15 wunderbare Bücher für 2015: Wenn gute Geister mit dem Taschentherapeuten nach dem Glück suchen

15Buecherfür2015

Das Lesejahr 2015 schon geplant? Leipzig liest vom 12. bis 15. März 2015. Die Frankfurter Buchmesse findet von 14. bis 18. Oktober 2015 statt, das sechste Literaturfest München mit der 56. Münchner Bücherschau vom 19.11. bis 6.12.2015. Unser ganz wunderbarer Literarische Salon hat 2014 getagt und empfiehlt Euch für dieses Jahr das Lesen dieser 15 Bücher:

Gute Geister von Kathryn Stockett
Ein mitreißendes Buch, das es auch schon als Film gegeben hat. Es spielt im Mississippi von 1962 über eine junge weiße Frau, die weg will aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York Fuß fassen möchte. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen und startet ein gefährliches Buchprojekt.

Die Deutschlehrerin von Judith W. Taschler
Die Geschichte einer großen Liebe, einer gescheiterten Beziehung, einer Trennung und einer Entführung. Ein raffiniertes und fesselndes Spiel um Liebe, Rache und Schuld.

Die Baltische Tragödie – Eine Romantrilogie von Siegfried von Vegesack
Siegfried von Vegesack zeichnet in seiner Romantrilogie ein Bild vom Schicksal der Baltendeutschen sowie einer versunkenen Kultur- und Gesellschaftsschicht. Er zeigt das Leben auf einem großen Gutshof und rückt die politischen und sozialen Spannungen zwischen Deutschen und Russen einerseits, der Herrenschicht und den weitgehend rechtlosen Esten und Letten andererseits ins Blickfeld.

Der Therapeut für die Hosentasche: 144 Tipps für emotionale Notfälle von Therese Borchard
Therese Borchard gibt 144 ganz konkrete Tipps, wie man drohende Stimmungstiefs aufhalten kann und zeigt, wie man im Alltag düstere Momente überstehen, den inneren Schweinehund überlisten und sich selbst zum Durchhalten anspornen kann.

Ich bin das Licht! Die kleine Seele spricht mit Gott von Neale D. Walsch
Eine bezaubernde Geschichte für Kinder und Erwachsene vom Autor der „Gespräche mit Gott“. Es war einmal eine kleine Seele. Und diese kleine Seele wusste, dass sie das Licht ist. Doch sie wollte sich selbst auch als das Licht erleben. Gott erklärte ihr, dass sie die Dunkelheit erfahren müsse, um das Licht wirklich zu kennen. Und so begab sich die kleine Seele in ein Abenteuer, das eigentlich das Abenteuer ist, das wir alle hier auf der Erde erleben.

Kosmobiologische Empfängnisplanung – Die Mond-Methode zur Empfängnis und Verhütung von Sharamon, Shalila, Baginski, Bodo J.
Das Buch beschreibt die kosmobiologische Methode zur natürlichen Verhütung oder Empfängnis, zeigt, wie man einen Jungen oder ein Mädchen planen kann und wie man seine Hausapotheke mit ayurvedischen Kräutern ausstattet. Wertvolles, altes Wissen!

Die Liebe kennt keine Zeit: Die wahre Geschichte einer Seelenverwandschaft aus früheren Leben von Brian L Weiss
Der Autor dieses Buches ist Reinkarnationstherapeut und er erzählt die Geschichte von Elizabeth und Pedro. Ohne einander zu kennen, wenden sich beide an den angesehenen Psychiater Brian Weiss, um Depressionen und Beziehungsängste zu überwinden. Schon bald stellt Dr. Weiss fest, dass sich die Erinnerungen an frühere Leben der beiden ähneln. Zufall? Der Arzt beschließt, die Termine der beiden so zu legen, dass sie sich begegnen müssen…

Becoming a Writer von Dorothea Brande
Wie entwickelt man das Temperament eines Schriftstellers, wie Schreibgewohnheiten, Originalität und Einsichten? Wie kann man Stile imitieren, kritisch lesen und Schreibschwierigkeiten überwinden? Diese Fragen beantwortet dieser Klassiker der Autorenratgeber.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von François Lelord
Der Psychiater Hector verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.

Schutzzone Erde von Albert Karer
Ein Roman eines Wissenschaftlers: Außerirdische Intelligenz, die technologisch den Menschen tausende von Jahren voraus ist, will die Erde besiedeln und beginnt, den Planeten dafür vorzubereiten: Ökologische Schäden beseitigen, Reduzierung der über 7 Milliarden Individuen, die die begrenzten Ressourcen der Erde hemmungslos plündern. Ein Ökoroman, der zum Nachdenken anregt.

