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass viele Bücher, die sich z.B. mit dem Bloggen beschäftigen, mit Fachbegriffen nur so um sich werfen. Die meisten Frauen aber haben wenig Zeit und möchten sich Marketingfachchinesisch-frei mit den Themen auseinandersetzen. Deshalb habe ich das Buch in Deutsch geschrieben und habe auf Halbenglisch und Computer-Akronyme so gut es ging verzichtet.

9. Facebook, YouTube, Bloggen – das ist überwältigend! Kann ich das alles nebenher noch bedienen? Wie kann ich meinen Weg finden?

Machen kann man viel, aber weil unser Tag ja nur 24 Stunden hat und wir ja noch einen Beruf haben, hat es sich bewährt, sich auf diese drei Strategien zu konzentrieren:

Erstens: Weniger ist mehr! Lieber nur ein paar Plattformen, die zu den eigenen Talenten passen und auf denen die Zielgruppen vertreten sind, auswählen und bedienen. Welche Plattformen es gibt und welche zu mir passen, darüber schreibe ich im Buch.

Zweitens: Eine zukunftssichere Basis auswählen, bei der man die Sichtbarkeit selbst in der Hand hat. Das heißt, z.B. einen eigenen Blog regelmäßig und authentisch mit informativen und unterhaltsamen Inhalten zu bespielen. Auf allen anderen Plattformen bestimmen die Betreiber die Sichtbarkeit, und wer baut schon gerne ein Haus auf einem geliehenen Grund?

Drittens: Communities machen sichtbar! Das Netz ist keine Einbahnstraße. Facebook ist kein Selbstdarstellungskanal. Ein Blog kein Verkaufsraum. Wichtig im Netz sind diese Disziplinen: Zuhören. Antworten. Win-Win. Empfehlen und empfohlen werden. Teilen und geteilt werden. Liken und geliked werden. Dann entsteht Beziehung online, dann wachsen Verbindungen. Und dann klappt es auch mit Freunden, Fans und Followern. Und nur die können die eigene Sichtbarkeit deutlich voranbringen! Dafür habe ich viele Tipps im Buch zusammengestellt.

Freuen sich über das Selbst-PR-Buch: Verlegerin Marie-Theres Reisser (r.) und Autorin Daniela Heggmaier (l.) (Marie von Mallwitz Verlag 2017 © Jurate Jablonskyte)

10. Ist das Buch auch für Männer interessant und wenn ja, warum sollten sie es lesen?

Das Einzige, was das Buch von einem Buch für Frauen und Männer unterscheidet, ist ein deutlich längeres Kapitel darüber, warum man Selbst-PR machen sollte. Natürlich gibt es auch schüchterne und zurückhaltende Herren, aber Männern scheint es im Allgemeinen leichter zu fallen, eigene Positionen laut kund zu tun und Erfolge sichtbar zu machen.

Die Umsetzungstipps sind auch für Männer relevant. Deshalb können Männer das Buch auch lesen, denn die Mosaikkarriere, der demographische Wandel und die Digitalisierung treffen sie gleichermaßen.

11. Warum ist Selbst-PR der goldene Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg?

Das Gold steht für den goldenen Glanz, der uns umgibt und der uns für andere anziehend macht: Gold ist wertvoll. Und das sind wir auch. Wenn wir stolz auf unsere Fähigkeiten sind, wenn wir unseren Wert kennen und ihn zeigen, werden wir von anderen auch als wertvoll wahrgenommen. Ein Verstärker ist es, wenn andere eine Empfehlung aussprechen und den Wert bestätigen. Je mehr Fans und Follower das tun, desto erfolgreicher unser Image. Je mehr goldener Glanz, desto mehr Sichtbarkeit und Erfolg.

