Arbeitest Du mit einem Redaktionsplan? Das wollte Maren von mir wissen. Die Antwort ist ein klares Jain. In diesem Blogartikel: Die ganze Wahrheit über meine Blogplanung und über das Phänomen des eruptiven Bloggens.

Es gibt zwei Seiten in meinem DinA5-Bullet Journal für meinen Blogplan. Pro Seite sechs Monate. Pro Monat ein Kästchen. Ja, ganz analog. Keine xls-Datei, sondern auf Papier. In die einzelnen Monatskästchen habe ich schon einmal die Eckdaten eingetragen, die meinen Redaktionsplan beeinflussen. Alle anderen Themen entstehen „im Gehen“. So, wie es eben gerade passiert.

Saisonales

Zum Ende des Jahres schreibe ich manchmal Vorschau-Artikel mit Themenimpulsen, Messen und Gedenktagen für das kommende Jahr. Zum Jahresende passt auch der Leitfaden für die Erfolgskontrolle für das Bloggen: Mein Blog und ich: Paarberatung für das neue Jahr oder eine Vorschau auf die Trends im nächsten Jahr: New Year, New Work, New Pleasure: 8 Impulse für Ihre Selbst-PR in 2019.

Blogparaden

Sie sind meist auf ein bis drei Monate planbar, wie die #personalbrandmix Parade von Dr. Kerstin Hoffmann.

Irgendwie ganz ohne Vorlauf entstehen gerade diese Artikel im #10minBlog-Format, das Maren Martschenko relativ spontan ins Leben gerufen hat. Hier schreibe ich auf Zuruf zu den Themenwünschen meiner Blogleserinnen und Leser.

Vulkan-Themen

Dann gibt es Themen, die wachsen aus einer gewissen Zeitqualität heraus, wie dieser Artikel rund um das Thema Kettensprengen. Beim Schreiben hatte ich das Gefühl, dass viele Menschen nach dem ganzen DSGVO Gedöns und den anderen Gerichtsentscheidungen im Mai und Juni 2018 einfach genug hatten vom Netz. Hier wollte ich Perspektiven anbieten.

Am liebsten nutze ich das, was wir in der Mastermind Bloggers 2016-Gruppe als „eruptives Bloggen“ bezeichnet haben: Ein Thema brodelt ein paar Tage in Kopf und Bauch und dann kommt ein Punkt, an dem man sich hinsetzen und schreiben MUSS. Weil es einfach raus will – wie ein Vulkanausbruch.

Vorschau, Vorträge, Rückblicke

Manchmal schreibe ich Blogartikel im Vorfeld einer Veranstaltung, die ich besuche oder eines Vortrags, den ich halte, wie diesen zur Digina, zur projektin oder zum Bloggermarket. Manchmal schreibe ich Texte als Rückblick zu Events, z.B. über Barcamps und berichte darüber, was ich gelernt und erfahren habe: Mein Beitrag zur Netzkultur.

Interviews

Zudem schreibe ich Blogartikel, in denen ich Menschen, in meiner Meinung nach interessante Dinge tun, interviewe. So wie dieses Interview mit Angela Lehmann.

FAQs

Am Liebsten beantworte ich in meinen Blogartikeln aktuelle Fragen von Kundinnen und Kunden, am allerliebsten, wenn ich diese Fragen öfter höre. Die Frage von Claudia Pusch nach dem „richtigen“ Feedback zu Texten ist dafür ein Beispiel.

In meinen Monatsplan trage ich die Themenideen rund um Selbst-PR, Schreiben und Bloggen oder die Interviews ein. Die Artikel, die ich nicht geschafft habe, übertrage ich in die kommenden Monate.

Ich habe auch einen kleinen Vorrat an Artikeln, die ich schon angefangen, aber noch nicht ganz „rund“ geschrieben habe und die ich bei einer längeren Blogpause aus der Schublade zaubern kann. Blogfrequenz: Mein Minimum ist ein Artikel pro Monat, das ideale Szenario sieht vier Artikel pro Monat vor.

Teils geplant, teils spontan, manchmal eruptiv – so fühlt sich für mich das Bloggen am Besten an. Ich kann flexibel auf Aktuelles reagieren, das Saisonale bekommt seinen Platz und ich verliere meine drei Themenachsen nicht aus dem Blick.

Wie plant Ihr Eure Themen im Blog?

Lesen Sie dazu auch: Wie Sie Themen für Ihren Blog finden

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Da ich aufgrund der DSGVO die Kommentarfunktion zu diesem Blog schließen musste, diskutieren Sie mir zu diesem Artikel in Twitter oder LinkedIn.

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