Warum Sie heute schon den Jahresrückblick 2015 schreiben sollten

Schreibinspiration2014

Sich schreibend ein neues Jahr erschließen – eine der genussvollsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann. Groß denken, träumen, sich selbst Wünsche erfüllen! Die obligatorischen Listen guter Vorsätze oder Ziele zu Jahresbeginn kennen wir zur Genüge. Visualisieren wir jedoch das kommende Jahr, stellen uns vor, wie wir unsere Wunsch-Highlights erleben, wie sich das anfühlt, ist unser Gehirn viel motivierter, den zukünftigen Erfolg auch wirklich umzusetzen. Kreatives Schreiben hilft dabei, sich das Jahr 2015 schön zu schreiben!

Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tu, was du noch nie getan hast, sagt Nossrat Peseschkian, Begründer der Positiven Psychotherapie. Warum nicht also auch bei der Jahresplanung neue Wege gehen? Nehmen Sie ein schönes Notizbuch und einen Stift zu Hand – das ist alles was Sie brauchen. Und dann schreiben Sie los – Ihren persönlichen Jahresrückblick 2015. Schreiben Sie einfach, als hätten sie alles schon erlebt: Ihre wunderbaren Familienfeiern, die Unterschrift auf dem Auftrag des tollen neuen Kunden, wie sie von ihrem phantastischen Urlaub heimkehren und ihrer Freundin von den beeindruckenden Erlebnissen erzählen. Wie Ihr Kontostand zum Jahresende aussieht, was Sie gekauft, gespendet, verschenkt haben werden, welche Menschen Sie wie glücklich gemacht haben werden, wofür sie dankbar sein werden. Schreiben Sie’s auf!

Shakti Gawain nennt diese Technik „kreatives Visualisieren“ und in ihrem Buch „Stell dir vor“ beschreibt sie, wie man seine schöpferische Phantasie als Methode bewusst anwenden kann, um zu erschaffen, was man wirklich will. Natürlich ist es klar, dass sich in allen Lebensbereichen – Sein, Tun, Haben- immer etwas Anderes, Besseres spontan entwickeln kann. Kein Drehbuch wird so verfilmt, wie der Autor es geschrieben hat, wir bleiben optimistisch flexibel. Doch der vorformulierte Jahresrückblick gibt Ihnen eine Idee, wohin es gehen kann, lenkt Aufmerksamkeit, Gedanken und Gefühle in die richtige Richtung. Wer vorher seine Werte – sozusagen als Grundlagenarbeit – erforschen möchte, findet hier ein Werte-ABC.

Beim Schreiben ist Ihrer Phantasie keine Grenze gesetzt: Sie können Ihren Jahresrückblick als Ansprache der BundeskanzlerIn formulieren, als Kurzroman, als Interview, als Büttenrede oder in Gedichtform. Sie können auch malen. Innere Bilder haben eine große Wirkung, schreibt Astrid Hochbahn in ihrem inspirierenden Blogbeitrag bei existentielle. Gute Fragen für einen Jahresrückblick hat übrigens der amerikanische Blogautor Scott Dinsmore in seinem 2014 Goal Setting and Action Workbook zusammengestellt. Wer gerne mit englischen Vorlagen arbeitet, kann das pdf-Dokument hier herunterladen.

Inspiriert? Dann ran an den Stift!

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