Die Sichtbarkeitswende und 7 höchst erfreuliche Nebenwirkungen des Bloggens – Folge 5 der 20-Jahre-Serie

Bloggen Nebenwirkungen

Er ist mein Vertriebschef und Chief Communication Officer zugleich: Mein Blog. Seit vielen Jahren begleitet er mich und hat mein Business ordentlich verändert. Warum man vom Bloggen keinen Ausschlag kriegt, wie man dadurch Produkte erfindet und wie das ist, plötzlich sichtbar zu sein.
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Umsetzen statt zögern: Alles Pareto oder wie ich lernte, die Backmischung zu lieben

Es muss nicht 35mal durchdacht werden, 50 Korrekturschleifen durchlaufen und übertrieben perfekt sein – egal ob Webseite, Blog, Angebot oder Business-Plan! Es muss schlichtweg passen, gut sein und dann umgesetzt werden. Erfolgt hat, wer Projekte aus der Theorie in die Praxis bringt. Mein Plädoyer für die Backmischung:
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Dem Zufall eine Chance geben: Warum Sie JETZT bloggen sollten

Blogs machen Business. Manche Geschäfts- und Beratungsfelder sind für viele Menschen in den vergangenen sechs Jahren überhaupt erst durchs Bloggen entstanden. Immer wieder fragen mich Menschen: „Lohnt es sich denn überhaupt noch, jetzt ins Bloggen einzusteigen? Es gibt doch schon so viele Blogs!“ Meine Antwort: Ja! Einer meiner Lieblingswitze erklärt in diesem Beitrag, warum ich immer diese Antwort geben werde.
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Mein Blog und ich: Paarberatung für das neue Jahr

Blog Jahresrueckblick

Blogger und ihre Blogs: Eine enge, oft zeitintensive Beziehung. Manchmal gibt es eine Krise: Der Blogger ist plötzlich verliebt in ein anderes Projekt und vernachlässigt seinen Blog. Oder der Blog ist so anspruchsvoll, dass für andere Projekte keine Zeit mehr bleibt. Oder man entwickelt sich auseinander. Zum Jahresende empfiehlt sich deshalb eine Standortüberprüfung: Mein Blog und ich – passen wir noch zueinander? Hier die wichtigsten Fragen für Ihren Blog-Jahresrückblick: Weiterlesen

„Liebster Award“, PR und Schreiben – 11 Antworten auf die Fragen von Jasmin Leheta

LiebsterAward

Mensch, hab ich mich gefreut, als ich von Jasmin Leheta eine Nominierung für den „Liebster Award“ bekommen habe! Empfehlen, vorstellen, Lob verteilen, netzwerken – da mach ich natürlich sehr gerne mit!

Was ist das, ein Liebster-Award? Diese Blogger-Initiative will tolle Blogs ins Rampenlicht holen. Wer nominiert ist, darf elf Fragen beantworten, elf seiner liebsten Blogs nominieren, die dann wieder elf neue Fragen an die von ihm empfohlenen Blogger stellen. Eine wunderbare Idee, denn es gibt so viele talentierte Blogger, die auf eine Bühne gehören!

liebster awardEin herzliches Dankeschön an Jasmin Leheta, die mich in ihrem Blog nominiert hat ! Sie schreibt zur Begründung: „Ich lerne so viel von ihr“, das freut mich sehr! Jasmin ist Styling Coach und sie hat es sich mit ihrem Blog zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, wenn darum geht, wie wir mit unserer Kleidung kommunizieren. Von Jasmin kann Frau und Mann in ihren Coachings und Vorträgen auch viel lernen, weshalb ich Euch ihren Blog sehr ans Herz legen möchte!

Hier sind Jasmins elf Fragen und meine elf Antworten:

1. Wieso bist du unter die Blogger gegangen?
Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Zuerst hatte ich die Themenbereiche „Schreiben“ und „PR“ in zwei Blogs getrennt, seit Anfang 2015 habe ich sie unter www.danielaheggmaier.com zusammengeführt.

