Nützliche Tools für Ihre Themenplanung 2015

Themenplanung2015

Sie kennen Ihre Zielgruppe, Ihre Marke. Ihre Kommunikationsstrategie ist siegessicher. Ihre Blogthemen sensationell. Geschäftsmodell, Produkte, Services stehen in den Startlöchern. Wer sich schon jetzt damit beschäftigt, was seine Kunden 2015 wissen wollen, braucht seinen Themenplan im neuen Jahr nur noch umzusetzen und kann viele Synergieeffekte nutzen. Hilfreiche Quellen für die Jahresplanung 2015 habe ich hier zusammengestellt.

Die Themen für Ihr Corporate Publishing, Ihre PR, Ihr Marketing, Ihre Social Media-Aktivitäten und Ihren Blog rekrutieren sich aus den unterschiedlichsten Bereichen:
1. Bedürfnisse Ihrer Kunden
2. Ihre Marke, Ihre Product Roadmap: Einführung neuer Produkte, Services, Ihre Träume von dem, was Sie aufbauen wollen, welche Erfahrungen Sie in 2015 machen möchten
3. Product Roadmap Ihrer Partner: Einführung neuer Produkte, Services
4. Aktuelle Entwicklungen aus Politik, Forschung, Gesetzgebung, nationale und internationale Trends,
5. Messen, Veranstaltungen
6. Saisonale Themen
7. Agenda Setting: Themen von Co-Bloggern, Medien, Meinungsführern, Büchern
8. Corporate Social Responsibility

Bei der Themenplanung steht die systematische Durchforstung dieser acht Bereiche am Anfang. Wenn Sie bei den Bedürfnissen Ihrer Kunden noch Input brauchen, dann fragen Sie sie doch einfach: Beim nächsten Telefonat, in Facebook. „Was wollt Ihr nächstes Jahr in unserem Blog lesen?“, in Twitter, in XING, LinkedIn oder im Rahmen einer Kundenbefragung. Erweitern Sie Ihr Themen-Radar: Google hilft mit seinem Service Google Trends, bei Recherchescout können Sie nachlesen, zu welchen Themen in den vergangenen Monaten besonders viele Suchanfragen von Journalisten eingingen. Oder Sie werfen einen Blick auf das, was Ihre Kunden 2020 interessieren wird und erforschen Zukunftsmärkte oder Trendreports.

Quellen für Themenimpulse
Mein Lieblingstool für 2015 ist die Jahresseite von Wikipedia. Hier sind wirklich alle wichtigen Ereignisse aus Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur sowie Gedenktage, Jahrestage, Geburts- und Todestage berühmter Persönlichkeiten übersichtlich aufgeführt.

Jetzt weiß ich, dass nach dem chinesischen Mondkalender das Jahr des Holz-Pferdes am 18. Februar 2015 abgelöst wird durch das Jahr des Holz-Schafes, das uns bis zum 07. Februar 2016 begleiten wird. Ebenso, dass für 2015 das internationale Jahr des Lichts und lichtbasierter Technologien von der UNESCO ausgerufen wurde. Ich habe erfahren, dass Ingrid Bergmann, Franz-Josef Strauß und Frank Sinatra in 2015 ihren 100. Geburtstag feiern würden. Dass am 19., 21. und 23. Mai der 60. Eurovision Song Contest in Wien stattfinden wird, dass der Habicht der Vogel des Jahres, der Gewöhnliche Teufelsabbiss die Blume des Jahres und der Feldahorn der Baum des Jahres 2015 ist. Und dass vom 6. Juni bis 5. Juli die 7. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada stattfinden wird.