12. Hast Du schon Feedback zum Buch bekommen?

Oh ja, drüber freue ich mich riesig! Simone Niedenzu von Sugar for Brands beispielsweise schreibt: „Wenn man dich kennt, ist es als hätte man ein ganz ausführliches 1:1 Master Mind mit Dir. Es hat Spaß gemacht zu lesen. Deine Sprache ist angenehm, bei jedem Satz sah ich dich vor mir und es umfasst das ganze Thema schön rund. Echt gelungen!“

Katharina Hofer-Schillen, Autorin, Coach und PR-Fachfrau, schreibt: „Meine Kollegin Daniela Heggmaier, langjährige Spezialistin für erfolgreiche Selbst-PR, hat dieses tolle Buch geschrieben. Thema: du willst beruflichen Erfolg, eine optimale Selbstdarstellung und ein Power-Netzwerk, das dich wirklich weiterbringt? In diesem Buch finden Führungsfrauen und selbstständige Unternehmerinnen alles, was sie wissen müssen, um auf ihre Weise und mit ihren Stärken so bekannt und sichtbar zu werden, dass der Erfolg damit fast von alleine kommt. Sehr empfehlenswert!“

Bettina Grosselfinger von Purplerose Taschendesign sagt: „Selbst-PR? Da sträuben sich mir doch erst mal die Haare! Ich stelle mich doch nicht hin und schreie ‚Hier!‘ Ist doch peinlich… Nein! Muss es nicht sein. Die PR-Expertin Daniela Heggmaier zeigt in ihrem toll geschriebenen Buch, was ‚Selbst-PR‘ sein kann: zum Beispiel ‚Storytelling‘. Oder: den eigenen Stil finden. Sich mit anderen vernetzen. Mut haben, etwas Neues zu wagen. Kleine Schritte, an deren Ende Erfolg und Freude am Job stehen. Die Buchvorstellung gestern zeigte klar, wie groß das Interesse ist: über 80 Unternehmerinnen kamen und erlebten eine zauberhafte, kompetente Autorin, deren Buch das Zeug zum Bestseller hat. Chapeau, liebe Daniela!“

(Marie von Mallwitz Verlag 2017 © Jurate Jablonskyte)

Eventprofi Barbara von Graeve schreibt: „Wer etwas für seine Selbst-PR tun möchte, sollte sich dieses Standard-Werk zulegen. Von Ziele definieren über wie bekomme ich ordentliche Bilder von mir bis zu ich schreibe ein Buch ist alles drin! Und Website und Blog und Pressearbeit und… Am allerbesten gefallen mir die vielen handfesten Beispiele, Tools, Apps und Websites, die einem wirklich weiterhelfen!“

Tina Gallinaro von Extrawerbung schreibt: „Wow – selten habe ich bei einem Buch bei den ersten 20 Seiten so viele Inputs bekommen – kurzes Zwischenfazit an @WritingKitten : Absolut klasse 👍👍👍 – ich liebe das Buch ❤️“

Prof. Dr. Simone Rappel, Expertin für Geschäftserfolg in Indien, schreibt: „‘Frauen wollen gefragt werden und sich nicht selber anpreisen müssen‘, sagt Daniela Heggmaier bei der Präsentation ihres wunderbaren neuen Buches ‚Selbst-PR‘. Wie wahr, denke ich. Das spricht mir aus der Seele. Inzwischen ist es selbst mir klar, dass niemand meine Kompetenz einfach so entdecken wird, wenn ich nicht auf mich aufmerksam mache. Gekonnt, stilvoll, überzeugend. Wie das geht, dazu findet ihr großartige und wirkungsvolle Tipps. Obwohl mein Bücherstapel derzeit ziemlich hoch ist, hat es Danielas Buch ganz nach oben geschafft. Erhellend und ermutigend. Praktisch und lädt sofort zum Tun ein! Danke Daniela Heggmaier für dieses wunderbare Buch.“

13. In welchem Verlag ist das Buch erschienen?

Im Marie von Mallwitz-Verlag. Ein kreativer Newcomer, der sich auf Bücher für Businessfrauen spezialisiert hat. Schon das erste Buch „Die Mami-Challenge“ von Katharina Hofer-Schillen war ein Volltreffer. Da habe ich gewusst, dass das hervorragend passen wird. Denn ich wollte ein wahrhaft „goldenes“ Qualitätsbuch und kein Paperback mit einem 08/15-Foto auf dem Cover, das man schon 20mal woanders gesehen hat. Die Verlagschefin Marie-Theres Reisser hat ein sehr edles Design für das Buch gezaubert, das den langanhaltenden Wert des Inhaltes auf das Wunderbarste transportiert. Und das hochwertige Hardcover wird so manchen Ausflug zum Nachdenken und Brainstormen in die Berge oder ans Meer gut überstehen.