Ich bin eine ‚Ausdrucksbloggerin‘ und möchte die Menschen vielseitig inspirieren. Denn in einer Zeit, in der wir als z.B. Coach, Künstler oder Berater Beruf auf Knopfdruck vergleichbar sind, kommt es auf die Persönlichkeit eines Dienstleisters an. Und in einem Blog kann man die zeigen, unaufdringlich und nützlich.

2. Wie sieht dein Blogger-Alltag aus?
Bunt, kreativ, kommunikativ: Die Artikelideen entwickle ich aus den Fragen, die mir immer wieder z.B. bei meinen Vorträgen, bei den Mastermind Bloggers oder in meinen Schreibwerkstätten gestellt werden. Ein Literarischer Salon inspiriert durch Buchvorstellungen.

Dann geht’s ans Schreiben, ans Illustrieren, Veröffentlichen und Teilen. Mein wichtigstes Tool ist mein Notizbuch, in das ich all meine Themenideen hineinschreibe. Da ich gerne schreibe, muss ich mir dafür keinen festen Termin eintragen: Mal schreibe ich abends, mal morgens, wenn genug Ruhe da ist.

3. Wie hat dein Blog dein Leben verändert?
Ich bin viel sichtbarer geworden, Neukunden finden mich und meine Angebote in der Suchmaschine.

Die Menschen sprechen mich an auf das, was ich tue. „Das machst Du also auch?“ höre ich dann oft. Oder: „Toll, was Du wieder geschrieben hast!“

Früher habe ich meine Kunden ausschließlich über Empfehlungen bekommen. Heute sind die Empfehlung und das Netzwerken weiterhin meine wichtigsten Kanäle. Aber die Menschen, mit denen ich einmal in Kontakt gekommen bin, kann ich einfacher kontinuierlich über den Blog erreichen: Mit nützlichen Informationen.

Bloggen hat mich bekannter, erfolgreicher gemacht und stärker vernetzt: Mit interessanten Menschen, die ich ohne Blog nie kennengelernt hätte, sowie mit Projekten und Ideen, die man in einem Blog zusammen weiterspinnen kann.

4. Wie hat dein Blog das Leben deiner Leser verändert?
Ich inspiriere sie: Zum Schreiben, Lesen, Netzwerken. Eine Leserin hat mir beispielsweise erzählt, dass sie sich die Bücher aus den Leseempfehlungen des Literarischen Salons kauft und davon ganz begeistert war.

Eine andere Leserin hat mir erzählt, dass sie diesen Artikel über Die 26 besten Schreiborte im Sommer, übrigens der Blogpost mit den meisten Aufrufen, immer wieder durchliest, um in Schreibstimmung zu kommen.

Und zu einem Blogprojekt mit Unternehmerinnen-Interviews, das ich für den Woman’s Business Club 2013 und 2014 realisiert habe, hat mir erst vor kurzem eine Managerin erzählt, dass sie den Blog fast täglich anschaut, um die vielen Inspirationen der einzelnen Frauen aufzunehmen. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich merke: Die Menschen lesen Blogs, geben wertschätzendes Feedback jedoch immer im persönlichen Gespräch. Bloggen wirkt!

5. Was machst du sonst noch so, wenn du nicht bloggst?
Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen schreibend eine Stimme zu verleihen, PR-Projekte umzusetzen und Menschen über das Schreiben den Zugang zu ihrer inneren Stimme zu verschaffen.

Dazu gehören z.B. zuhören, beraten, Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben in unserem Wintergarten in Gröbenzell, lesen, für PR-Agenturen arbeiten, Vorträge, Blog- und Social Media Workshops, fotografieren, Ghostwriter sein, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften entwickeln, kuratieren und texten, Interviews führen, Texte redigieren, in meiner Lieblingsstadt London schreiben, internationale Teeerfahrungen sammeln und vieles mehr…

6. Warum würdest du gerne mal …. treffen?
Arianna Huffington – die find ich richtig klasse. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, hat Hand und Fuß.

