Bloggen oder nicht Bloggen? Acht Gründe für ein eigenes Online-Medium

Acht gute Gründe für Bloggen

Ist es der ganze Aufwand überhaupt wert? Sind Blogs Medien? Was bekommen die Blogger von den Medien, die deren Inhalte übernehmen? Wie schnell muss ich auf Kommentare antworten? Diese und andere Fragen stellten mir letzte Woche die Frauen vom Frankfurter Woman’s Business Club während meines Vortrags „Clever netzwerken mit Blogs“.

So manche Teilnehmerin überlegte nach dem Vortrag beim köstlichen Buffet in der Villa Orange: Soll ich auch anfangen zu bloggen? Schaffe ich das überhaupt? Nun, diese Überlegungen sind legitim. Nicht jeder ist zum Journalisten geboren und findet im anspruchsvollen Tagesgeschäft die nötige Zeit, sich ums Schreiben, Themenfinden, Interviewsredigieren, Bildermachen, Beantworten von Kommentaren und andere Redaktionstätigkeiten eines Bloggers zu kümmern.

Prinzipiell gilt: Wer bei den meisten der unten genannten Statements aus vollem Herzen JA! rufen kann, der hat als Blogger gute Voraussetzungen:

  • Ich surfe gerne.
  • Ich schreibe gerne.
  • Ich brenne für mein Thema.
  • Ich bin diszipliniert.
  • Ich bin offen und kommunikativ.
  • Ich bin mutig, mich, meine Ideen und Meinungen zu zeigen.
  • Ich traue mich, Risiken einzugehen.
  • Ich lerne gerne dazu.
  • Ich will etwas bewegen.

Ob sich der Aufwand rentiert? Ich meine: Auf jeden Fall!

Das sind die acht Gründe, warum ich blogge:

  1. Mir macht Bloggen Spaß! Ich liebe es zu schreiben und zu fotografieren.
  2. In meinen Blogs kann ich Erfahrungen weitergeben, Informationen teilen und etwas lernen.
  3. Mit Blogs kann man Geld verdienen, z.B. durch die Steigerung des Bekanntheitsgrades, durch Werbeaktionen oder weil mein Blogbeitrag genau in dieser Woche eine Kundin überzeugt, die meinen Blog schon seit Monaten verfolgt und heute sagt: „Mensch, jetzt hab ich Zeit und Mittel, lass uns ein Projekt gemeinsam machen!“
  4. Mit Blogs lassen sich elegant und unaufdringlich Verbindungen zu interessanten Meinungsbildnern und Netzwerkpartnern aufbauen und pflegen.
  5. Mit Blogs kann man von Referenzen und Empfehlungen profitieren sowie einen Newsstream für Social Media auf den Weg bringen.
  6. Blogs ermöglichen mir einen Dialog mit Mehrwert: Vom Leser-Feedback zu lernen ist eine Bereicherung!
  7. Blogs machen PR und bringen Themen in die traditionellen Print- und audiovisuellen Medien.
  8. Wo sonst haben Personen und Unternehmen im Social Media-Zeitalter die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit, Kompetenz, Kreativität, Ideen und ihr Netzwerk so suchmaschinentauglich darzustellen? Und dazu so unaufdringlich und nutzbringend für bestehende und potentielle Kunden?

Kommunizierst Du noch oder bloggst Du schon?

Sechs Filmtitel an die Sie denken sollten, damit Sie Oscar-reife Werke von freien Autoren und Übersetzern bekommen

Autorenbriefing

Schlechte Texte von Fremdautoren müssen nicht sein. Und wenn das Textkind mal in den Brunnen gefallen ist, gibt es viele Möglichkeiten, damit die Geschichte doch noch ein Happy End finden kann. Hollywood kürte gerade die kreativsten Köpfe der Filmbranche, deshalb habe ich die wichtigsten Tipps für das Autorenbriefing in Form von Filmtiteln zusammengestellt. Sie zeigen, wie man Briefingfehler vermeiden kann und wie man Textprojekte ressourcenschonend auf den Weg und zum Erfolg bringt. Weiterlesen

Grillgespräch: Journalisten wollen Fleisch – Fünf Fragen an den Chefredakteur Karl Fröhlich

Karl Fröhlich
Karl Fröhlich

Karl Fröhlich ist Chefredakteur der Online-Publikation www.speicherguide.de und Co-Produzent des YouTube-Kanals Motoren & Mehr. Im Jahr 2003 verfassten wir zusammen das Buch „Pocket Business: Public Relations“ für den Cornelsen Verlag, das 2008 in der zweiten Auflage erschien. Am Wochenende unterhielten wir uns beim Grillen über das, was sich Journalisten von den Pressestellen und PR-Agenturen wirklich wünschen. Weiterlesen