Wie Sie Themen für Ihren Blog finden

Gehen Sie zum Friseur! Da finden die Gespräche über das statt, was die Menschen wirklich interessiert. Hören Sie zu, was bei der Dauerwelle nebenan gesprochen wird. Über was Ihr Friseur gerade nachdenkt, was er über Ihr Business wissen will. Oder werfen Sie einen Blick in die Zeitschriften, die es dort zu lesen gibt. Natürlich können Sie Ihre Contentstrategie auch systematischer angehen. Das sollten Sie auch, denn mit Ihrer Themenauswahl prägen Sie das Bild Ihres Unternehmens, Ihrer Marke und Sie entscheiden, welche Kunden zu Ihnen finden. Hier lesen Sie, was gute Themen ausmacht und wie Sie Ihre Blog-Themenauswahl gestalten können.

Was sind gute Themen? Was interessiert die Menschen – nicht nur beim Friseur? Sehen wir uns an, welche Kriterien für den Nachrichtenwert die Kommunikationsforschung  identifiziert hat:

1. Aktualität: Nichts ist so alt wie die Nachricht von gestern. Deshalb wollen Medien so zeitnah wie möglich über ein Ereignis berichten. Wenn Sie also ein Thema entdecken, können Sie bei den Lesern punkten, wenn Sie es als einer der ersten oder zu einem sehr frühen Zeitpunkt aufgreifen.
2. Folgenschwere: Ein Ereignis ist dann interessant, wenn es nachhaltige Auswirkungen auf viele Menschen hat.
3. Nähe: Die Menschen interessieren sich dafür, was in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld passiert. Deshalb ist für sie das Waldsterben gleich um die Ecke wichtiger, als eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt.
4. Öffentliche Bedeutung: Ein Ereignis, wie die Schaffung von 800 neuen Arbeitsplätzen in einer Region, weckt immer das Interesse. Schließlich sind diese Arbeitsplätze von hoher öffentlicher Bedeutung, ebenso wie aktuelle gesetzliche oder politische Entwicklungen im Lebens- und Wirtschaftsumfeld der Zielgruppen.
5. Dramatik: Spannung macht Nachrichten wertvoll.
6. Kuriosität: Wie gerne schütteln wir beim Lesen der Seite »Vermischtes« den Kopf und schmunzeln über originelle Vorfälle. Nicht nur beim Friseur!
7. Kampf: Ein Konflikt – ob er nun mit Waffen, Fäusten oder vor Gericht ausgetragen wird – ist immer ein Thema. In Ihrer PR sollten Sie den Konflikt für die positive Themenentwicklung nutzen.
8. Liebe: Positive Nachrichten, die Liebe »sichtbar machen«, stellen die Akteure in ein positives Licht, beispielsweise bei einer Spende eines Unternehmens an ein Kinderheim.
9. Gefühl: Emotionen sind nicht nur Zugpferde im Kino, sondern auch im wirklichen Leben. Gibt es in Ihrem Umfeld Ereignisse, die Anteilnahme wecken?
10. Fortschritt: Können Sie über neue Projekte, Produkte oder Technologien berichten, die den Menschen Gesundheit, Sicherheit oder Bequemlichkeit verschaffen?
11. Prominenz: Der große Erfolg von Biografien von Medienstars wie Dieter Bohlen beweist, wie sehr das Leben von Prominenten die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht. Wie können Sie Prominenz in Ihren Blog einbinden?

Wichtigstes Ziel für Ihren erfolgreichen Blog ist es, dass Sie herausragenden Content veröffentlichen, also  interessante Inhalte, spannende Geschichten, nützliche Informationen, die nur Sie liefern können. Wenn Sie in einem Artikel einen oder sogar mehrere der oben genannten 11 Nachrichtenfaktoren abdecken können, haben Sie die Grundvoraussetzung für das Leserinteresse erfüllt. Dann ist es auch beim Friseur interessant. Was Ihren Content auszeichnet, ist die Kombination von aktuellen, relevanten Informationen mit Ihren Unternehmensthemen, Ihrer Persönlichkeit – Ihrer Meinung, Ihrem Schreibstil.

Jahreszeiten, Feiertage, Messen – Agenda Setting und Blogs
Jedes Thema hat seinen idealen Zeitpunkt. Hat Ihr Business etwas mit dem Valentinstag, Weihnachten, der CeBIT oder dem rechtzeitigen Aufziehen von Winterreifen zu tun? An welchen zeitlichen und externen Faktoren sich Ihr Themenplan – sowohl vom Inhalt als auch vom Timing her – orientieren kann, habe ich hier zusammengefasst:

Messen, Events, Gedenktage für den PR- und Content-Plan 2018

Die meisten Weihnachtskampagnen beginnen an Silvester, also sollten Sie sich einen effektiven Themenplan für Ihr Storytelling für das ganze Jahr erstellen. Überlegen Sie, auf welche Messen Ihr Zielpublikum geht und zu welchen jahreszeitlichen Themen es von Ihnen Informationen und Berichte wünscht.

Blogthemen finden

Welche Content-Strategie hat welche Wirkung?
Content Creation: Wenn Sie in Ihrem Blog eigene Inhalte veröffentlichen, positionieren Sie sich als Expertin oder Experten für Ihr Fachgebiet. Zeitintensiv, aber wirksam.

Content Aggregation: Wenn Sie in Ihrem Blog das Wichtigste aus Ihrer Szene aktuell auf dem Silbertablett servieren, so, wie es die Huffington Post z.B. macht, positionieren Sie sich als Service-orientierter Branchenkenner oder Szeneinsider.

Content Curation: Wenn Sie in Ihrem Blog den Dialog mit Bloggern, Experten sowie Lesern pflegen, anderen eine Plattform bieten und ein Netzwerk abbilden, dann bauen Sie eine Community auf. Das funktioniert entweder über die Link- oder die Salon-Strategie, in der Sie Ihre Gäste in Ihrem Blog-Wohnzimmer willkommen heißen und mit ihnen sprechen. Hier zeigen Sie sich als Netzwerker, Salon-Löwe und Beziehungsfachfrau bzw. -mann.

Natürlich sind diese Kategorien nicht ganz trennscharf, denn sie können mit fast allen Artikelformen Links und Netzwerk-Verbindungen herstellen. Aber sie bieten eine Orientierung für die Wirkung, die Sie erzeugen möchten. Denken Sie stets über Mischformen, Kooperationen und neue Wege nach!