Bei einer Tasse Tee würde ich gerne ihre Zukunftseinschätzung für den Online-Journalismus und Bezahl-Modelle für Medien im Internet kennenlernen. Und mich interessiert, was sie in den einzelnen Ländern mit den Ausgaben der Huffington Post so alles erlebt. Interkulturelles Arbeiten hat mich durch 25 Jahre europäisch-eingebundene IT-PR-Arbeit immer begeistert.

7. Was ist dein Lieblingsplatz auf der Welt?
Der, auf dem ich gerade bin.

8. Welches Outfit wünschst du dir von den Modedesignern?
Ich will Outfits, die Frauen auch wirklich schöner machen! Ich persönlich freue ich mich über leuchtende Farben, königliche Mäntel, fließende Stoffe und Kleider, die weibliche Vorzüge zur Geltung bringen. Mir gefällt romantische Mode mit Blumen und Spitze. Mein Role Model für die nächsten 50 Jahre ist Iris Apfel: More is more and less is a bore – sagt sie.

Und ich finde es toll, dass auf der Vogue vom August 2015 stand: ‚Express yourself‘. Das ist ein Trend in die richtige Richtung: Die Gegenbewegung zur Uniform, zum Business-Anzug, zum schwarzen Rolli der IT-Nerds. Was ich bisher für den Herbst/Winter 2015/16 gesehen habe, sieht toll aus: Bunt, gemustert, verspielt, mutig, lebensfroh. I like!

9. Was sind deine 3 wichtigsten Werte?
Freiheit, Tatenstattworte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“  intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert. Eine Liste mit 364 Werten, die daraus entstanden ist, kann man übrigens hier herunterladen.

10. Deine liebste Jahreszeit? Und warum?
Der Herbst: Die leuchtenden Farben, die Blätter, Apfelrohrnudeln mit Vanillesoße und – Kastanien! Ich liebe Kastanien, lege sie auf Tische, in meine Mantel- und Handtasche, kann meine Augen nicht von ihrem Glanz abwenden. Oktoberfest, Dirndl, frische Brezen, Ernte und Dankbarkeit. Zeit, zu schreiben. Vorfreude!

11. Welchen Herzenswunsch willst du noch verwirklichen?
Ich wünsche mir ein Gut. Im Süden oder Westen von München. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren halten hier Lesungen. Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten finden statt. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in seinem Lied „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich mir die Haare schön machen und rausgehen. Einfach so.

Hiermit wandert der „Liebster Award“ weiter und ich freue mich auf Eure Antworten auf meine 11 neuen Fragen:
1. Was war für Dich die Initialzündung zu sagen „Jetzt blogge ich“?
2. In einem Satz: Wie lautet die Kernbotschaft Deines Blogs?
3. Was möchtest Du mit deinem Blog erreichen? Dieses Jahr, in fünf Jahren, in zehn Jahren?
4. Wenn Du Bundeskanzlerin wärst, worüber würdest Du bloggen?
5. Welcher ist der Blogpost, auf den du am meisten stolz bist?
6. Wenn Dir jemand ein fürstliches Blogger-Gehalt zahlen würde: Über was würdest Du dann bloggen?
7. Welche war die bislang erfolgreichste Aktion, um Deinen Blog bekannt zu machen?
8. Wie kommst Du an die Themenideen für Deine Blogposts?
9. Wie überwindest Du Schreibblockaden?
10. Hast Du eine Zeremonie, ein Ritual rund ums Bloggen?
11. Welche Person – egal wer – würdest du gerne in Deinem Blog interviewen und warum?

Das sind die Regeln:
Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere bis zu 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Beitrag.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen!