Traumfrau mit Nebenwirkungen von Amelie Fried
Der Roman einer Frau, die wir in unserer Jugend für ihre Schlachthof-Moderation bewunderten: Amelie Fried. Ihre Heldin Cora ist im Job erfolgreich, die Männer liegen der Traumfrau zu Füßen. Als sie dreißig wird, läuft plötzlich alles schief: ihr Freund betrügt sie, ihre beste Freundin wird schwanger, ihr wichtigster Kunde springt ab. Coras Selbstbewusstsein gerät ins Wanken. Dann taucht der coole Künstlertyp Ivan auf und trägt ihr eine ungewöhnliche Aufgabe an. Obwohl sie Ivan für einen arroganten Kerl hält, stellt sie sich der Herausforderung – und ihr Leben nimmt eine völlig unerwartete Wendung.

Der Hase mit den Bernsteinaugen: Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi von Edmund de Waal
Eine Familienchronik, in der sich europäische Geschichte der letzten hundertfünfzig Jahre spiegelt, eine Wunderkammer, eine brillant geschriebene Erkundung über Besitz und Verlust, über das Leben der Dinge und die Fortdauer der Erinnerung.

Dieser Mensch war ich: Nachrufe auf das eigene Leben von Christiane zu Salm
Wie betrachten ganz normale Menschen ihr Leben im Rückblick, wenn sie wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt? Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Christiane zu Salm hat sie gefragt und die daraus entstandenen persönlichen Nachrufe in diesem Buch gesammelt. Das Resultat: kein Buch über das Sterben, sondern über das Leben.

Lilith: Die Weisheit der ungezähmten Frau von Antonia Langsdorf
Dieses Buch bietet Frauen jeden Alters Anregung und Inspiration, authentisch zu sein und das Leben in seiner ganzen Schönheit und Intensität zu genießen. Die Autorin stellt ein praktisches Programm für die moderne Frau vor, um persönlich zu wachsen, unentdeckte Seiten ihrer weiblichen Natur zu entwickeln und frei, authentisch und schöpferisch zu leben.

Show Your Work! 10 Ways to Share Your Creativity and Get Discovered von Austin Kleon
Ein maßgebliches Buch für alle Künstler, Selbständigen und Unternehmer, die sich im Internet ein Publikum aufbauen wollen. Austin Kleon zeigt in diesem Buch extrem plakativ und praktisch, wie man seine Arbeit in den Social Media zeigen kann.

Welche Bücher empfehlt Ihr für 2015?

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Neun Büchertipps für den Lesefrühling zum Welttag des Buches

 

Nützliche Tools für Ihre Themenplanung 2015

Themenplanung2015

Sie kennen Ihre Zielgruppe, Ihre Marke. Ihre Kommunikationsstrategie ist siegessicher. Ihre Blogthemen sensationell. Geschäftsmodell, Produkte, Services stehen in den Startlöchern. Wer sich schon jetzt damit beschäftigt, was seine Kunden 2015 wissen wollen, braucht seinen Themenplan im neuen Jahr nur noch umzusetzen und kann viele Synergieeffekte nutzen. Hilfreiche Quellen für die Jahresplanung 2015 habe ich hier zusammengestellt.

Die Themen für Ihr Corporate Publishing, Ihre PR, Ihr Marketing, Ihre Social Media-Aktivitäten und Ihren Blog rekrutieren sich aus den unterschiedlichsten Bereichen:
1. Bedürfnisse Ihrer Kunden
2. Ihre Marke, Ihre Product Roadmap: Einführung neuer Produkte, Services, Ihre Träume von dem, was Sie aufbauen wollen, welche Erfahrungen Sie in 2015 machen möchten
3. Product Roadmap Ihrer Partner: Einführung neuer Produkte, Services
4. Aktuelle Entwicklungen aus Politik, Forschung, Gesetzgebung, nationale und internationale Trends,
5. Messen, Veranstaltungen
6. Saisonale Themen
7. Agenda Setting: Themen von Co-Bloggern, Medien, Meinungsführern, Büchern
8. Corporate Social Responsibility

Bei der Themenplanung steht die systematische Durchforstung dieser acht Bereiche am Anfang. Wenn Sie bei den Bedürfnissen Ihrer Kunden noch Input brauchen, dann fragen Sie sie doch einfach: Beim nächsten Telefonat, in Facebook. „Was wollt Ihr nächstes Jahr in unserem Blog lesen?“, in Twitter, in XING, LinkedIn oder im Rahmen einer Kundenbefragung. Erweitern Sie Ihr Themen-Radar: Google hilft mit seinem Service Google Trends, bei Recherchescout können Sie nachlesen, zu welchen Themen in den vergangenen Monaten besonders viele Suchanfragen von Journalisten eingingen. Oder Sie werfen einen Blick auf das, was Ihre Kunden 2020 interessieren wird und erforschen Zukunftsmärkte oder Trendreports.