Sehen wir uns die drei Content-Strategien und ihre jeweiligen Artikelformen im Überblick an:

1. Alles Wichtige auf einen Blick: Content Aggregation
• Medienempfehlungen: Was sollten Ihre Leser diese Woche unbedingt gelesen, gehört, gesehen haben?
• Ressourcen-Listen: nützliche Sammlung von den besten Links zu bestimmten Themen
• Rückblicke in Bezug auf besondere Themen
• Jahresrückblick: Was waren die Lieblingsthemen in Ihrem Blog?

2. Dieser Blogger kennt sich aus: Content Creation
• 100 FAQs: Sammeln Sie wiederkehrende, wichtige Fragen, die Kunden Ihnen stellen. Jede Beantwortung einer Frage ergibt einen Blogpost. Lassen Sie auch externe Experten oder befreundete Blogger mit ihren Erfahrungen, Tipps, Meinungen zu Wort kommen.
• Anleitungen: Verständliche Gebrauchsanweisungen: Wie backe ich Schritt für Schritt einen Kuchen? Welches sind die 10 Schritte, die ich gehen muss, um meinem Berufsleben neuen Sinn zu geben? Geschätzt werden gute Bilder oder Videos dazu. Schritt-für-Schritt Anleitungen, Tutorials für Newcomer in Ihrem Thema
• Artikel-Serien
• Befragungen, Umfragen, Marktstudien: Selbst beauftragt oder Einschätzung zu veröffentlichtem Material
• Bericht von einem Event, Messe, Konferenz -> Interview
• Die verrückte Rubrik: Der heiße Umfrage Dienstag, das schnelle Freitagskochrezept, die Montagmorgenfrage an, der Samstagswitz….
• Einzigartige Erfahrungen mit besonderen Menschen
• Glosse, Cartoon
• Grundlagen über Ihr Thema: Produkt, Service, Theorie
• Hintergrund 1: Menschen, Gesichter, Geschichten hinter den Kulissen
• Hintergrund 2: Umfassender Artikel zu einem Thema
• Ihre besten Tipps: 10 Gebote, 8 goldene Regeln, 7 Tipps wie dieses und jenes garantiert gelingt, wie man besser, effizienter, erfolgreicher, beliebter ist, wie man Geld und Zeit einspart, wie man im Trend liegt. Checklisten, ToDo-Listen
• In die Glaskugel geschaut: Zukunftsentwicklungen, Trends
• Interessante Produkte, Dienstleistungen
• Meinung zum Thema
• News
• Selbstversuch: Der erfolgreichste Blogpost des amerikanischen Bloggers Tim Ferriss  hieß „How to Lose 20 lbs. of Fat in 30 Days… Without Doing Any Exercise“ : Hohe Glaubwürdigkeit und Emotionalität! Was können Sie im Dienste Ihrer Leser selbst ausprobieren?

3. Bloggen für Community und Netzwerken: Content Curation
3.1 Link-Strategie:
• Blog-Karnivals, Blogparaden, Blogtour, Group Writing Projekte, Stöckchen, Aktionen und Plattformen von Medien: Daran teilnehmen oder selbst zu wichtigen Themen organisieren
• Büchertipps, Rezensionen, Leseempfehlungen
• Gewinnspiele, Verlosung, Wettbewerbe
• Inhalte anderer Blogger teilen, kommentieren
•  Zusammenfassung: Die 25 wichtigsten Blogs in diesem Thema, die 10 meistgelesenen Bücher, die 15 führenden Köpfe der Branche, die 10 wichtigsten Blogposts in diesem Monat

3.2 Salon-Strategie:
• Blogger Award: Rufen Sie einen Preis ins Leben und zeichnen Sie talentierte Autoren öffentlich aus. Berichten Sie darüber.
• Gastartikel im eigenen Blog veröffentlichen und eigene Artikel in anderen Blogs platzieren
• Gemeinschaftsblogs: Multi-Autor-Blog, Kollaborativ-Blog, Kampagnen- oder Projektblog
• Interviews
• Kundenfallstudien
• News von Netzwerken, Vereinen, Organisationen, Gruppen, bei denen man Mitglied ist, in den eigenen Blog bringen
• Portraits von Partnern, Mitarbeitern
• Tests: Selbst durchgeführt oder von Lesern oder von anderen Bloggern
• Veranstaltungshinweise, Berichte von Veranstaltungen
• Vernetzung mit anderen Bloggern auf Stammtischen, Konferenzen etc.

Wie finden Sie Ihre Themen? In einem Blogworkshop kreiere ich gerne mit Ihnen zusammen Ihren ganz besonderen Themenplan! Senden Sie mir gerne eine Nachricht!

Kreative Wege, um individuelle Bilderwelten zu gestalten

Reaktivzeichnen-Freiraumfrau

Manche nennen sie die „Freiraumfrau®“, in ihrem Pass steht Angelika Bungert-Stüttgen. Sie ist Reaktivzeichnerin, Innenarchitektin und Coach. Wie kaum eine zweite illustriert sie Themen, Ideen und Projekte für vielfältige Kommunikationsaufgaben. Oder sie bringt Menschen dazu, das Zeichnen, Skizzieren für die eigene Bildsprache, den Blog oder Präsentationen zu entdecken. Im Interview spricht sie über den Dauertrend hin zum Bild und über eine einfache Methode, wie wir unsere verborgenen illustrativen Talente entdecken können.

FreiraumfrauAls Freiraumfrau© gestaltest Du nicht nur reale Räume sondern hilfst außerdem Menschen beim Visualisieren ihrer Herzensthemen und Markengeschichten. Welche Trends siehst Du derzeit, wenn es darum geht Inhalte, Fragestellungen, Gesagtes darzustellen?
Angelika Bungert-Stüttgen: „In Zeiten steigender Informationsflut entdecke ich einen Trend zum Bild. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Eine gut gemachte Zeichnung kann einen langen Blogartikel visuell zusammenfassen oder sogar komprimieren. Außerdem wird im Social-Media-Bereich das Bildhafte bevorzugt wahrgenommen.“

Was rätst Du UnternehmerInnen? Welches Feedback haben Dir Kunden gegeben, die Ihre Inhalte zeichnerisch – entweder selbst oder durch Dich – dargestellt haben?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Gute Zeichnungen helfen meinen Kunden als Kommunikationstool. Vor allem, wenn es sich um komplexe Berufsthemen oder Herzensprojekte handelt. Meinen Kunden macht es Spaß mit ihren Zeichnungen in die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu reden.