Daniela Heggmaier

Die Autorin: Daniela Heggmaier
Die Kommunikationswissenschaftlerin war Presse-Vertreterin von Technologie-Unternehmen, bis sie sich 1996 als freie PR-Beraterin, Texterin, Bloggerin und Schreibcoach selbständig machte. Sie berät im nationalen und internationalen Umfeld UnternehmerInnen, Unternehmen, Non-Profit Organisationen sowie Institutionen und Agenturen. Beratungsschwerpunkte sind neben der PR innovatives Publizieren, Bloggen sowie die Leitung von Schreibwerkstätten und Workshops für Kreatives Schreiben.
www.danielaheggmaier.com

Wie man die Kunden aufs Silbertablett kriegt

BloggenEs ins Laufen bringen, es endlich geregelt bekommen, die Kuh vom Eis schieben – so formulieren die meisten UnternehmerInnen ihren Wunsch, wenn es ums Eigenmarketing geht. Alle wünschen sich etwas, das die Kunden von alleine aufs Silbertablett springen lässt. Nur wenige stehen auf Kaltakquise und große Marketingbudgets. Fünf Erfolgskriterien für ein gut gefülltes Silbertablett und was der 1. März 2015 damit zu tun hat:

„Ich bin dazu da, die Welt schöner zu machen!“ Diesen Satz habe ich neulich vom einem achtjährigen Jungen gehört.

Wozu sind wir auf der Welt? Das müssen wir nämlich wissen, bevor wir uns mit unserer Geschäftsidee, unserem Beratungsangebot und mit unseren schönen Produkten auf den Weg zum Kunden machen. Daraus entwickeln wir unsere Positionierung und all das, was eine Unternehmerpersönlichkeit ausmacht: Worin wir uns von anderen unterscheiden und warum man ausgerechnet bei uns einkaufen soll. Die Marke für das Unternehmen, der Personal Brand für UnternehmerInnen entsteht und soll die Kunden magnetisch anziehen.

Marketing? Brauch‘ ich nicht!
Viele Entrepreneure, Solopreneure, Berater, Künstler oder Coaches laufen weg, wenn es um die Erschaffung dieses Magneten, wenn es ums Eigenmarketing geht. Sie kümmern sich erst darum, wenn die Geschäfte nicht mehr laufen, sie neue Dienstleistungen anbieten wollen oder wenn sie sich in einer Start-up-Situation befinden. Viele haben jahrelang von Empfehlungen gelebt. Doch was passiert, wenn sich die Marktbedingungen verändern und der Empfehlungsstrom abreißt? Wohl dem, der sich rechtzeitig ein Publikum und ein belastbares Netzwerk aufgebaut hat!

In meinem Business Club und in anderen Foren beobachte ich seit 20 Jahren die Erfolgsmuster von Unternehmen und UnternehmerInnen: Die Bedenkenträger, Zögerer, Imitatoren verschwinden nach kurzer Zeit von der Bildfläche. Unternehmen und UnternehmerInnen, die nach 20 Jahren präsent und gut im Geschäft sind, haben meiner Erfahrung nach vor allem diese fünf Kriterien gelebt:
1. Kommunikation: Erfolg hat, wer über seine Wünsche, Anliegen, seinen Nutzen für andere spricht.
2. Kontinuität: Erfolg hat, wer langfristig in seinen Auftritt investiert.
3. Authentizität: Erfolg hat, wer an seine Idee glaubt und bei dem postulierte Werte und Handlungen übereinstimmen.
4. Fairness: Erfolg hat, wer Win-Win Situationen sucht und gute Beziehungen lebt.
5. Verbundenheit: Erfolg hat, wer Menschen an seiner Seite hat, die über seine Erfolge sprechen und in einer Gruppe von Gleichgesinnten Unterstützung sucht und gibt.

Kunden gezielt finden und binden
Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, so viele Kanäle online wie offline zur Verfügung, um uns mit unserer Marke und unserem Nutzen regelmäßig beim Kunden bemerkbar zu machen, um Vertrauen aufzubauen und neue Kunden finden zu können. Ich sehe derzeit die Erfolge, die Menschen erzielen, wenn sie sich sichtbar machen. Wenn sie auf die Bühne gehen mit ihren Ideen, Projekten und Produkten und sich die Kunden freundlich auf ihr Silbertablett einladen.