Quellen für Themenimpulse
Mein Lieblingstool für 2015 ist die Jahresseite von Wikipedia. Hier sind wirklich alle wichtigen Ereignisse aus Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur sowie Gedenktage, Jahrestage, Geburts- und Todestage berühmter Persönlichkeiten übersichtlich aufgeführt.

Jetzt weiß ich, dass nach dem chinesischen Mondkalender das Jahr des Holz-Pferdes am 18. Februar 2015 abgelöst wird durch das Jahr des Holz-Schafes, das uns bis zum 07. Februar 2016 begleiten wird. Ebenso, dass für 2015 das internationale Jahr des Lichts und lichtbasierter Technologien von der UNESCO ausgerufen wurde. Ich habe erfahren, dass Ingrid Bergmann, Franz-Josef Strauß und Frank Sinatra in 2015 ihren 100. Geburtstag feiern würden. Dass am 19., 21. und 23. Mai der 60. Eurovision Song Contest in Wien stattfinden wird, dass der Habicht der Vogel des Jahres, der Gewöhnliche Teufelsabbiss die Blume des Jahres und der Feldahorn der Baum des Jahres 2015 ist. Und dass vom 6. Juni bis 5. Juli die 7. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada stattfinden wird.

Sie haben ein Angebot speziell für den Valentinstag oder wollen den Tag des Ehrenamtes am 5.12.2015 für Berichterstattung nutzen? In den folgenden Webseiten finde ich Impulse für Themen und die dazugehörigen Termine:
• Gedenktage: www.kleiner-kalender.de und www.kalender-uhrzeit.de/kalender-2015
• Schulferien: www.schulferien.org
• Messen: www.messekalender.de

IT-Messen in Deutschland 2015
CIO Hamburger IT-Strategietage, 5./6. Februar 2015, Hamburg
DACH Infrastructure & Data Centre Strategy Dialogue 3, 9. – 10. Februar 2015, Frankfurt
CeBIT 2014, 16.- 20. März 2015, Hannover
WHD.global, 24. – 26. März 2015, Europa-Park, Rust
World of Cloud, 27. – 28. April 2015, Frankfurt/M.
European Identity & Cloud Conference 2015, 5. – 8. Mai 2015, Unterschleissheim
Gartner IT Infrastructure & Operations Management Summit, 1. – 2. Juni 2015, Berlin
Systemhauskongress: Chancen 2015 – stellen Sie die Weichen!, 27. – 28. August 2015, Düsseldorf
CLOUD COMPUTING & VIRTUALISIERUNG Technology Conference 2015, 15.09.2015 Neuss, 17.09.2015 Frankfurt, 23.09.2015 Hamburg, 01.10.2015 München,
Data Centre World/Cloud Expo Europe, 10. – 11. November 2015, Frankfurt
CIO of the Year 2015, 19. November 2015, München
Fujitsu Forum 2015, 11.-12. November 2015, München

Kongresse für Business-Frauen 2015
DLD, 18. – 20. Januar 2015, München
Feminess Kongress, 7. März 2015, Frankfurt
WoMenPower, 17. April 2015, Hannover
Global Female Leaders Summit, 21. – 22. April 2015, Berlin
61. Office-Kongress Münster 2015, 23. – 24. April 2015, Münster
women & work, 25. April 2015, Bonn
5. femable Convention 2015, 29. Mai 2015, Hamburg
4. Fachkongress für Businessfrauen, 24. Oktober 2015, München
WoMenCONNEX, 27. November 2015, Karlsruhe

Ran an die Jahresplanung 2015
Sie haben jetzt jede Menge Ideen für Blog-Artikel, Presseinformationen oder Artikel in der Kundenzeitschrift? Dann erstellen Sie sich einen Plan. Für jeden eignet sich ein anderes Planungswerkzeug: Für die analogen Menschen unter uns empfiehlt sich der große Wandkalender als Poster, ein Kalenderbuch oder einfach das 2015-Einlagenpaket für den Ringbuchplaner. Sie arbeiten als digitaler Mensch lieber mit Kalendern in xls- oder doc-Formaten? Eine Vielzahl davon gibt’s als fertige Kalendervorlagen – auch mit den jeweils regionalen Ferienterminen – zum kostenlosen Download unter www.kalenderpedia.de.

Welche Quellen nutzen Sie für Ihre Jahresplanung 2015?