14. Wie kann man mit Dir nach dem Lesen des Buchs zusammenarbeiten?

Für alle, die nach dem Lesen des Buches bei der Zielfindung, Planung und Umsetzung ihrer Selbst-PR konkrete Unterstützung suchen, biete ich den individuellen Tagesworkshop „Selbst-PR“ an oder im Rahmen einer längerfristigen Begleitung die Sichtbarkeitswende, das Selbst-PR-Mentoring-Programm. Wer mit dem Bloggen anfangen möchte, kann ab 1. März eine neue Runde des 12-monatigen Erfolgsprogramms der Mastermind Blogger mitmachen. Und wer Co-Creation genauso gerne mag wie ich und bloggt, kann einmal im Monat in der Schreibwerkstatt The Magic Bloghouse im Münchner Westen in einem Tag mit dem Input der anderen Blogger zwei Blogbeiträge schreiben.

15. Wo kann man das Buch kaufen?

Man kann es entweder beim Marie von Mallwitz-Verlag oder mit der ISBN-Nummer bei der Buchhandlung des Vertrauens bestellen. Wenn ich Vorträge halte, habe ich auch immer ein paar Exemplare dabei, die ich sehr gerne mit viel Liebe und grüner Tinte signiere.

16. Wo kann man Dich treffen?

Zum Beispiel im Podcast der wunderbaren Branding-Spezialistin Martina Rehberg-Kortner, wo wir über dieses Thema sprechen: ENDLICH MEHR SICHTBARKEIT – WIE DU DEINEN GOLDSCHATZ HEBST UND DICH ERFOLGREICH ZEIGST

Oder auf der Bühne: Ich freue mich schon sehr, denn im neuen Jahr bin ich am 10. März 2018 bei der Projektin in Nürnberg als Speakerin und am 26. April 2018 im Café Lotti in München beim Themenabend Positionierung mit einem Vortrag vertreten.

Oder bei einem meiner unkonventionellen Out-of-the-box-Vorträge über Selbst-PR in Salons, bei Netzwerken, auf Events. Online trifft man mich in Instagram, Facebook, auf Twitter, in meinem Newsletter „Business High Tea“ und natürlich in meinem Blog.

17. Was soll ich zu Weihnachten, zu Geburtstagen, als Dankeschön oder als Mitbringsel verschenken?

Das Selbst-PR-Buch ist ein wertiges Geschenk – nicht nur für Sie selbst, sondern für alle Frauen, Kolleginnen, Geschäftspartnerinnen und Freundinnen, denen Sie mehr Bekanntheit, Anerkennung und Erfolg wünschen. Am besten, Sie bestellen gleich mehrere auf Vorrat.

 

Wenn Sie mich beim Bekanntmachen des Buchs unterstützen möchten, freue ich mich, wenn Sie es z.B. auf Ihren Social Media-Kanälen teilen, in Ihrem Blog oder Newsletter darüber berichten, eine Amazon-Rezension verfassen oder anderen davon erzählen. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

Was haben Sie sich für Ihre Selbst-PR im neuen Jahr vorgenommen?

Wie man zu einem wirklich guten Portraitfoto kommt – Interview mit Styling-Coach Jasmin Leheta

Portraitphoto

Was für ein schreckliches Foto! Kann man XYZ nicht mal sagen, dass das Foto – das Pressefoto, das Profilfoto in XING, LinkedIn, auf der Facebook-Fanpage, der Webseite, dem Blog – ihm oder ihr gar nicht gerecht wird? Solche Sätze höre ich oft. Deshalb habe ich mich mit dem Styling-Coach Jasmin Leheta darüber unterhalten, wie man mit ein bisschen Vorbereitung zu Bildern kommt, die einen wirklich guten Eindruck hinterlassen.

In meiner über 25-jährigen PR-Erfahrung habe ich wirklich viele schlechte Bilder von Menschen gesehen: Die unscharfen Bilder, Fotos, auf denen andere Menschen abgeschnitten wurden und deshalb eine Schulter des Portraitierten fehlte, Fotos mit roten Blitzaugen, Fotos gänzlich ohne Lächeln oder mit dem „Messerimrücken-Blick“ oder solche, die definitiv an einem Bad-Hair-Day geschossen wurden.