Ich sehe aber auch die Misserfolge, wenn sie sich alleine auf einen Kanal verlassen und erwarten, dass die Kunden von alleine aufs Silbertablett springen.

Erfolg hat der,
• der sich auf die Kanäle konzentriert, in denen sich seine Kunden tummeln, und sie mit hochwertigen Informationen bedient,
• wer sich auffindbar und empfehlbar macht und
• wer sich kontinuierlich nützlich in Erinnerung ruft.

Ein sehr erfolgreiches Silbertablett für Unternehmen und Unternehmerinnen ist das  Bloggen. Als magnetische Visitenkarte im Zeitungsformat ermöglicht es wie kein zweiter Kanal Sichtbarkeit, Nutzen und Dialog.

Die Kuh vom Eis bloggen
Bloggen kann eine Kunstform sein, eine Ausdrucksmöglichkeit, ein Akquise-Tool, eine Vertriebsschiene, ein Profitcenter, ein Netzwerk-Tool, ein Hobby, eine Empfehlungsplattform, eine Community-Plattform, eine Spielwiese und/oder eine vertrauensbildende Maßnahme.

In den vergangenen Monaten habe ich viele KlientInnen dabei unterstützt, ihre Kunden durch einen Blog erfolgreich auf ihr Silbertablett zu holen. Weil sich viele Entrepreneure, Solopreneure, Künstler, Berater oder Coaches alleine mit diesem Kommunikationskanal noch unsicher fühlen habe ich im Januar 2015 die Original Mastermind Bloggers ins Leben gerufen.

Ab März geht eine neue Gruppe ausgewählter UnternehmerInnen an den Start, um sich gemeinsam beim Bloggen und dem Aufbau eines Publikums zu unterstützen. Das Erfolgsnetzwerk schafft Abhilfe bei allen, die unter Nurimkopfbloggen, Schreibaufschieberitis, Themenlosigkeit und Hilflosigkeit in Social Media-Gefilden leiden. Damit das Silbertablett immer gut gefüllt bleibt!

Wenn Sie auch unter den geschilderten Symptomen leiden, dann schicken Sie mir eine Nachricht.

Was serviert Ihnen die Kunden auf dem Silbertablett?

10 Strategien gegen das Nurimkopfbloggen

10StrategiengegenKopfbloggen

 

Im Kopf. Da ist der Blog. Schön, wunderbar, mit leuchtenden Bildern, Infografiken, Podcasts und Videos, mit genau dem Content, der die zukünftigen Kunden überzeugen wird. Bei vielen Bloggern bleibt er jedoch – im Kopf. Diese Strategien helfen dabei, den Blog aus dem Kopf zu holen und auf die Bildschirme der Kunden zu zaubern, die Ihre Produkte oder Services kaufen sollen.

Schreibblockaden, Selbstsabotage-Programme, prokrastinieren, zu viel zu tun – die Gründe für das Nurimkopfbloggen sind vielfältig. Strategien, um damit aufzuhören, sind es auch:

1. Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Also: Gleich morgen eine Stunde Zeit reservieren, den Blog anzulegen. Nach einer Stunde aufhören und sich etwas Gutes tun. Am nächsten Tag weitermachen. Jeden Tag 15 Minuten in den Blog investieren. Sie werden sehen, wie viel Sie in diesen kurzen Zeiteinheiten erreichen können! Also: Groß-wirkende Aufgaben in kleine Schritte aufteilen. Wichtig ist, dass Sie anfangen!

2. Content von Partnern nutzen: Sie haben Geschäftspartner, die Ihnen interessante Artikel liefern können? Dann gleich anfragen. So ein Artikel nutzt beiden.