11 Dinge, die ich aus 14 Blogworkshops gelernt habe

Bloggen

Wenn Unternehmer und Unternehmen bloggen wollen, braucht es eine gute Vorbereitung. In 2014 habe ich eine Reihe von Menschen dabei begleitet, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen. Die Blogworkshops waren für viele der Startpunkt für den Aufbau ihres Publikums und die Erhöhung der Sichtbarkeit für die eigenen Ideen, Dienstleistungen, Themen, Vorträge oder Produkte. Wer bloggt, gewinnt. Aber lesen Sie selbst über das, was die Themensucher, Kundenwunscherfüller und plötzlichen Starpublizisten beschäftigt:

1. Bloggen vernetzt! Ich habe in den vergangenen Monaten grandiose Entwicklungen so mancher Unternehmerin beobachtet: Das Geschäftsmodell optimiert sich plötzlich durch den Blog von alleine, Interviews vertiefen die Kontakte zu Geschäftspartnern. Die richtigen Themen zu finden, die Bedürfnisse der Kunden zu erkunden, die eigenen Ideen ins Rampenlicht zu stellen bringt Bloggeraugen zum Leuchten!

2. Jeder Blogger hat andere Ziele: Es gibt Ausdrucksblogger, Business Model Blogger, Nischenblogger, Löwenzahnblogger, Medienblogger, Nur-im-Kopf-Blogger, Corporate Blogger und Business Blogger .

3. Sichtbarkeit braucht Selbstvertrauen: Die meisten Unternehmerinnen sprechen zu wenig über das was sie tun, über ihre Erfolge, über ihre Projekte, über ihre Wünsche und Träume. Der Blog fordert und fördert dieses Selbstbewusstsein und bringt das, was noch im Kopf ist, in Resonanz mit Kunden und Partnern.

4. Kontinuität gewinnt: Zwischen dem Wunsch einen eigenen Blog zu betreiben und tatsächlich über Monate, Jahre hinweg regelmäßig zu posten, liegen Welten. Die meisten Blogs sterben nach neun Monaten. Disziplin, Sendungsbewusstsein, Zeitmangel sind die am häufigsten genannten Gründe für das Nichtbloggen, oder wenn man sich nicht zu 100% sicher ist, wie das eigene Geschäftsmodell aussehen soll und ob das alles eigentlich eine wirklich gute Idee sein soll oder ob man sich nicht vielleicht doch eine Festanstellung irgendwo suchen sollte… Hier hilft ein regelmäßiges Blogcoaching oder der Anschluss an eine Blog-Mastermind-Gruppe.

5. Gut Ding will Weile haben: „Das liest doch eh keiner!“ Dass kein Blog vom alleinigen Onlinestellen von Texten leben kann, ist eine wichtige Erkenntnis. Der Aufbau einer Leserschaft dauert, ein Jahr und länger. Erfolgskriterien sind Kontinuität, Nützlichkeit der Texte, die spürbare Persönlichkeit des Bloggers und die richtige Vermarktung in Social Media.

6. Content auf einer eigenen Plattform ist wichtig: Heute 1.000 Follower auf einer Plattform, morgen gelten wieder andere Regeln und weg ist die Sichtbarkeit. Der Blog aber gehört dem Unternehmen, der Person. Nur hier kann man über Suchworte gefunden werden, ein Publikum aufbauen, Kontakte für Email-Newsletter sammeln. Viele andere Soziale Medien unterliegen einem zu starken Wandel. Wer baut schon ein Haus auf einem Grundstück, das einem nicht gehört?

7. Ein gutes Netzwerk macht sich bezahlt: Wer stabile Kontakte hat, kann sie fürs Bloggen nutzen. Zum Beispiel für eine Interviewserie. Geteilt werden hängt mit Teilen zusammen: Geben und Nehmen im Gleichgewicht ist die oberste Disziplin. Schenkst Du mir Dein Publikum, schenke ich Dir meines. Wenn ich die Inhalte der anderen dauerhaft ignoriere, kann ich nicht erwarten, dass mich andere unterstützen.

8. Das große Ganze zählt: Der Blog ersetzt das Marketing nicht, sondern ergänzt es. Wenn der Blog in ein stimmiges PR- und Marketing-Konzept, z.B. mit einem Top-Event eingebettet wird, entsteht Magie!

9. „Ich kann nicht schreiben“ ist keine Ausrede: Innovative Blogger sprechen Podcasts ein, drehen Videos, nehmen sich Ghostblogger, führen Interviews oder veröffentlichen Gastbeiträge. Für jeden Blogger gibt es das passende Format, sich mitzuteilen: Eines, das zur Persönlichkeit, der Marke und zur Zielgruppe passt!

10. Bloggen bringt Erfolg: Die Sichtbarkeit steigt, die Wahrnehmung durch die anderen verändert sich: „Mensch, die XYZ legt aber ganz schön los mit ihrem Blog, toll, was sie da schreibt!“ „Ich wusste garnicht, was die xyz so alles macht, interessant!“ – Das sind ganz typische Statements, die man nach einer gewissen Blogzeit hört.