Sie haben ein Angebot speziell für den Valentinstag oder wollen den Tag des Ehrenamtes am 5.12.2015 für Berichterstattung nutzen? In den folgenden Webseiten finde ich Impulse für Themen und die dazugehörigen Termine:
• Gedenktage: www.kleiner-kalender.de und www.kalender-uhrzeit.de/kalender-2015
• Schulferien: www.schulferien.org
• Messen: www.messekalender.de

IT-Messen in Deutschland 2015
CIO Hamburger IT-Strategietage, 5./6. Februar 2015, Hamburg
DACH Infrastructure & Data Centre Strategy Dialogue 3, 9. – 10. Februar 2015, Frankfurt
CeBIT 2014, 16.- 20. März 2015, Hannover
WHD.global, 24. – 26. März 2015, Europa-Park, Rust
World of Cloud, 27. – 28. April 2015, Frankfurt/M.
European Identity & Cloud Conference 2015, 5. – 8. Mai 2015, Unterschleissheim
Gartner IT Infrastructure & Operations Management Summit, 1. – 2. Juni 2015, Berlin
Systemhauskongress: Chancen 2015 – stellen Sie die Weichen!, 27. – 28. August 2015, Düsseldorf
CLOUD COMPUTING & VIRTUALISIERUNG Technology Conference 2015, 15.09.2015 Neuss, 17.09.2015 Frankfurt, 23.09.2015 Hamburg, 01.10.2015 München,
Data Centre World/Cloud Expo Europe, 10. – 11. November 2015, Frankfurt
CIO of the Year 2015, 19. November 2015, München
Fujitsu Forum 2015, 11.-12. November 2015, München

Kongresse für Business-Frauen 2015
DLD, 18. – 20. Januar 2015, München
Feminess Kongress, 7. März 2015, Frankfurt
WoMenPower, 17. April 2015, Hannover
Global Female Leaders Summit, 21. – 22. April 2015, Berlin
61. Office-Kongress Münster 2015, 23. – 24. April 2015, Münster
women & work, 25. April 2015, Bonn
5. femable Convention 2015, 29. Mai 2015, Hamburg
4. Fachkongress für Businessfrauen, 24. Oktober 2015, München
WoMenCONNEX, 27. November 2015, Karlsruhe

Ran an die Jahresplanung 2015
Sie haben jetzt jede Menge Ideen für Blog-Artikel, Presseinformationen oder Artikel in der Kundenzeitschrift? Dann erstellen Sie sich einen Plan. Für jeden eignet sich ein anderes Planungswerkzeug: Für die analogen Menschen unter uns empfiehlt sich der große Wandkalender als Poster, ein Kalenderbuch oder einfach das 2015-Einlagenpaket für den Ringbuchplaner. Sie arbeiten als digitaler Mensch lieber mit Kalendern in xls- oder doc-Formaten? Eine Vielzahl davon gibt’s als fertige Kalendervorlagen – auch mit den jeweils regionalen Ferienterminen – zum kostenlosen Download unter www.kalenderpedia.de.

Welche Quellen nutzen Sie für Ihre Jahresplanung 2015?

CSR 2015 – jetzt schon die Fragen der Kunden von morgen beantworten – Interview mit Prof. Dr. Claudia Wöhler

Immer mehr Unternehmen bekommen Anfragen zum Thema Corporate Social Responsibility. So manchen Geschäftsführer, PR- oder Marketingverantwortlichen erwischen solche Fragebögen auf kaltem Fuß. Ich habe die CSR-Expertin Prof. Dr. Claudia Wöhler gefragt, welche Gedanken sich Unternehmen machen müssen, um gut vorbereitet zu sein.

Eine Expertin in Sachen Zukunftsfähigkeit ist sie: Als Beraterin für nachhaltiges Wirtschaften unterstützt Prof. Dr. Claudia Wöhler kleine und mittelständische Unternehmen dabei, sich weiter zu entwickeln, trotz zunehmender Regulierung und dem wachsenden Druck der Öffentlichkeit. Die promovierte Volkswirtin, die auch als Dozentin an der FOM Hochschule für Management und Ökonomie tätig ist, hat nun einen Fragebogen kreiert mit den wichtigsten Punkten, die Unternehmen in Bezug auf Corporate Social Responsibility für sich beantworten sollten.
Dr. Claudia Woehler