Mein kuriosestes Erlebnis hatte ich, als ich einen neuen Vertriebsmitarbeiter eines Kunden um ein Foto für seine Vorstellung im Kundenmagazin des Unternehmens bat. Ich bekam von ihm ein Foto, auf dem der Mann nicht nur eine Skimütze, sondern auch einen hochgeschlossenen Skianorak und – eine Skibrille trug!

Ein Foto, das nicht älter als drei Jahre ist, ist Pflicht
Ich habe schon viele Kämpfe ausgetragen, um Menschen dazu zu bewegen, ein vernünftiges Foto für PR-Zwecke von sich machen zu lassen, auch Firmensprecher und Geschäftsführer gehörten dazu: „Ach, mich braucht doch keiner zu sehen!“, „Das alte Bild geht doch noch!“ oder „Ich hab für sowas keine Zeit!“ – so lauten die Standard-Ausreden.

Dabei machen gute Fotos gute PR. Journalisten entscheiden bei einem Überangebot von Statements stets für die Aussage der Menschen mit den attraktivsten Fotos. Sie brauchen Portraits von Vorständen, Geschäftsführern und Pressesprechern in “Passbildoptik”: Also eine Studioaufnahme, Mensch vor neutralem Hintergrund in Business-Kleidung ohne Skibrille, im Hoch- und Querformat und natürlich in Farbe.

Panzerknacker-Fotos verjagen Kunden
Geht es Ihnen auch so? Ich will mir erst ein Bild von dem Menschen machen, mit dem ich ins Geschäft kommen möchte. Ein Foto mit sympathischem Lächeln lädt mich eher ein, einen Blog zu lesen oder Beratungsdienstleistungen anzunehmen als ein Bild in der Skibrillen-Variante. Das Styling, die Wahl der Farben und Accessoires gibt mir darüber hinaus erste Informationen über die Persönlichkeit.

Jasmin Leheta ist seit vielen Jahren Expertin dafür, wie man seinen ersten Eindruck positiv gestaltet, wie man seine Persönlichkeit durch Kleidung ausdrückt und wir man mit Kleidung kommuniziert. Ich habe sie um Tipps gebeten, wie man aus dem Fotoshooting das meiste herausholen kann:

Jasmin Leheta, ©MarekBeierFotografen
Jasmin Leheta, ©MarekBeierFotografen

Liebe Jasmin, wie bereite ich einen Termin mit dem Fotografen optimal vor?
Jasmin Leheta: „Ich rate meinen Kundinnen und Kunden dazu, für die Fotografen ein genaues Briefing zu erarbeiten: Wozu braucht Ihr die Bilder? Webseite? Blog? Social Media? Presse? Flyer? Veranstaltungssituationen? Pass? Xing, LinkedIn? Für Euren Buchrücken? Für Lesungen? Plakate? Bewerbung? Akquise? In welchen Situationen sollt Ihr gezeigt werden? Braucht man Bilder in Aktion? Beim Präsentieren, im Interview, beim Erklären, bei dem, was Eure Arbeit ist. Je vielfältiger die Portraits, desto besser. Je mehr der Fotografierende über Euch, Eure Marke und Eure Bedürfnisse weiß, desto besser. Zeigt den Fotografen und dem Styling-Team auch Euer Corporate Design – Logo, Farben, Webseite, damit alles aufeinander abgestimmt wird. Und besprecht, wo die Fotos aufgenommen werden sollen. Die Location macht so viel aus!“

Was soll ich zu einem solchen Portraitfoto-Termin anziehen?
Jasmin Leheta: „Wählt vorher zu Hause aus, was Ihr anziehen wollt. Ja, es ist wichtig, dass Ihr Euch wohlfühlt, aber leider funktionieren da oft die Lieblingssachen nicht. Denn so einige Stoffe und Strukturen haben auf Fotos keine Aussagekraft oder sind zu auffällig. Baumwolle z.B. ist oft zu stumpf, schluckt Licht und wirft unordentliche Falten. Der Faltenwurf von Satin oder Taft hingegen wirkt spannend und sinnlich. Dennoch muss der eigene Stil gerade auf einem Foto, das für die Ewigkeit festgehalten wird, unverwechselbar sein. Viele Kunden und Kundinnen buchen darum vorher ein Styling Coaching bei mir, bei dem wir gezielt die einzelnen Outfits und Accessoires auswählen, die den jeweiligen Einsatzbereichen der Fotos am besten gerecht werden.
Wenn beim Fototermin dann noch ein Styling-Profi für das Make-up und die Haare dabei ist, ist das optimal!“