11. Blogworkshops machen Spaß: Bei einem Blogworkshop scheint in 90% der Fälle die Sonne. Einmal mussten wir den Sonnenschirm aufspannen, ein anderes Mal die Füße in einer Wanne mit kaltem Wasser kühlen. Es gab spielende, bellende und schlafende Vierbeiner. Blogworkshops warten u.a. mit Croissants, Törtchen, Muffins, Risotto, Keksen, Laugenstangen, Spaghetti mit Tomatensoße, Tee oder unterschiedlichen Kaffees auf. Manchmal schließen sich Biergartenbesuche am See an. Als ich wieder einmal das obligatorische Blogworkshop-Foto schoss, sagte eine Teilnehmerin: „Auf diesen Moment hab ich mich schon total gefreut!“

Sie wollen mehr Kunden? Sie wollen bekannter werden? Sie wollen Ihre Themen ins Rampenlicht stellen? Dann machen Sie sich fit für Ihr Blogabenteuer mit meinem Blogworkshop. Darin erfahren Sie, welchen Blog nur Sie schreiben können, wie Sie langfristig interessante Themen, packende Bilder und treue Leser finden, welche innovativen Netzwerk-Aktionen mit Blogs möglich sind und wie Sie ins Schreiben kommen. Auch nach dem Workshop werden Sie nicht allein gelassen: Dazu gibt es – neben Tee mit Croissants – mein Blog-Arbeitsbuch: 80 Seiten geballtes Know-how und Schreibübungen! Schreiben Sie mir hier, wenn Sie sich für einen Blogworkshop interessieren:

Wann starten Sie mit einem eigenen Blog?

7 Wege aus der Schreib-Komfortzone

Komfortzone

Wenn ich in meinen Schreibwerkstätten ratlose Gesichter sehe oder den Satz höre: „Damit kann ich aber garnichts anfangen!“ weiß ich: Ich bin auf dem richtigen Weg. Gute Texte werden außerhalb der Komfortzone geschrieben. Nach dieser Anfangsverweigerung laufen die Teilnehmenden der Schreibwerkstatt meist zur Höchstform auf und lesen ganz wunderbare Texte vor, auf die sie zu Recht stolz sind. Hier habe ich meine sieben bewährten Strategien zusammengefasst, mit denen ich ganz leicht aus der Schreib-Komfortzone herauskomme.

In der Komfortzone ist alles bequem, vertraut, kuschelig, es läuft so vor sich hin. Doch kommt hier die Fantasie in neue Fahrwasser? Entstehen da die guten Ideen? Überwindet man dort eine Schreibblockade? Wachsen hier die Geschichten, die erzählt werden müssen?

Der amerikanische Blogger Michael Hyatt schreibt in seinem Artikel „Why Discomfort Is Good for You“:

„1. Komfort wird überbewertet. Er führt nicht zum Glück. Er macht uns faul – und vergesslich. Er führt oft zu Selbstabsorption, Langeweile und Unzufriedenheit.
2. Unbehagen ist ein Katalysator für Wachstum. Es weckt die Sehnsucht nach mehr. Es zwingt uns dazu, uns zu verändern, zu strecken und uns anzupassen.
3. Unbehagen ist ein Zeichen dafür, dass wir Fortschritte machen. Sie kennen den Ausdruck ‚no pain, no gain‘? Es stimmt! Wenn Sie Wachstum forcieren, erleben Sie Beschwerden.“

Beim Schreiben – wie im richtigen Leben – entsteht Kreativität, wenn’s unbequem, unbehaglich, neu, unerwartet, ganz anders ist. Wenn wir Routinen und Denkmuster, Blockaden und Normierungen ausschalten, austricksen oder umgehen. Diese sieben Strategien haben mir zuverlässig dabei geholfen:

1. Verlassen Sie Ihre räumliche Schreib-Komfortzone: Weg vom PC und dem gewohnten Küchen- oder Bürotisch! Raus in die Natur, in Cafés oder auf eine Schreibreise, z.B. nach London. Eine Liste ungewöhnlicher Schreiborte finden Sie hier. Und wenn’s Winter ist, dann räumen Sie doch einfach Ihr Büro um, streichen es in ungewöhnlichen Farben und stellen eine neue Pflanze rein.

2. Sprechen Sie mit anderen Menschen: Auf der Straße, beim Einkaufen an der Kasse, in der S-Bahn, in der Kantine oder im Restaurant. Besuchen Sie VHS-Kurse oder treten Sie einem Debattierclub bei. Gehen Sie auf Konferenzen, Kongresse, Netzwerktreffen. Schließen Sie sich einer Schreibgruppe oder einer Schreibwerkstatt an. Seien Sie mutig!

3. Suchen Sie Inspiration in Museen, im Theater, in Vernissagen. Erkunden Sie neue Wege, wenn Sie mit dem Hund rausgehen oder zur Arbeit fahren. Testen Sie neue Restaurants und kulinarische Genüsse. Spielen Sie einen Tag lang Tourist in Ihrem Heimatort.

