Warum wir jetzt alle auch PR-Manager sind

PR-Coaching Führungskräfte

Wer sich wirkungsvoll präsentiert – im Digitalen wie im Analogen – bekommt den besten Job, mehr Gehalt oder den nächsten Auftrag. Vorbei sind die Zeiten, in denen nur Firmen PR einsetzen. „Tue Gutes und rede darüber“ – das brauchen heute alle, die ein Geschäft betreiben und ihre Karriere voranbringen wollen. Warum wir jetzt PR-Manager in eigener Sache sind und welche Kompetenzen wir dafür brauchen:

Früher war alles anders: PR war nur etwas für Firmen mit Budgets dafür, sich in den Medien ins Gespräch zu bringen. Mit Budgets für Pressearbeit, Interviews, Pressemitteilungen, Pressereisen, PR-Agenturen usw. Denn: Nur Medien verschafften Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit außerhalb der kostenintensiven Marketingmaßnahmen, wie z.B. Werbung, Mailings, Events oder Kundenzeitschriften.

PR mit dem Smartphone: Wir werden DIY-Publizisten

Social Media & Co machen es möglich: Heute haben wir alle Kanäle, mit denen wir uns und unser Business ins Gespräch bringen können, in der Handtasche. Wir können uns mit einem Blog zeigen und „recherchierbar“ machen. Wir können mit Journalisten in Kontakt treten. Jeder Einzelne von uns kann mit dem Smartphone, Tablet oder Notebook seine eigenen TV-Kanäle, Online-Zeitungen und Hörfunksendungen produzieren. Dazu braucht es ein bisschen „Rampensau-DNS“, Know-how und Zeit, aber nicht mehr notwendigerweise das große PR-Budget von einst.

Sichtbarkeit fördert eine lebenslange Karriere

Vorbei sind die Zeiten, in denen nur Selbständige mit Hilfe von PR Kunden überzeugen wollten. Jetzt sind auch angestellte Führungskräfte in der Situation, ihre Karriere mit einem unverwechselbaren Personal Brand ins Rampenlicht zu stellen.

Wer klug kommuniziert und sich kontinuierlich mit spannenden Themen positioniert, generiert Empfehlungen, ein treues Publikum und gewinnt: Beim Headhunter, beim Kunden, bei der nächsten Aufsichtsratsbesetzungsrunde und bei den eigenen Mitarbeitern.

Also gehört es jetzt für alle zur Job-Description dazu, ihre Projekte, Initiativen und Erfindungen den Mitarbeitern, Kunden, Partnern sowie Multiplikatoren und Journalisten möglichst wirkungsvoll zu zeigen. Und damit ein Image entsteht, das der Wirklichkeit gerecht wird, soll es dabei authentisch zugehen, echt, ehrlich und unverwechselbar.

Neue Rollen brauchen neue Kompetenzen

Angestellt zu sein, bedeutet auch immer häufiger Unternehmer zu sein, denn eine wachsende Zahl von Firmen machen die innovativen Mitarbeiter zu Intrapreneuren, die als „Unternehmer im Unternehmen“ neue Ideen für Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Die Intrapreneure sollen auch gleich die Marktreife testen, Prototypen entwickeln, eine Ausgründung, also ein Start-up auf den Weg bringen und das notwendige Venture Capital dafür organisieren.

Der Themenabend Intrapreneurship bei den Digital Media Women in München am 8.6.2016 hat es gezeigt: Intrapreneure brauchen besondere Rahmenbedingungen und Kenntnisse für ihre neue Rolle:

  • Management Support und Leadership,
  • Autonomie, unternehmerische Freiheit und Erfolgsorientierung,
  • Motivation, Incentives,
  • Fehlertoleranz,
  • finanzielle, personelle und technische Ressourcen sowie
  • eine funktionierende Kommunikation und Information.

Um Akzeptanz für das Neue zu schaffen, müssen Intrapreneure zu kommunikationsfreudigen Multiplikatoren ausgebildet werden: Erfinde ein neues Produkt und rede darüber!

Auf dem Radar bleiben

Das neue Medienangebot kann zum entscheidenden Erfolgskriterium für Solopreneure, Manager, CEOs, Entrepreneure und Intrapreneure werden. Wichtig ist, dass sie die Klaviatur der PR beherrschen: Tue Gutes und rede darüber, im Blog, im Intranet, auf Events, in Publikationen, in Social Media, in Präsentationen und mit der Presse. Für diese PR-Disziplinen müssen Führungskräfte und Gründer ausgebildet werden. Sie brauchen die Antworten auf diese Fragen:

  1. Wie gestalte ich meine interne und externe Kommunikationsstrategie?
  2. Wie sieht mein Personal Brand aus? Wie möchte ich mein digitales Image gestalten? Wie trenne ich Beruf und Privatleben?
  3. Wie oft zeige ich mich wann wo und mit welchen Inhalten? Wie viel Zeit und Budget kostet PR?
  4. Wie vernetze ich mich mit Multiplikatoren und Unterstützern?
  5. Wie werde ich Journalist, Reporter in eigener Sache?
  6. Was interessiert andere an meinem Projekt?
  7. Wie mache ich mein Projekt für andere interessant?
  8. Wie bereite ich Inhalte auf in Text, Video, Bild, Podcasts? Welche Wirkung erziele ich wie?
  9. Welche Event-Formate stehen mir für welche Zwecke zur Verfügung?
  10. Welche Social Media Plattformen kann ich nutzen?
  11. Wie begeistere ich die Journalisten aus den unterschiedlichsten Medien für meine Themen?
  12. Wie stimme ich mich mit dem Kommunikationsrichtlinien des Unternehmens ab, welche Freigaben gilt es wann vom wem einzuholen?

Talente auf dem Silbertablett servieren

Die Unternehmer und die Manager von morgen brauchen kommunikative Plattformen innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens, um ihre Reputation zu gestalten und zu pflegen. Sie brauchen …

  • die Kooperation,
  • das Verständnis,
  • das Know-how,
  • die Unterstützung,
  • die Empfehlung und
  • das Budget

ihrer Kollegen und Kunden, um erfolgreich sein zu können. Kommunikation, die Sympathien schafft, liefert dafür die nötige Voraussetzung. Sie gewinnt Aufmerksamkeit und baut Vertrauen auf. Und hebt die Kommunizierenden von Social Media-Schwätzern ab.

Und sie müssen den Dialog mit ihren Zielgruppen aktiv führen und gestalten können. Denn die neuen Medien sind bidirektional: Die Leser, Hörer und Zuschauer können unkompliziert kommentieren und freuen sich, wenn sie in einem Dialog wahrgenommen werden.

Deshalb ist es wichtig, zu lernen: Über Medien, Journalisten, Social Media, kommunikative Bedürfnisse der Zielgruppen, Vernetzung, die mediale Aufbereitung von Inhalten, digitale Dialogführung und Personal Branding. Vorbei sind die Zeiten, in denen Karrieren hinter der geschlossenen Labortüre gemacht werden. Die Geheimagenten sind nicht mehr gefragt, sondern die kommunikativen Originalgenies.

Sind Sie schon PR-Manager in eigener Sache?

 

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