Was soll ich noch mitnehmen zum Fototermin?
Jasmin Leheta: „Um eine möglichst große Ausbeute zu haben, solltet Ihr auch eine Auswahl an Accessoires wie Schmuck, Hüte, Schuhe oder vielleicht sogar Gegenstände dabei haben, die etwas mit Euch zu tun haben. Damit könnt Ihr dann auch während des Shootings interagieren, was die Bilder viel lebendiger macht.“

Wie komme ich zu einer(m) guten Fotografin(en)?
Jasmin Leheta: „Wendet Euch an einen Fotografen Eures Vertrauens. Oder an jemanden, den Ihr empfohlen bekommen habt. Lasst Euch Arbeiten zeigen, die sie/er vorher erstellt hat und lasst Euer Bauchgefühl entscheiden.“

Vielen Danke, liebe Jasmin!

Habt Ihr den Termin für Euer nächstes Fotoshooting schon vereinbart?

Über Jasmin Leheta – Styling Coach
Mit ihrer besondern Styling Coaching-Methode hat Jasmin Leheta schon vielen Frauen und Männern einen neuen, positiven Blickwinkel auf sich selbst und ihre Mitmenschen eröffnet. In Kleiderschrank-Coachings, beim gemeinsamen Shopping sowie bei Veranstaltungen hilft sie Menschen dabei, ihre Attraktivität zu entdecken. In ihren Vorträgen und Workshops spricht sie über die Übereinstimmung von Selbstbild und Fremdbild, die nonverbale Kommunikation von Kleidung, die perfekte Selbstpräsentation sowie die individuelle Gestaltung des Business-Dresscodes.
In ihrem kulinarischen Salon in München bereitet sie jeden zweiten Mittwoch mit bis zu zehn Frauen ein Drei-Gänge-Menü zu und pflegt mit ihren Salon-Löwinnen das genussvolle Netzwerken. WebseiteBlogFacebook

„Liebster Award“, PR und Schreiben – 11 Antworten auf die Fragen von Jasmin Leheta

LiebsterAward

Mensch, hab ich mich gefreut, als ich von Jasmin Leheta eine Nominierung für den „Liebster Award“ bekommen habe! Empfehlen, vorstellen, Lob verteilen, netzwerken – da mach ich natürlich sehr gerne mit!

Was ist das, ein Liebster-Award? Diese Blogger-Initiative will tolle Blogs ins Rampenlicht holen. Wer nominiert ist, darf elf Fragen beantworten, elf seiner liebsten Blogs nominieren, die dann wieder elf neue Fragen an die von ihm empfohlenen Blogger stellen. Eine wunderbare Idee, denn es gibt so viele talentierte Blogger, die auf eine Bühne gehören!

liebster awardEin herzliches Dankeschön an Jasmin Leheta, die mich in ihrem Blog nominiert hat ! Sie schreibt zur Begründung: „Ich lerne so viel von ihr“, das freut mich sehr! Jasmin ist Styling Coach und sie hat es sich mit ihrem Blog zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, wenn darum geht, wie wir mit unserer Kleidung kommunizieren. Von Jasmin kann Frau und Mann in ihren Coachings und Vorträgen auch viel lernen, weshalb ich Euch ihren Blog sehr ans Herz legen möchte!

Hier sind Jasmins elf Fragen und meine elf Antworten:

1. Wieso bist du unter die Blogger gegangen?
Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Zuerst hatte ich die Themenbereiche „Schreiben“ und „PR“ in zwei Blogs getrennt, seit Anfang 2015 habe ich sie unter www.danielaheggmaier.com zusammengeführt.

Ich bin eine ‚Ausdrucksbloggerin‘ und möchte die Menschen vielseitig inspirieren. Denn in einer Zeit, in der wir als z.B. Coach, Künstler oder Berater Beruf auf Knopfdruck vergleichbar sind, kommt es auf die Persönlichkeit eines Dienstleisters an. Und in einem Blog kann man die zeigen, unaufdringlich und nützlich.