Ich beobachte, dass viele UnternehmerInnen noch die Wirkung, die von Bildern ausgeht, unterschätzen. Immer wieder bin ich entsetzt, welche belanglosen Fotos mancher auf seiner Webpräsenz einsetzt, wenn es um hochwertige Dienstleistungen oder Produkte geht. Ich rate dazu, sich von Externen ein ehrliches Feedback zu holen. Und Profis ans Werk zu lassen.

Kunden, die lieber selber zeichnen wollen unterstütze ich dabei, die eigene Handschrift zu entwickeln.“

Wie können Menschen zu individuellen Bildern kommen, um ihr Business in Social Media, ihrem Blog oder in Präsentationen darzustellen?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Wir reden hier über zweierlei. Das eine sind Fotos, die verwendet werden. Ich persönlich verwende nur noch solche, die ich selber fotografiert habe. So vermeide ich die Urheberrechtsdiskussion und die Frage, in welchen Medien ich welches Vorschaubild teilen darf. Portraitbilder lasse ich von Profis machen, mein Bild hier im Blogbeitrag hat Fotografin Sabine Fritz fotografiert.

Wichtig ist es Bilder zu haben, die die eigene Markengeschichte erzählen. Dazu muss ich natürlich wissen, was ich visuell erzählen will. Ich beobachte, dass es da bei manchen hapert. Ohne Wissen um den Kern des eigenen Unternehmens kann auch keine Geschichte erzählt werden. Und dann geht es darum, mit den Techniken vertraut zu werden, selber Fotos zu machen oder sich jemanden zu suchen, der das übernimmt.

Das andere sind Zeichnungen oder Infografiken. Ich glaube daran, dass jeder Mensch kreative Fähigkeiten hat. Deshalb mag ich es, wenn Leute sich an die Zeichnerei wagen und damit ihre Blogbeiträge oder Facebookseiten auffrischen. Ich rate aber dazu, kritisch mit sich zu sein. Nicht jedes zeichnerische Ergebnis hinterlässt einen professionellen Eindruck. Also gilt auch hier: Selber weiter lernen oder sich einen Profi holen!“

Ich höre immer wenn ich über meine Schreibwerkstätten rede: „Ich kann nicht schreiben“. Was sagst Du zu Menschen, die sagen: „Ich kann gar nicht zeichnen“?
Angelika Bungert-Stüttgen: „Den Spruch kenne ich natürlich auch schon. Das ist so ein altes Kindheitstrauma aus Kindergarten- und Schulzeiten. Letztlich kann jeder Mensch zeichnen. Wichtig ist nur, dass er anfängt. Im Rahmen seiner Möglichkeiten beginnt und sich durch Üben weiter verbessert. Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil und lassen Sie die Vergleiche mit anderen, das demotiviert nur.

Machen Sie doch einmal ein 30-Tage-Experiment. Nehmen Sie sich ein Notizbuch und zeichnen jeden Tag ein Bild. Sie werden sehen, wie sie nach 30 Tagen ihre Fähigkeiten deutlich verbessert haben. Zeichnen Sie, was Ihnen vor die Nase kommt, so wie ich bei meinem 30-Tage-Projekt. Übung macht den Meister! Viel Spaß dabei und wenn Sie Lust haben, dann berichten Sie mir davon.“

Vielen Dank, liebe Angelika!

Mehr über Angelika Bungert-Stüttgen erfahren Sie auf ihrer Webseite. Wer beim Reaktivzeichnen in München mitmachen möchte, findet hier  alle Infos. Seit 14.4.2015 läuft ein neues ‪#‎30skizzen‬ Projekt. Wer mitzeichnen möchte, der gebe Angelika Bungert-Stüttgen direkt Bescheid. Sie hat eine geschlossene Facebook-Gruppe gegründet, in der die Tageszeichnungen gezeigt werden können.

Braucht Ihre Bildsprache frischen Wind?

Wie Sie den richtigen Ghostblogger oder Social Media Ghostwriter finden

Ghostblogger

„WAAAAS machen Sie?“ Die Unternehmerin blickte mich mit weit aufgerissenen Augen an. „Ich schreibe für andere Menschen Blogs und gestalte ihre Social Media-Auftritte,“ wiederholte ich. Ach so. „Ich wusste ja gar nicht, dass es so etwas gibt! Na, in Facebook bin ich nicht. In meinem Bereich gibt es wenig gutes Personal, da muss ich genau abwägen, ob ich neue Kunden aufnehmen kann,“ sagte sie dann. So ein Gespräch führe ich fast jeden Tag. Warum?

Erstens: Nur wenigen Unternehmerinnen und Unternehmern ist es bewusst, dass man das Schreiben von Blogs auch in andere Hände legen kann.

Zweitens: Vielen Startups, Entrepreneuren, Solopreneuren, Beratern oder Unternehmern sind Social Media und Blogs irgendwie noch ungeheuer. Ich spüre regelmäßig bei solchen Konversationen Angst und Unsicherheit im Umgang mit den sozialen Medien, aber auch mangelndes Wissen um die Wirksamkeit dieses Kanals. Und selbst wenn die Erfolge bekannt sind, haben viele Angst davor, damit zu viele neue Kunden anzusprechen und zu gewinnen. Die vernetzte Art des Arbeitens – nämlich Kunden bei Vollauslastung an Partner weiterzugeben – ist zudem noch nicht in allen Branchen angekommen.

Und doch entdecken immer mehr Unternehmerinnen, Unternehmer und Unternehmen eine Präsenz in Social Media und Blogs als effizente Kanäle zur Leadgenerierung, Umsatzsteigerung, Fachkräftegewinnung, Imagestärkung, Kundengewinnung und -bindung. Denn die hohe Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und die Erfolge der Unternehmen, die mit gezielten Content-Strategien online Präsenz zeigen, belegen den langfristigen Wert dieses Engagements.