3. Fragen Sie Ihre Leser: Mein Lieblingsblogautor Leo Babauta war eines Tages auf der Suche nach einem Thema für seinen nächsten Blogbeitrag. Also stellte er über Twitter die Frage an seine Fangemeinde: „Wo habt Ihr Probleme und wie kann ich Euch dabei helfen?“ Seine Twitter-Follower antworteten prompt und wünschten sich Hilfe rund um die Themen Motivation und Aufschieberitis. Und schon hatte er dadurch, dass er etwas gefunden hatte, womit er anderen helfen kann, ein Thema für seinen nächsten Artikel.

4. Schalten Sie nervende Störungsquellen aus: Telefon, Emails, ein Plausch mit den Kollegen, mal schnell Facebook nachschauen. Nein. Alles ausschalten! Nur schreiben, sonst nichts! Deaktivieren Sie die Email-Benachrichtigungen in Outlook, schalten Sie das Telefon auf Rufumleitung, gehen Sie raus und schreiben Sie, wo Sie sonst nie schreiben. Eine Fülle von Anregungen für Schreiborte abseits des eigenen Schreibtischs finden Sie hier.

5. Sorgen Sie dafür, dass Sie inspiriert bleiben: Die amerikanische Autorin Julia Cameron empfiehlt in ihrem wunderbaren Buch „Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ zwei wichtige Tools, um den inneren Künstler zu pflegen: Das Schreiben der Morgenseiten und regelmäßige Verabredungen mit sich selbst. Bei diesen Treffen mit dem inneren Künstler geht es darum, z.B. neue Musik, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Architektur zu erkunden und inspirierende Menschen zu treffen. So kommen neue Ideen in den Kopf.

6. Automatisches Schreiben: Alles wird leichter, wenn Sie jeden Tag schreiben! Auch wenn Sie weder den roten Faden, noch den genialen Einstieg gefunden haben: Legen Sie einfach los und schreiben sie auf, was Ihnen gerade einfällt. Versuchen Sie das wenigstens 15 Minuten lang. Dann dürfen Sie aufhören und ein paar Stunden später oder am nächsten Tag daran weiterarbeiten. Sie werden sehen, dass Ihnen beim Schreiben so viele Ideen kommen, dass Sie nicht mehr aufhören wollen! Übung macht den Blogger!

7. Go analog: Der amerikanische Künstler Austin Kleon plädiert in seinem Buch „Steal like an artist“ sogar dafür, mit zwei Schreibtischen zu arbeiten: Einem analogen mit Papier, Schere, Kleber, Stiften etc. und einem digitalen Schreibtisch mit PC, Maus & Co. Probieren Sie’s aus: Schreiben Sie Ihre erste Textversion immer mit der Hand. Erst zur Überarbeitung tippen Sie den Text dann in den PC. Vielleicht haben Sie beim Mit-der-Hand-Schreiben auch gleich Lust, Ihren Text zu illustrieren? Mit einer Zeichnung, einer Collage?

8. Haben Sie immer ein Notizbuch bei sich! Auf diese Weise können Sie Ihre Ideen festhalten, spontane Einfälle nutzen, strukturieren, organisieren. Papierfans – wie ich – verwenden das gute alte Notizbuch. Ich bevorzuge z.B. ein Heft mit Spiralbindung, denn da kann ich besser Postkarten, Zeitungsausschnitte oder Fotos einkleben, ohne dass das Heft irgendwann zu dick wird und aus dem Leim geht.

9. Planen Sie feste Blog-Schreibzeiten ein! Am besten morgens, damit nichts dazwischen kommen kann. Manche Menschen haben abends mehr Ruhe oder sind dann kreativer. Auch gut, nur eben fest einplanen.

10. Nutzen Sie CoCreation: Alleine zu Bloggen ist nicht immer einfach. Oft hilft die Ideenentwicklung im Team. Durch den Blickwinkel anderer kommt man auf neue Ideen und kann Leserbedürfnisse besser antizipieren. Hier finden Sie alle Informationen über mein Blogmentoring. Oder kommen Sie zum Blogschreiben ins Magic Bloghouse – die Schreibwerkstatt für Blogger im Raum München.

Sind Sie dabei?