#10minBlog – Warum ich blogge

Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Das soll Henry Ford einmal gesagt haben. Margaretha wollte wissen, warum ich blogge. In diesem Blogbeitrag geht es um eines der schönsten Experimente meines Lebens. (#werbungohneauftrag #werbungohneentgelt)

Ich habe angefangen zu bloggen, weil ich es noch nie gemacht hatte. Ich wollte es ausprobieren. In meiner Kundenlandschaft hatte sich 2012 schlagartig etwas verändert, so dass ich Zeit hatte. Ich folgte Monika Scheddins Motto: Wenn schon anders, dann besser. Ich wurde Bloggerin. Das wird man natürlich nicht über Nacht. Ich lernte, las, probierte aus. Eine weitere wichtige Voraussetzung: In den Jahren davor begann sich eine zarte Pflanze zu entwickeln: Meine Stimme. Nein, nicht meine Sprechstimme, sondern meine innere Stimme. Eine Stimme, die sich im Laufe meines Lebens entwickelt und geformt hatte. Die Selbstvertrauen gewonnen hatte. Die auf Resonanz stieß, je mehr sie benutzt wurde. Eine Stimme, die dankbar zurückgeben wollte. Eine Stimme, die neugierig war auf den Austausch, den Dialog. Durch das kreative Schreiben und meine Schreibwerkstätten hatte sich diese Stimme entwickelt. Und jetzt wollte sie raus.

Besser bloggen als nur zuschauen

Von einander lernen, das war es, was mich am Netz so begeisterte. Ich wollte ein Teil dieser aktiven Community sein und nicht länger auf der Zuschauerseite stehen. „Mir fehlt einfach dieses Sendungsbewusstsein,“ hörte ich jemanden neulich sagen, der herausgefunden hatte, dass er nicht bloggen wollte. Ich finde nicht, dass man Sendungsbewusstsein unbedingt dafür braucht. Ja, man sollte das eine Thema haben, an dem das Herz hängt und für das man Expert*in ist. Ein Blogger ist aber kein reiner Sender. Ich habe das Bloggen nie als Einbahnstraße, sondern als ein Gespräch empfunden, das online beginnt und im echten Leben weitergeführt wird. Ich merkte schnell, dass viele Menschen durch den Blog auf mich aufmerksam wurde und es entstanden neue Verbindungen: Partnerschaften, Kundenbeziehungen, Freundschaften, Empfehlungen.

Mein Blog war ein echter Gamechanger in meinem Leben, so vieles wäre ohne ihn nicht entstanden: Mein Buch über Selbst-PR, meine Vorträge, die Mastermind Bloggers Community, die fast magische Verbindungen zustande brachte.

Connecting the dots

Ich habe es erlebt, dass ein Blog ein Ort sein kann, in dem die Talente, Neigungen, Fähigkeiten und Interessen eines Menschen zusammenfließen und Erfolg ermöglichen. Ich liebe das Schreiben, das Fotografieren, das Inspirieren rund um Schreiben und Selbst-PR. Und dieser einzigartige Blog mit meinem Schreibstil, meinen Themen und meiner Art der Aufbereitung hat Menschen zu mir geführt, die zu mir passen, mit denen ich in Resonanz gehen kann. Der Blog begann als eine Expedition in die Zukunft mit unbekanntem Ausgang, mein Weg entstand im Gehen.

„Du hast so viel Wertvolles zu sagen,“ diese Betreffzeile eines Emails schenkte mir eine Wegbegleiterin vor kurzem. Ohne meinen Blog hätte ich dieses Email nie bekommen können.

Warum bloggen Sie? Oder warum wollen Sie bloggen?

 

Da ich aufgrund der DSGVO die Kommentarfunktion zu diesem Blog schließen musste, diskutieren Sie mir zu diesem Artikel in Twitter oder Facebook.