Expertise und Experten für Blogs und Social Media-Auftritte vermehrt gefragt
Wer sich für den Online-Weg zum Aufbau seines Publikums und seiner Kundenkreise entscheidet, begibt sich in den meisten Fällen erst einmal auf die Suche nach Fachleuten, die ihr oder ihm beratend und/oder umsetzend zur Seite stehen. Denn oft fehlen die Kenntnisse, die Zeit oder der Wille für einen Do It Yourself-Ansatz in Sachen Social Media.

Immer häufiger werde ich gefragt: „Sag mal, Daniela, kennst Du nicht…
1. jemanden, der die Marketing-Strategie entwickelt?
2. jemanden, der die Webseite gestaltet, programmiert, hostet, pflegt, textet?
3. jemanden, der Suchmaschinen-Optimierung betreibt?
4. jemanden, der das Design der Geschäftsausstattung und des Logos übernimmt?
5. jemanden, der die verschiedenen Social Media-Kanäle und einen Blog einrichtet und bespielt?
6. jemanden, der die Beziehungen zur Presse pflegt?

Meist sage ich dann: „Erzähl mir mehr, damit wir den Richtigen für Dich finden können.“

Was muss ein Ghostwriter können?
„Beim Bloggen und in den Social Media kommt’s doch auf Authentizität an, wie kann man die auslagern?“ Das werden Sie jetzt vielleicht fragen. Nun, das kommt erstens darauf an, welche Aufgaben Sie auslagern und zweitens wie Sie die Beziehung zu Ihrem Ghostwriter gestalten.

Schauen wir uns einmal an, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, dass eine solche Ghostwriter-Beziehung meiner Erfahrung nach gelingen kann:
1. Empathie: Ihr Ghostwriter kann sich auf Ihren Stil, Humor und auf Ihre Art, die Welt zu sehen und darüber zu schreiben, einstellen. Zwischen Ihnen beiden muss es stimmen, Chemie und Bauchgefühl und so. Sie wissen schon.
2. Fachkenntnis: Ihr Ghostwriter kennt sich in Ihrem Fachgebiet aus oder arbeitet sich in Ihre Themen ein.
3. Know-how: Ihr Ghostwriter hat Social Media- bzw. Blog-Erfahrung.
4. Kommunikation: Sie lassen Ihren Ghostwriter regelmäßig an Ihren Gedanken, Ihren aktuellen Geschäfts- und Marketingzielen teilhaben. Sie/er interessiert sich für Kundenfeedback und interne Abläufe sowie Ihre großen und kleinen Zielen im Leben. Sie befinden sich im regen Austausch.

Social Media- und Blogaufgaben richtig auslagern
Für Ihr Suchraster ist es wichtig, dass Sie sich vorher überlegen…
• welche Aufgaben Sie auslagern möchten: Schreiben, Recherchieren, Redigieren, Themenentwicklung, Text-Coaching, Blog-Coaching, Blogdesign, Blog-Handling, Erfolgskontrolle, Fotos, Erstellung von Grafiken, Blogvermarktung, Erstellen von eBooks etc.,
• wie hoch der geschätzte Zeitaufwand für die Zusammenarbeit ist, z.B. auch für Schulungen, Recherchen, Korrekturzyklen,
• was Sie von den Artikeln erwarten in Bezug auf Länge, Qualität, Frequenz, Stil,
• welches Budget Sie zur Verfügung haben,
• ob der Ghostwriter über Branchenerfahrung verfügen sollte oder nicht,
• ob Sie auch in anderen Sprachen bloggen wollen. Dann sollten Sie sich natürlich einen geeigneten Übersetzer organisieren.

Das Outsourcing gut geplant? Wie finden Sie nun den richtigen Dienstleister, der zu Ihnen, Ihrer Marke, Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Budget passt? Professionelle Unterstützung für Blogs finden Sie in der Regel bei diesen vier Berufsgruppen:

1. Public Relations-Fachleuten ist die Vermarktung von Content in die Wiege gelegt. Traditionell beherrschen Sie das Handwerkszeug für die Produktion von informationsorientierten Publikationen, Artikeln für die Medien sowie für die Visualisierung von Inhalten. Sie sind die Spezialisten für die Besetzung von Themen und das Schärfen des Profils von Personen und Unternehmen.
2. Freie Journalisten gibt es in den unterschiedlichsten Fachbereichen. Durch das Mediensterben wächst diese Berufsgruppe stetig. Ihr Schwerpunkt liegt im Recherchieren und Schreiben.
3. Social Media Agenturen kennen sich aus, wenn es darum geht, Suchmaschinen optimal zu bedienen, einen Blog zu designen, maßgeschneidert zu programmieren und ihn im Suchmaschinen-Ranking ganz nach oben zu bringen.
4. Professionelle Blogger betreiben eigene Blogs und stellen Ihr Know-how auch gerne für Unternehmen oder Unternehmer zur Verfügung.

Wie Sie Ghostwriter finden können
„Wie soll ich denn so jemanden finden? Es stehen nicht jeden Morgen zehn solcher Menschen vor meiner Haustüre?“ werden Sie jetzt vielleicht sagen. Wer fragt, gewinnt:
1. Auf der Suche nach Ihrem Social Media Ghostwriter oder Ghostblogger fragen Sie Kollegen, Geschäftspartner, Freunde, Bekannte, Netzwerkpartner.
2. Recherchieren Sie in XING und LinkedIn. Sie können in geeigneten XING-Foren einen Auftrag einstellen. Lassen Sie sich mindestens drei, höchstens fünf Angebote erstellen. Vergleichen Sie sie, sehen Sie sich Referenzprojekte an.
3. Schauen Sie in das Impressum gelungener Blogs.

Szenarien für die Zusammenarbeit gibt es viele: Einer findet Themen, der andere schreibt Texte, der dritte programmiert den Blog, der vierte macht Grafiken, sorgt für Fotos, der fünfte redigiert, der sechste macht Text-Coaching, der siebte beurteilt den Blog regelmäßig und gibt Verbesserungsvorschläge. Oder einer macht alles? Stricken Sie sich Ihr Blogkonzept so, wie es zu Ihnen, Ihren Fähigkeiten und Ihrem Budget passt!

Wichtig für eine erfolgreiche Ghostwriter-Geschäftsbeziehung sind ein intensives Briefing und die richtige Chemie. Wie man Briefingfehler vermeiden kann und wie man Blogprojekte geschickt auf den Weg und zum Erfolg bringt, lesen Sie hier .