4. Lesen Sie außerhalb Ihrer Komfortzone: Verlassen Sie vertraute Genres. Lesen Sie Kurzgeschichten und Romane, Gedichte und Theaterstücke, Blogs, Zeitungen und Anzeigenblätter. Wenn Sie Science Fiction-Fan sind, lesen Sie Historien-Schinken. Lesen Sie Bücher, die Ihnen Menschen mit nachweislich gegenteiligem Geschmack empfehlen. Bleiben Sie neugierig!

5. Arbeiten Sie mit neuen Techniken! Mein Kreativitätsguru ist die Innovationsexpertin Anke Meyer-Grashorn. In Ihrem Blog gibt es z.B. einen Ferienpass für Spinner, in ihrem Buch “Spinnen ist Pflicht“ finden Sie eine Vielzahl von Kreativitätstechniken, die blockierende Routinen aushebeln und den Weg frei machen für neue, wirklich gute Ideen!

6. Probieren Sie’s mal mit einem frischen, neuen Notizbuch: Einfach immer mitnehmen und Ideen sofort darin notieren. Bilder einkleben, Gedanken festhalten. Malen. Schreiben. Automatisch, in Gedichtform, als Liste.

7. Schreiben Sie aus anderen Blickwinkeln heraus: Starten Sie Schreibexperimente: Eine neue Erzählperspektive. Oder ein neues Genre. Oder lassen Sie Ihre Geschichten an ungewöhnlichen Schauplätzen spielen. Ein neuer Stil – ernst oder heiter. Geschichten – kurz oder lang. Gedichte, Zeitungsartikel, Drehbücher, Blogposts oder Briefe. Lesen Sie Ihre Texte anderen vor, saugen Sie Feedback auf und arbeiten Sie damit.

Machen Sie sich dieses unbequeme Gefühl, das Unbehagen außerhalb der Komfortzone zum Freund. Merke: Wenn’s zu bequem und kuschelig ist, wird’s Zeit für neuen Input!

Welchen Weg wählen Sie, um aus Ihrer Komfortzone herauszutreten?

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CSR 2015 – jetzt schon die Fragen der Kunden von morgen beantworten – Interview mit Prof. Dr. Claudia Wöhler

Immer mehr Unternehmen bekommen Anfragen zum Thema Corporate Social Responsibility. So manchen Geschäftsführer, PR- oder Marketingverantwortlichen erwischen solche Fragebögen auf kaltem Fuß. Ich habe die CSR-Expertin Prof. Dr. Claudia Wöhler gefragt, welche Gedanken sich Unternehmen machen müssen, um gut vorbereitet zu sein.

Eine Expertin in Sachen Zukunftsfähigkeit ist sie: Als Beraterin für nachhaltiges Wirtschaften unterstützt Prof. Dr. Claudia Wöhler kleine und mittelständische Unternehmen dabei, sich weiter zu entwickeln, trotz zunehmender Regulierung und dem wachsenden Druck der Öffentlichkeit. Die promovierte Volkswirtin, die auch als Dozentin an der FOM Hochschule für Management und Ökonomie tätig ist, hat nun einen Fragebogen kreiert mit den wichtigsten Punkten, die Unternehmen in Bezug auf Corporate Social Responsibility für sich beantworten sollten.
Dr. Claudia Woehler

Claudia, was hat Dich bewegt, so einen Fragebogen zusammenzustellen:
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Immer häufiger werden auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen gefragt, was sie denn für ihre Mitarbeiter tun, wie sie sich in der Gesellschaft und für soziale Belange engagieren und wie sie mit den natürlichen Lebensgrundlagen, Energie oder Abfall umgehen. Oft ist dann das Fragezeichen groß und Antworten müssen erst mühsam im Betrieb zusammengesammelt werden.“

Worauf sollen die Unternehmen achten?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Unternehmen darauf achtet, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, geringe Krankenquoten zu haben und auch die Kosten für Energie, Wasser, Material oder Entsorgung gering zu halten. Viele KMU engagieren sich außerdem in der Region, sind zertifiziert und in Netzwerken aktiv. Hier einige Bausteine zu formulieren, aussagefähige Daten und Fakten zusammen zu tragen und sich Ziele für die Zukunft zu setzen, sichert die Zukunftsfähigkeit eines Betriebs – sowohl im Wettbewerb um gutes Personal wie auch um geringe Kosten und hochwertige Produkte. Wichtig ist vor allem, dass die Resultate glaubwürdig sind und nicht als ‚Marketingsprech‘ degradiert werden.“