2. Wie sieht dein Blogger-Alltag aus?
Bunt, kreativ, kommunikativ: Die Artikelideen entwickle ich aus den Fragen, die mir immer wieder z.B. bei meinen Vorträgen, bei den Mastermind Bloggers oder in meinen Schreibwerkstätten gestellt werden. Ein Literarischer Salon inspiriert durch Buchvorstellungen.

Dann geht’s ans Schreiben, ans Illustrieren, Veröffentlichen und Teilen. Mein wichtigstes Tool ist mein Notizbuch, in das ich all meine Themenideen hineinschreibe. Da ich gerne schreibe, muss ich mir dafür keinen festen Termin eintragen: Mal schreibe ich abends, mal morgens, wenn genug Ruhe da ist.

3. Wie hat dein Blog dein Leben verändert?
Ich bin viel sichtbarer geworden, Neukunden finden mich und meine Angebote in der Suchmaschine.

Die Menschen sprechen mich an auf das, was ich tue. „Das machst Du also auch?“ höre ich dann oft. Oder: „Toll, was Du wieder geschrieben hast!“

Früher habe ich meine Kunden ausschließlich über Empfehlungen bekommen. Heute sind die Empfehlung und das Netzwerken weiterhin meine wichtigsten Kanäle. Aber die Menschen, mit denen ich einmal in Kontakt gekommen bin, kann ich einfacher kontinuierlich über den Blog erreichen: Mit nützlichen Informationen.

Bloggen hat mich bekannter, erfolgreicher gemacht und stärker vernetzt: Mit interessanten Menschen, die ich ohne Blog nie kennengelernt hätte, sowie mit Projekten und Ideen, die man in einem Blog zusammen weiterspinnen kann.

4. Wie hat dein Blog das Leben deiner Leser verändert?
Ich inspiriere sie: Zum Schreiben, Lesen, Netzwerken. Eine Leserin hat mir beispielsweise erzählt, dass sie sich die Bücher aus den Leseempfehlungen des Literarischen Salons kauft und davon ganz begeistert war.

Eine andere Leserin hat mir erzählt, dass sie diesen Artikel über Die 26 besten Schreiborte im Sommer, übrigens der Blogpost mit den meisten Aufrufen, immer wieder durchliest, um in Schreibstimmung zu kommen.

Und zu einem Blogprojekt mit Unternehmerinnen-Interviews, das ich für den Woman’s Business Club 2013 und 2014 realisiert habe, hat mir erst vor kurzem eine Managerin erzählt, dass sie den Blog fast täglich anschaut, um die vielen Inspirationen der einzelnen Frauen aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich merke: Die Menschen lesen Blogs, geben wertschätzendes Feedback jedoch immer im persönlichen Gespräch. Bloggen wirkt!

5. Was machst du sonst noch so, wenn du nicht bloggst?
Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen schreibend eine Stimme zu verleihen, PR-Projekte umzusetzen und Menschen über das Schreiben den Zugang zu ihrer inneren Stimme zu verschaffen.

Dazu gehören z.B. zuhören, beraten, Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben in unserem Wintergarten in Gröbenzell, lesen, für PR-Agenturen arbeiten, Vorträge, Blog- und Social Media Workshops, fotografieren, Ghostwriter sein, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften entwickeln, kuratieren und texten, Interviews führen, Texte redigieren, in meiner Lieblingsstadt London schreiben, internationale Teeerfahrungen sammeln und vieles mehr…

6. Warum würdest du gerne mal …. treffen?
Arianna Huffington – die find ich richtig klasse. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, hat Hand und Fuß.

Bei einer Tasse Tee würde ich gerne ihre Zukunftseinschätzung für den Online-Journalismus und Bezahl-Modelle für Medien im Internet kennenlernen. Und mich interessiert, was sie in den einzelnen Ländern mit den Ausgaben der Huffington Post so alles erlebt. Interkulturelles Arbeiten hat mich durch 25 Jahre europäisch-eingebundene IT-PR-Arbeit immer begeistert.