Ich freue mich, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen! Kann ich Sie bei einem Blogprojekt unterstützen? Sie haben Fragen? Dann senden Sie mir doch einfach eine kurze Nachricht.

Was wünschen Sie sich von einem Ghostblogger?

Zukunft mit Liebesbriefen, einer Geige, Pilgerreisen und ungebändigter Kreativität

Literarischer Salon

Fünf Lesende – fünf Leseempfehlungen im Literarischen Salon: Ganzheitliche Zukunft – vom Ende her gedacht, Liebesbriefe auf Englisch, Pilgerreisen und eine Geigenspielerin aus Japan. Dazu ein lebhafter Kreativworkshop. Bereit für jede Menge Lesesinspiration für den Frühling?

„Leading from the Emerging Future: From Ego-System to Eco-System Economies“ von Otto Scharmer:
Von Otto Scharmer habe ich schon an verschiedenen Stellen in diesem Blog berichtet, z.B. hier  und hier. Umso größer war meine Freude, einem neuen Werk von ihm im Literarischen Salon zu begegnen. In diesem Buch ließ er sich leiten von den Fragen, wie wir damit aufhören können, kollektiv das zu erzeugen, was keiner haben will und wie wir es schaffen können, kollektiv eine Zukunft zu bauen, die alle wollen. Otto Scharmer’s Ansatz: Eine bewusste Veränderung der Aufmerksamkeit hin zu einer ganzheitlicheren Perspektive auf unser ökonomisches System. Er beschreibt drei Brüche: den ökologischen, den sozialen und den spirituell-kulturellen Bruch. Zukunft entsteht in diesen Brüchen. Die Menschen können durch Wachheit, Bewusstheit, offenes Denken und Empathie sowie einen Prozess des „Presencings“ diese Brüche meistern. Eine spannende Theorie, die er in weltweiten Tutorials, zum Leben bringt .

„Einfach Midori“ von Midori:
Mit zehn Jahren kommt die hochbegabte Japanerin Midori mit ihrer Mutter nach New York. Eine Kindheit, die durch Geige spielen, Disziplin und üben, üben, üben geprägt ist. Ein Wunderkind, das sein Debüt mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta absolviert. Doch die Kindheit fehlt, Midori leidet unter Einsamkeit, Magersucht und den strengen Eltern. Sie schafft die Kehrtwende: Midori, heute eine der berühmtesten Geigerinnen der Welt, studiert Psychologie und Pädagogik, unterrichtet selbst, musiziert mit Kindern und engagiert sich gesellschaftlich in zwei Stiftungen. In ihrer Autobiografie erzählt sie ihre bewegende Geschichte.

“The last letter from your lover” von Jojo Moyes:
Es geht um eine lange, lange Liebesgeschichte, die von einer Journalistin aufgedeckt wird, nachdem sie im Archiv ihrer Zeitung alte Liebesbriefe findet. Sie recherchiert diese Geschichte und wird von ihr in den Bann gezogen, denn diese besonderen Liebesbriefe beeinflussen zunehmend ihr eigenes Liebesleben. Ein spannender „Pageturner“, den man sehr gut im Urlaub einfach weglesen kann.

„Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami:
Tsukuru Tazaki lernt eine Frau kennen. Sie spürt, dass ihn ein Ereignis aus der Vergangenheit belastet und bringt ihn dazu, den Grund für den Abbruch der Beziehung zu seinen vier besten Freunden vor 16 Jahren aufzuklären. Eine spannende Reise in die Vergangenheit beginnt. Ein großer Roman über Freundschaft und Liebe, Schmerz und Schuld.

„Du bist ein Künstler: Eine inspirierende Reise zur Kreativität und zu sich selbst“ von Nick Bantock:
Nick Bantock verführt uns mit diesem Buch zu einem Kreativ-Workshop, der uns Kunst, Selbstfindung, Kreativität und die Kraft der Imagination erschließt. Seine Prämisse: Alle Kunst führt zur Seele. Mit einer Fülle inspirierender Übungen regt er unsere Phantasie an: „Kunst ist ein spiritueller Prozess und hängt von deinem Engagement ab. Jede Erfahrung ist unmittelbare Nahrung für deine Kunst. Danach lehrt Kunst dir, was Leben bedeutet.“

Welches Buch haben Sie sich für Ihren Lesefrühling vorgenommen?

Bücher, Blogs und große Schreibprojekte: Sieben Strategien für erfolgreiches Schreiben

Schreibprojekte
Schon wieder drei Tage an Keywortsuchlianen durch den Webdschungel gehangelt – ohne eine Seite geschrieben zu haben? Und der Abgabetermin für das Buch, die Blogtexte oder die Dissertation rückt näher? Job und Familienleben nehmen mehr Zeit in Anspruch als gedacht? Der Trick: Große Schreibprojekte klein und damit bewältigbar machen. Wie’s geht erfahrt Ihr hier.

Ein Buch schreiben oder eine Serie von Blogbeiträgen, Fachartikeln, eine Seminararbeit oder eine Dissertation – vielen Schreibenden geht unterwegs die Puste aus, weil sie das Schreibprojekt zusätzlich zu einem ohnehin schon vollen Terminkalender stemmen wollen oder wenig Erfahrung damit haben. Schnell steht die Deadline im Nacken und die Schreibblockade beginnt. Prokrastination, auf Deutsch Aufschieberitis, Trödeln, Vermeiden sind die Folgen und haben so manches Schreibprojekt frühzeitig zu Fall gebracht.

Aus meiner Erfahrung als Autorin von zwei Büchern und als Anleiterin von Schreibwerkstätten habe ich hier sieben bewährte Strategien zusammengestellt, die den Schreibenden, die ich berate, und mir zuverlässig dabei geholfen haben, das Schreiben langer Texte mit Genuss zu einem guten Ende zu bringen.

Erstens: Schreibprojekte planen
Was schreibe ich wann und bis wann? Wie viele Kapitel gibt es, welchen Umfang sollen die einzelnen Texte haben, welche Bilder, Grafiken, Checklisten brauche ich? Wann muss ich abgeben, online stellen? Mit anderen Menschen Zwischenstadien besprechen oder Korrekturphasen einplanen? Welche Pufferzeiten baue ich ein? Wann ist mein Urlaub? In welcher Form muss ich Texte und Bilder liefern?