Was wird sich in Sachen CSR in 2015 tun?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Im Sommer 2014 wurde auf europäischer Ebene der finale Beschluss gefasst, dass große Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr nur über ihre ökonomischen Aktivitäten öffentlich berichten müssen. Die Berichterstattungspflicht wurde ausgeweitet, so dass Großunternehmen von öffentlichem Interesse auch über ökologische und soziale Themen und ihre Wirkungen auf Umwelt und Soziales berichten müssen. Nun mag es erstmal so aussehen, als wären dann die kleinen Betriebe fein raus. Doch die Berichterstattungspflicht erstreckt sich auch auf die Zulieferer der Großen – und außerdem wissen wir ja, dass die Größenkriterien zur Berichterstattung mit Sicherheit in den kommenden Jahren sinken werden und in naher Zukunft fast alle Unternehmen ihre sozialen und ökologischen Aktivitäten also ihre CSR – Corporate Social Responsibility transparent veröffentlichen müssen.“

Welche Werte liegen im Trend?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Die Aussagen sind widersprüchlich. Es zeigt sich immer wieder, dass nach unvorhersehbaren Ereignissen und Umweltkatastrophen der Ruf nach mehr Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit lauter wird.“

Ist das nur was für große Unternehmen?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Nein, gerade aufgrund ihrer Unternehmerbezogenheit und der vielfachen Traditionsverbundenheit ist CSR gerade etwas, das KMU prägt – auch wenn der Begriff politisch und auf internationalem Parkett formuliert wurde, sind vor allem KMU diejenigen, die seit jeher Unternehmensverantwortung leben. Unabhängig von dem Begriff CSR ist es meines Erachtens ein Selbstverständnis gerade von KMU, dass sie sich über ihre Zukunft Gedanken machen und über das aktuelle Geschäftsjahr hinaus, ihre individuelle CSR prägen und leben. Nur darüber reden, sollten viele noch lernen.“

Rechnet sich CSR?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Wenn ich es als Teil der Unternehmensstrategie betrachte und nicht als PR-Maßnahme, trägt CSR maßgeblich zum nachhaltigen Erfolg eines Betriebes bei, denn mit ihr lassen sich Kosten senken, Mitarbeiter binden, Personal gewinnen und hochwertige Produkte, Dienstleistungen und Innovationen generieren.“

Wo sollte man CSR aufhängen?
Prof. Dr. Claudia Wöhler: „Immer direkt an der Unternehmensführung, nur dann kann sie Teil der originären Unternehmensstrategie sein und glaubwürdig nach innen und außen getragen werden.“

Vielen Dank!

Den Fragebogen von Prof. Dr. Claudia Wöhler können Sie hier unter  Checkliste CSR herunterladen.
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Sommerlich sinnlich: Schreiben mit allen Sinnen

Noch ganz bei Sinnen? Ja, vor allem jetzt! Sommer, Zeit der Erntegenüsse und Blütendüfte. In einer sommerlichen Schreibwerkstatt in Gröbenzell erkundeten wir, wie genau es sich anfühlt, eine Erdbeere zu essen und darüber zu schreiben.

Wir haben wunderbare Sinne. Wer lebendige Texte schreiben will, sollte regelmäßig mit ihnen arbeiten:
• Tastsinn: Wie fühlt sich die Erdbeere an? An den Händen, an den Wangen, Lippen, auf der Zunge, an den Zähnen?
• Sehsinn: Wie sieht die Erdbeere aus? Ihre Blätter?
• Geruchssinn: Wie riecht die Erdbeere?
• Geschmackssinn: Wie schmeckt die Erdbeere? Gibt es einen Nachgeschmack?
• Hörsinn: Wie hört es sich an, eine Erdbeere zu essen?

Beim Schreiben sind sinnliche Eindrücke essentiell, um Texte erlebbar zu machen, um das Beschriebene schneller in die Gefühlswelt der Leser und Leserinnen zu transportieren.

Wir sammeln Eindrücke, Wörter und Analogien, Metaphern zu Geruch, Geschmack, Aussehen, Konsistenz und Erdbeer-Geräuschen. Wir essen eine und noch eine. Es fällt uns nicht leicht, das alles aufs Papier zu bringen. Bei der nächsten Knabberei geht es schon einfacher. Wir üben, wir bleiben dran.

Wenn nicht gleich das richtige Wort daherkommt, arbeiten wir später noch einmal daran. Über Listen oder Cluster oder Wortwolken finden wir Schritt für Schritt das passende Wort für den jeweiligen Sinneseindruck. Manchmal auch zwei Tage später.

Angenehmer Nebeneffekt: Wir schulen nicht nur unsere Wahrnehmung und Achtsamkeit, sondern genießen jede Menge Erdbeeren und gerade frisch gepflückter Himbeeren. Sommer pur!

Wer von guten Vorbildern lernen will: Der Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind ist ein Meisterwerk zu nur einem Sinn: Dem Geruchssinn. Lesen und Üben!

Welche Bücher inspirieren Sie zum Schreiben mit allen Sinnen?