Claudia, was hat Dich bewegt, so einen Fragebogen zusammenzustellen:
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Immer häufiger werden auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen gefragt, was sie denn für ihre Mitarbeiter tun, wie sie sich in der Gesellschaft und für soziale Belange engagieren und wie sie mit den natürlichen Lebensgrundlagen, Energie oder Abfall umgehen. Oft ist dann das Fragezeichen groß und Antworten müssen erst mühsam im Betrieb zusammengesammelt werden.“

Worauf sollen die Unternehmen achten?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Unternehmen darauf achtet, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, geringe Krankenquoten zu haben und auch die Kosten für Energie, Wasser, Material oder Entsorgung gering zu halten. Viele KMU engagieren sich außerdem in der Region, sind zertifiziert und in Netzwerken aktiv. Hier einige Bausteine zu formulieren, aussagefähige Daten und Fakten zusammen zu tragen und sich Ziele für die Zukunft zu setzen, sichert die Zukunftsfähigkeit eines Betriebs – sowohl im Wettbewerb um gutes Personal wie auch um geringe Kosten und hochwertige Produkte. Wichtig ist vor allem, dass die Resultate glaubwürdig sind und nicht als ‚Marketingsprech‘ degradiert werden.“

Was wird sich in Sachen CSR in 2015 tun?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Im Sommer 2014 wurde auf europäischer Ebene der finale Beschluss gefasst, dass große Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr nur über ihre ökonomischen Aktivitäten öffentlich berichten müssen. Die Berichterstattungspflicht wurde ausgeweitet, so dass Großunternehmen von öffentlichem Interesse auch über ökologische und soziale Themen und ihre Wirkungen auf Umwelt und Soziales berichten müssen. Nun mag es erstmal so aussehen, als wären dann die kleinen Betriebe fein raus. Doch die Berichterstattungspflicht erstreckt sich auch auf die Zulieferer der Großen – und außerdem wissen wir ja, dass die Größenkriterien zur Berichterstattung mit Sicherheit in den kommenden Jahren sinken werden und in naher Zukunft fast alle Unternehmen ihre sozialen und ökologischen Aktivitäten also ihre CSR – Corporate Social Responsibility transparent veröffentlichen müssen.“

Welche Werte liegen im Trend?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Die Aussagen sind widersprüchlich. Es zeigt sich immer wieder, dass nach unvorhersehbaren Ereignissen und Umweltkatastrophen der Ruf nach mehr Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit lauter wird.“

Ist das nur was für große Unternehmen?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Nein, gerade aufgrund ihrer Unternehmerbezogenheit und der vielfachen Traditionsverbundenheit ist CSR gerade etwas, das KMU prägt – auch wenn der Begriff politisch und auf internationalem Parkett formuliert wurde, sind vor allem KMU diejenigen, die seit jeher Unternehmensverantwortung leben. Unabhängig von dem Begriff CSR ist es meines Erachtens ein Selbstverständnis gerade von KMU, dass sie sich über ihre Zukunft Gedanken machen und über das aktuelle Geschäftsjahr hinaus, ihre individuelle CSR prägen und leben. Nur darüber reden, sollten viele noch lernen.“

Rechnet sich CSR?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Wenn ich es als Teil der Unternehmensstrategie betrachte und nicht als PR-Maßnahme, trägt CSR maßgeblich zum nachhaltigen Erfolg eines Betriebes bei, denn mit ihr lassen sich Kosten senken, Mitarbeiter binden, Personal gewinnen und hochwertige Produkte, Dienstleistungen und Innovationen generieren.“

Wo sollte man CSR aufhängen?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Immer direkt an der Unternehmensführung, nur dann kann sie Teil der originären Unternehmensstrategie sein und glaubwürdig nach innen und außen getragen werden.“

Vielen Dank!

Den Fragebogen von Prof. Dr. Claudia Wöhler können Sie hier unter  Checkliste CSR herunterladen.
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