Bei Schreibprojekten gilt generell: Alles wird einfacher, wenn man jeden Tag etwas für sein Projekt tut, und wenn es nur 15 Minuten sind: Jeden Tag zwei Seiten schreiben, oder 4.000 Zeichen, oder 15 Minuten schreiben und 10 Minuten planen, redigieren, organisieren. Wenn das tägliche Pensum geschafft ist: Einen Punkt im Kalender einzeichnen, die Punkte verbinden und die Kette nicht abreißen lassen. Auf diese Weise werden große Aufgaben klein. Und das Schreibprojekt wächst fast von alleine.

Zweitens: Feiern
Wer seinen Plan für Inhalt, Schreibdauer und Schreibzeiten festgelegt hat, darf sich getrost der Belohnung widmen. Beim Planen gleich die Art der Belohnung festlegen, damit die Motivation steigt: Bei kleineren Teilerfolgen z.B. ein Stück Kuchen (wie im Bild) oder eine Extrarunde mit dem Hund oder eine Tasse Tee/Kaffee/Kakao im besonderen Rahmen. Wenn alle Termine eingehalten wurden, darf die Feier kreativ und üppig ausfallen: Mit Freunden, Kollegen oder allein. Bei einem Ausflug, im Museum oder beim Frühstück oder oder…

Drittens: Gemeinsam schreibt sichs besser
Holen Sie sich Unterstützung: Schließen Sie sich einer Mastermind Gruppe an, einer Schreibwerkstatt, einem Erfolgsteam, einer Schreibgruppe oder fragen Sie Menschen aus dem Freundes-, Bekannten-, Kollegen- oder Familienkreis, ob sie Sie bei Ihrem Schreibprojekt unterstützen können. Schreibcoaches leisten hier übrigens ebenfalls gute Dienste. Oder der Lektor in Ihrem Verlag, wenn Sie einen haben. Sprechen Sie über Ihr Schreibprojekt, damit Sie sich selbst ein wenig unter Druck bringen, bei der nächsten Nachfrage von Tante Frieda über nennenswerte Fortschritte berichten zu können.

Viertens: Für sich gut sorgen
Ausreichend schlafen. Den Terminkalender konsequent für die Schreibzeiten frei halten. Lesen. Bewegen. Raus gehen. Mit Freunden treffen. Die Katze streicheln. Besonders schöne Tee- oder Kaffeetassen auswählen. Anregungen, wie Sie ins Schreiben kommen, habe ich hier  zusammengefasst.

Fünftens: Daten sichern
Laptop mit Doktorarbeit in der S-Bahn vergessen“  – kann passieren. Ist aber nicht so schlimm, wenn man seine Texte regelmäßig auf ein externes Laufwerk sichert. Ideal ist es, monatlich eine solche Sicherungskopie z.B. in einem Bankschließfach unterzubringen. Je nach Vertraulichkeit kann man die Daten auch in der Cloud seines Vertrauens sichern.

Sechstens: Ablenkungsfrei schreiben
Ping – ein Email. Ping – eine Facebook-Nachricht. Ping – eine Nachricht von… Wer an einem PC mit Internetanschluss arbeitet, wird häufig vom konzentrierten Arbeiten abgelenkt. So manche Recherche verlief im Sand und endete da, wo man garnicht hinwollte. Also: Suchen Sie sich phasenweise auch einen analogen Schreibort – Vorschläge für kreative Schreiborte finden Sie hier. Was brauchen Sie, um produktiv schreiben zu können?  Ruhe? Telefone auf die Mailbox umleiten! Eine Schreibreise planen – eine Woche und nur Sie und Ihr Schreibprojekt!  Ordnung? Büro aufräumen! Eine Übersicht von Online-Tools für fokussiertes Arbeiten finden Sie hier.

NotizbuchSiebtens: Ein Projektnotizbuch pflegen
Gönnen Sie sich ein schönes Notizbuch für Ihr Schreibprojekt. A4 oder A5 – ganz nach Handtaschengröße. Ich mag am liebsten Ringbücher, da kann man auch was einkleben – ohne dass das Buch aus dem Leim geht. Halten Sie darin alles fest, was Ihnen zu Ihrem Schreibprojekt einfällt: Literatur, Recherchequellen, Interviews, Links, Ideen für Illustrationen oder Grafiken. Nehmen Sie’s überall mit hin. Auch zum Friseur, damit Sie Geistesblitze immer und jederzeit einfangen, einen Artikel aus der Zeitung einkleben oder etwas malen können. Die Digital Natives unter uns machen das mit Smartphone oder Tablet. Wie der amerikanische Blogger Michael Hyatt mit Evernote arbeitet, lesen Sie hier. Egal wie – legen Sie sich einen schönen Platz für Ihre Eingebungen an, damit Sie alle Ihre Ideen nutzen können, sobald Sie wieder in Ihrer gewohnten Schreibumgebung sind.

Was hat Ihnen dabei geholfen, große Schreibprojekte fertig zu stellen?

Warum Blogs jeden Cent wert sind

Gestern beim Bloggerstammtisch  in München: Drei Vertreterinnen von Marketing- und PR-Agenturen berichteten über Blogger-Relations, Kooperationen und wie Blogger Markenbotschafter von Unternehmen werden können. Im Publikum: Blogger, die Geld mit einem Blog verdienen, Blogger, Agenturvertreter und PR-Leute, die durch Blogs Geld verdienen sowie zwei Blogger, für die Bloggen ein Hobby ist. Fazit: Von Bratpfannen kann man nicht abbeißen, menschliche IT-Blogs und Schokoladenblogs sind Mangelware und alleine die Magie zählt.

Über die Zusammenarbeit mit Bloggern, über Voraussetzungen dafür und über die Erwartungen an Blogger diskutierten gestern Abend im Münchner Presseclub unter der Leitung von Markus Pflugbeil von www.pflugblatt.de Carsta Maria Müller von www.icrossing.de, Mandy Sarnoch-Müller von www.webguerillas.com und Stefanie Dehler, die den Blog www.gipfel-glueck.de betreibt und bei der auf Tourismuskunden spezialisierten PR-Agentur www.maroundpartner.com arbeitet.