Wenn auch Sie gemeinsam mit anderen schreiben möchten: Hier finden Sie alle Termine für die Schreibwerkstatt The Magic Bloghouse für Blogger in Gröbenzell im Westen von München.

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Was Schreibende von einem Vocal Coach lernen können

Seminar Liz HowardIch atme ein. Und ganz langsam aus. Liz Howard sagt: “Geniiiiiiiiiieße es!“ Und das tue ich auch. Ein Vocal Coach trifft einen Schreibcoach: Letzte Woche hatte ich das große Glück, bei der genialen Sängerin Liz Howard, die u.a. schon zwei Kandidaten in der Casting-Show X-Faktor durch ihr Vocal Coaching zum Sieg führte, ein Stimm- und Ausdruckstraining zu besuchen. Ein Traum. Gelernt habe ich nicht nur, dass meine Stimme ganz anders klingen kann, als ich das so von ihr kenne, sondern auch, dass die Disziplinen Schreiben und Singen weit mehr als nur die Anfangsbuchstaben gemeinsam haben.

Ein kleiner Engel steht auf meinem Kopf. Liz hat ihn dort hingesetzt, damit ich meinen Kopf so halte, dass sich meine Stimme optimal entfalten kann. Beuge ich den Kopf nach hinten, enge ich meine Stimme ein, der Engel würde herunter fallen. Ich lache, als ich mich mit dem kleinen Kerl auf dem Kopf im Spiegel anschaue. Liz ist ein großer Engel. Sie schafft es, dass sich meine Stimme zeigt, sich ganz anders anhört, laut und wahrnehmbar wird und sie mit ihr spielen will. Ganz leicht, mit viel Humor, spielerisch.

Liz schafft das nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen Top-Managern, die sie seit vielen Jahren in Sachen Stimme coacht. Der neue Focus der stimmgewaltigen Amerikanerin, die über eine klassische Gesangsausbildung verfügt: GIG. Das steht für „Get in gear and GIG with Liz Howard“ und ist ein Leadership-Trainingskonzept, das sich für Unternehmen aller Größen, als motivierendes Kickoff und für Eventagenturen eignet. GIG beginnt mit einer musikalischen Keynote mit der Band von Liz. Am nächsten Tag spielen dann die Teilnehmer selbst und erfahren wertvolle Impulse für die Kompetenz „Leadership“. Ein Turbo in Sachen Teambuilding: Die Teilnehmer verlassen ihre Komfortzone, wenn sie auf der Bühne stehen. Und wer hat als Kind nicht davon geträumt, ein Rockstar zu sein – nur für ein ganz kurzen Moment?

Vocal Coach Liz Howard (r.) trifft Schreibcoach Daniela Heggmaier (l.)
Vocal Coach Liz Howard (r.) trifft Schreibcoach Daniela Heggmaier (l.)

Auch ich singe, mit Liz, ohne Liz. Ich summe. Ich entdecke die Melodie mit meiner Stimme. Ich bin im Fluss. „Ich bin nicht hier, um Dich zu beurteilen!“ sagt sie und die sanfte Führung der Mezzosopranistin, die seit über 20 Jahren in München lebt, entfaltet ihre Wirkung. Ich denke an meine Arbeit als Schreibcoach, vier Parallelen fallen mir ein:
• Auch ein großer Teil meiner Arbeit hat damit zu tun, den Menschen die Angst vor dem Schreiben zu nehmen, vor der Beurteilung durch die anderen, vor dem Gesehen- und Gehörtwerden.
• „Lass Deine Kreativität raus“ sagt Liz Howard, und auch dazu rufe ich in meinen Schreibwerkstätten auf. „Du bist einzigartig!“ Keine zwei Fingerabdrücke sind gleich. Keine zwei Stimmen sind gleich, keine zwei Schreibstile. Es gibt kein richtig, kein falsch.
• Wichtig ist, dass man singt, die Stimme aufwärmt, mit ihr spielt, sie gezielt einsetzt, sie genauer kennenlernt und entwickelt. Sagt Liz Howard. Auch ich sage das: Wichtig ist, dass man schreibt. Ausprobiert. Vorliest, in Resonanz geht und übt, übt, übt. Auch die schreibende Stimme entwickelt sich. Durch das Schreiben.
• “Geniiiiiiiiiieße es!“ sagt der Vocal Coach. Und das sage ich auch zu meinen Mitschreibenden: Schreiben macht Spaß, die Gedanken sind frei, lasst Eurer Fantasie freien Lauf, probiert Euch mal in Größenwahn, mal in Bescheidenheit, mal in der Opulenz, mal in der Askese. Genießt den Prozess des Schreibens, des Vorlesens und genießt die Resonanz!

Danke für diese wunderbare Erfahrung, liebe Liz!

Habt Ihr noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen Singen und Schreiben kennengelernt?