7. Was ist dein Lieblingsplatz auf der Welt?
Der, auf dem ich gerade bin.

8. Welches Outfit wünschst du dir von den Modedesignern?
Ich will Outfits, die Frauen auch wirklich schöner machen! Ich persönlich freue ich mich über leuchtende Farben, königliche Mäntel, fließende Stoffe und Kleider, die weibliche Vorzüge zur Geltung bringen. Mir gefällt romantische Mode mit Blumen und Spitze. Mein Role Model für die nächsten 50 Jahre ist Iris Apfel: More is more and less is a bore – sagt sie.

Und ich finde es toll, dass auf der Vogue vom August 2015 stand: ‚Express yourself‘. Das ist ein Trend in die richtige Richtung: Die Gegenbewegung zur Uniform, zum Business-Anzug, zum schwarzen Rolli der IT-Nerds. Was ich bisher für den Herbst/Winter 2015/16 gesehen habe, sieht toll aus: Bunt, gemustert, verspielt, mutig, lebensfroh. I like!

9. Was sind deine 3 wichtigsten Werte?
Freiheit, Tatenstattworte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“  intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert. Eine Liste mit 364 Werten, die daraus entstanden ist, kann man übrigens hier herunterladen.

10. Deine liebste Jahreszeit? Und warum?
Der Herbst: Die leuchtenden Farben, die Blätter, Apfelrohrnudeln mit Vanillesoße und – Kastanien! Ich liebe Kastanien, lege sie auf Tische, in meine Mantel- und Handtasche, kann meine Augen nicht von ihrem Glanz abwenden. Oktoberfest, Dirndl, frische Brezen, Ernte und Dankbarkeit. Zeit, zu schreiben. Vorfreude!

11. Welchen Herzenswunsch willst du noch verwirklichen?
Ich wünsche mir ein Gut. Im Süden oder Westen von München. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren halten hier Lesungen. Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten finden statt. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in seinem Lied „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich mir die Haare schön machen und rausgehen. Einfach so.

Hiermit wandert der „Liebster Award“ weiter und ich freue mich auf Eure Antworten auf meine 11 neuen Fragen:
1. Was war für Dich die Initialzündung zu sagen „Jetzt blogge ich“?
2. In einem Satz: Wie lautet die Kernbotschaft Deines Blogs?
3. Was möchtest Du mit deinem Blog erreichen? Dieses Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren?
4. Wenn Du Bundeskanzlerin wärst, worüber würdest Du bloggen?
5. Welcher ist der Blogpost, auf den du am meisten stolz bist?
6. Wenn Dir jemand ein fürstliches Blogger-Gehalt zahlen würde: Über was würdest Du dann bloggen?
7. Welche war die bislang erfolgreichste Aktion, um Deinen Blog bekannt zu machen?
8. Wie kommst Du an die Themenideen für Deine Blogposts?
9. Wie überwindest Du Schreibblockaden?
10. Hast Du eine Zeremonie, ein Ritual rund ums Bloggen?
11. Welche Person – egal wer – würdest du gerne in Deinem Blog interviewen und warum?

Für den »Liebster Award« nominiere ich diese Menschen und ihre Blogs:
1. Annegret Kitzmann-Schubert von www.meinlebenmeingeld.com
2. Anette Holzinger von www.veganize-life.de/blog/
3. Angelika Walter von www.angelikawalter.wordpress.com
4. Anke Meyer-Grashorn von www.freiheit.de/anke-wills-wissen/
5. Monika Thoma von www.managerin-mag.de
6. Sabine Herm von www.ganz-frau-sein.de
7. Simone Rappel von www.businesscultureindien.com
8. Susanne Krieger von www.sinnvoll-trauern.de
9. Nicola Tiggeler von www.nicolatiggelerblog.com
10. Karin Tegtmeier von www.6way-coaching.com

Das sind die Regeln:
Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen!

Daniela Heggmaier

Die Autorin: Daniela Heggmaier
Die Kommunikationswissenschaftlerin war Presse-Vertreterin von Technologie-Unternehmen, bis sie sich 1996 als freie PR-Beraterin, Texterin, Bloggerin und Schreibcoach selbständig machte. Sie berät im nationalen und internationalen Umfeld UnternehmerInnen, Unternehmen, Non-Profit Organisationen sowie Institutionen und Agenturen. Beratungsschwerpunkte sind neben der PR innovatives Publizieren, Bloggen sowie die Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops für Kreatives Schreiben.
www.danielaheggmaier.com