Der Einstiegsbefund: Die Auflagen der Printmedien sinken, immer mehr PR-Treibende versenden immer mehr Infos und Einladungen an immer weniger Journalisten, der Einfluss der Blogger steigt. Also wenden sich die Agenturen auf der Suche nach den Influencern im Web verstärkt an die Blogger. Die Killerkriterien:

• Die Blogs bedienen ihre jeweiligen Nischenthemen.
• Die Blogs sind etabliert und verfügen über eine gute Reichweite sowie Fans und Follower auf vielfältigen Plattformen, wie Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest.
• Hinter den Blogs stehen verlässliche, ehrliche, authentische Blogger und Persönlichkeiten, bei denen viel Herzblut und Expertise in der Bloggertinte steckt.
• Willkommen sind Mediadaten, in denen Blogger über Kooperationsmöglichkeiten, die Struktur der Leserschaft, Reichweite, Fans, Follower, Verweildauer sowie Schlüsselthemen informieren.
• Wenn nicht die Agentur den Blogger findet, sind Blogger mit einer konkreten, griffigen Idee für den jeweiligen Kunden herzlich willkommen.
• Bei den Blogs ist es wie bei gutem Wein: Ihre Qualität steigt mit ihrem Alter, der Marktwert beginnt bei ein bis eineinhalb Jahren Laufzeit.

Nicht immer – so waren sich die Agenturdamen auf dem „Münchner Blogger-Stammtisch“ einig – ist die Reichweite des Blogs der Auslöser für eine Kooperation, die in der Regel schriftlich oder mündlich vereinbart wird. In vielen Fällen ist es die Qualität und Magie eines Blogs sowie die Expertise des Bloggers. Blogger-Lobbyarbeit ist von Seiten der Agenturleute bei vielen Kunden nötig, denn zahlreiche Online-Marketing-Chefs in den Unternehmen sind noch zu wenig über die Chancen, die in den Blogger Relations stecken, informiert. Für so manchen Marketing-Leiter ist noch eine teure Zeitungsanzeige, die am nächsten Tag ins Altpapier wandert, wichtiger, als ein Blogartikel, der im Internet dauerhaft abrufbar und auffindbar ist.

Die Agenturen wollen sich weiter engagieren für die Blogger, denn sie beurteilen Blogs als nachhaltiger als Anzeigen und TV-Spots. Deshalb investieren sie viel in Aufklärungsarbeit und Beratung rund um die Zusammenarbeit mit Bloggern, vor allem für Unternehmen aus der „Old Economy“.

Geld verdienen Blogger z.B.
• mit Pay per Click,
• mit dem Verkauf von Links ,
• mit Bloggerhonoraren für bezahlte Artikel (Advertorials, Sponsored Posts),
• mit Anzeigen- /Banner-Werbung,
• mit Affiliate-Programmen,
• mit Spenden durch PayPal oder Flattr sowie LaterPay,
• durch Sponsorenverträge oder den
• Vertrieb eigener Produkte über den Blog, z.B. eBooks oder Software.

Dazu kommen z.B. die Teilnahme an Reisen, Produktgeschenke zu Testzwecken oder kreative, individuelle Video-Aktionen, die Blogger als Content für den eigenen Blog nutzen können. Blogger, die Markenbotschafter für ausgewählte Unternehmen sein wollen, bekommen frühzeitigen Zugang zu exklusiven Informationen sowie Gelegenheit zu Interviews mit Experten und Management des Unternehmens. „Über Gewinnspiele und Verlosungen sind wir schon lange hinaus!“ hieß es.

Offenheit und Fairness siegen
Die Erfahrung der Blogger zeigt, dass Kooperationen, die transparent gemacht werden, die Glaubwürdigkeit eines Bloggers nicht beeinflussen. Durch den offenen Umgang mit dem Thema geht keine Authentizität verloren. Mit fair geäußerter und gut begründeter Kritik kommen die Unternehmen gut zurecht, da berichteten sowohl die Agentur-Expertinnen als auch die anwesenden Blogger durchwegs von guten Erfahrungen.

Blogs funktionieren übrigens nicht nur im B2C-Umfeld. Auch im B2B-Umfeld wachsen Kooperationen: Blogger werden als Experten sichtbar und z.B. von Unternehmen für Veranstaltungen als Vortragende gebucht. Zudem eignen sich auch Corporate Blogs für Kooperationen.

Die Content-Entwicklung von morgen? In Zukunft werden Video- und Audio-Beiträge die Texte und Bilder der Blogger ergänzen. Derzeit ist es noch so, dass man entweder YouTuber oder Blogger ist. Die meisten Blogger, die jetzt schon mit Videos arbeiten, stellen ihre Beiträge noch ungeschnitten ins Netz.

Mit Herzblut bloggen ist der Grundstein zum Erfolg
Auf dem Münchner Blogger-Stammtisch im Presseclub gestern wurde schnell klar: Die Medienlandschaft ist in Bewegung und es wird sich vieles verändern: Vom Content über Bezahl-Modelle bis hin zur Gestaltung der Blogger-Relations. Die Blogs unterliegen einer zunehmenden Professionalisierung und sowohl Blogger als auch die Agenturvertreterinnen äußerten gestern ihre Hoffnung, dass die Blogger in Zukunft auf vielfältige Art und Weise Geld verdienen können mit ihrer Arbeit. Denn wer nur Bratpfannen zum Testen geschenkt bekommt, wird langfristig nicht davon abbeißen können.

Ob man nun Geld durchs Bloggen oder mit einem Blog verdient: Es funktioniert. Ich selbst gewinne Kunden durchs Bloggen und so geht es vielen Unternehmern in meinem Umfeld. Die Sichtbarkeit steigt, der Expertenstatus der Bloggenden etabliert sich, man wird gefunden von potentiellen neuen Kunden und bindet bestehende Kunden. Die Vernetzung mit Partnern und Experten, die das eigene Fachgebiet ergänzen, erhöht die Reichweite. Es entstehen fruchtbare, neue Verbindungen sowie langfristig auffindbare Empfehlungen.

Bloggen und Blogger-Relations sind heute für Geschäftsleute, Experten und Unternehmer kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein „Must-have“. Und wer noch über die Kosten nachdenkt, dem sei die Frage ans Herz gelegt: „Wieviel ist Dir ein neuer Kunde wert?“

 

Sie möchten endlich mit dem Bloggen anfangen, wissen aber nicht, wie es geht? Sie sind sich unsicher? Dann nutzen Sie ab kommenden März dieses Mastermind-Programm:

Die Mastermind Bloggers für Blogstarter, für Weltverbesserer, für Netzwerker: Ein 12-monatiges Programm, um zu lernen, Feedback zu bekommen und motiviert dranzubleiben. Sichtbarkeit, Power, Erfolg: Das Programm mit dem Handwerkszeug für Ihren Blog, der Kunden magisch anzieht. Alle Infos über die Mastermind Bloggers finden Sie hier, sichern Sie sich gleich einen Platz!

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Wie man die Kunden aufs Silbertablett kriegt

BloggenEs ins Laufen bringen, es endlich geregelt bekommen, die Kuh vom Eis schieben – so formulieren die meisten UnternehmerInnen ihren Wunsch, wenn es ums Eigenmarketing geht. Alle wünschen sich etwas, das die Kunden von alleine aufs Silbertablett springen lässt. Nur wenige stehen auf Kaltakquise und große Marketingbudgets. Fünf Erfolgskriterien für ein gut gefülltes Silbertablett und was der 1. März 2015 damit zu tun hat:

„Ich bin dazu da, die Welt schöner zu machen!“ Diesen Satz habe ich neulich vom einem achtjährigen Jungen gehört.

Wozu sind wir auf der Welt? Das müssen wir nämlich wissen, bevor wir uns mit unserer Geschäftsidee, unserem Beratungsangebot und mit unseren schönen Produkten auf den Weg zum Kunden machen. Daraus entwickeln wir unsere Positionierung und all das, was eine Unternehmerpersönlichkeit ausmacht: Worin wir uns von anderen unterscheiden und warum man ausgerechnet bei uns einkaufen soll. Die Marke für das Unternehmen, der Personal Brand für UnternehmerInnen entsteht und soll die Kunden magnetisch anziehen.

Marketing? Brauch‘ ich nicht!
Viele Entrepreneure, Solopreneure, Berater, Künstler oder Coaches laufen weg, wenn es um die Erschaffung dieses Magneten, wenn es ums Eigenmarketing geht. Sie kümmern sich erst darum, wenn die Geschäfte nicht mehr laufen, sie neue Dienstleistungen anbieten wollen oder wenn sie sich in einer Start-up-Situation befinden. Viele haben jahrelang von Empfehlungen gelebt. Doch was passiert, wenn sich die Marktbedingungen verändern und der Empfehlungsstrom abreißt? Wohl dem, der sich rechtzeitig ein Publikum und ein belastbares Netzwerk aufgebaut hat!

In meinem Business Club und in anderen Foren beobachte ich seit 20 Jahren die Erfolgsmuster von Unternehmen und UnternehmerInnen: Die Bedenkenträger, Zögerer, Imitatoren verschwinden nach kurzer Zeit von der Bildfläche. Unternehmen und UnternehmerInnen, die nach 20 Jahren präsent und gut im Geschäft sind, haben meiner Erfahrung nach vor allem diese fünf Kriterien gelebt:
1. Kommunikation: Erfolg hat, wer über seine Wünsche, Anliegen, seinen Nutzen für andere spricht.
2. Kontinuität: Erfolg hat, wer langfristig in seinen Auftritt investiert.
3. Authentizität: Erfolg hat, wer an seine Idee glaubt und bei dem postulierte Werte und Handlungen übereinstimmen.
4. Fairness: Erfolg hat, wer Win-Win Situationen sucht und gute Beziehungen lebt.
5. Verbundenheit: Erfolg hat, wer Menschen an seiner Seite hat, die über seine Erfolge sprechen und in einer Gruppe von Gleichgesinnten Unterstützung sucht und gibt.

Kunden gezielt finden und binden
Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, so viele Kanäle online wie offline zur Verfügung, um uns mit unserer Marke und unserem Nutzen regelmäßig beim Kunden bemerkbar zu machen, um Vertrauen aufzubauen und neue Kunden finden zu können. Ich sehe derzeit die Erfolge, die Menschen erzielen, wenn sie sich sichtbar machen. Wenn sie auf die Bühne gehen mit ihren Ideen, Projekten und Produkten und sich die Kunden freundlich auf ihr Silbertablett einladen.

Ich sehe aber auch die Misserfolge, wenn sie sich alleine auf einen Kanal verlassen und erwarten, dass die Kunden von alleine aufs Silbertablett springen.

Erfolg hat der,
• der sich auf die Kanäle konzentriert, in denen sich seine Kunden tummeln, und sie mit hochwertigen Informationen bedient,
• wer sich auffindbar und empfehlbar macht und
• wer sich kontinuierlich nützlich in Erinnerung ruft.

Ein sehr erfolgreiches Silbertablett für Unternehmen und Unternehmerinnen ist das  Bloggen. Als magnetische Visitenkarte im Zeitungsformat ermöglicht es wie kein zweiter Kanal Sichtbarkeit, Nutzen und Dialog.

Die Kuh vom Eis bloggen
Bloggen kann eine Kunstform sein, eine Ausdrucksmöglichkeit, ein Akquise-Tool, eine Vertriebsschiene, ein Profitcenter, ein Netzwerk-Tool, ein Hobby, eine Empfehlungsplattform, eine Community-Plattform, eine Spielwiese und/oder eine vertrauensbildende Maßnahme.

In den vergangenen Monaten habe ich viele KlientInnen dabei unterstützt, ihre Kunden durch einen Blog erfolgreich auf ihr Silbertablett zu holen. Weil sich viele Entrepreneure, Solopreneure, Künstler, Berater oder Coaches alleine mit diesem Kommunikationskanal noch unsicher fühlen habe ich im Januar 2015 die Original Mastermind Bloggers ins Leben gerufen.

Ab März geht eine neue Gruppe ausgewählter UnternehmerInnen an den Start, um sich gemeinsam beim Bloggen und dem Aufbau eines Publikums zu unterstützen. Das Erfolgsnetzwerk schafft Abhilfe bei allen, die unter Nurimkopfbloggen, Schreibaufschieberitis, Themenlosigkeit und Hilflosigkeit in Social Media-Gefilden leiden. Damit das Silbertablett immer gut gefüllt bleibt!

Wenn Sie auch unter den geschilderten Symptomen leiden, dann schicken Sie mir eine Nachricht.

Was serviert Ihnen die Kunden auf dem Silbertablett?