Ganz einfach ich – #ganzeinfachich – Folge 6 der 20-Jahre-Serie

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In der Blogparade #ganzeinfachich von Karin Wess geht es um – mich. Die ganze Wahrheit aus 20 Jahren Selbständigkeit – oder das, was davon für Sie interessant sein könnte. Ein Artikel, den ich ohne diese Blogparade NIE geschrieben hätte.

In einem Blog geht es natürlich nicht um MICH, sondern um meine Leser. Um das, was sie bewegt, was sie wissen wollen, was Ihnen nützt. Und heute mache ich etwas, was verboten ist. Ich schreibe über mich. Selbstdarstellung pur. Karin Wess ist schuld. 17 Tatsachen, die Sie vielleicht noch nicht über mich wussten.

Ganz einfach ich. Ist das einfach? Ja klar. Ich bin ich. Und ganz viele, denn ich habe in meinem Leben viele Rollen:

1. Ich bin ein Mensch, eine Frau, eine Europäerin, eine Rheinländerin. Ich habe manchmal alles im Griff, manchmal fühle ich mich überfordert. Ich bin zielorientiert, eine kreative Visionärin. Ich bin sensibel und brauche Ruhe sowie Struktur und Ordnung. Ich schaffe viel, manchmal nehme ich mir zu viel vor. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich liebe Humor, denn damit lässt sich so vieles bewältigen. Die Verbindung zwischen Kopf und Bauch ist mir mal abhandengekommen, aber ich habe sie wieder neu geknüpft. Die Anbindung an meine Intuition ist stabiler denn je.

daniela heggmaier2. Ich bin eine Frau. Ich liebe meine Familie und Freunde, das Vergnügen, die Kunst, den Genuss, Slowfood und Tee in Porzellantassen. Ich liebe Musik und Gespräche, die in die Tiefe gehen. Mit Alltagsgedöns, Admin und Mathe stehe ich auf Kriegsfuß. Fenster- und Schuheputzen inklusive. Ich schlafe und lache gerne und mag Witze. Ich mag’s romantisch, mit Glitzer, in Gold und Silber, mit Blümchen und Spitze, Weihnachten und Lichterketten. Ich rede und schweige gerne. Ich will NICHT meinen Mann stehen, denn ich bin eine Frau. Mit übertriebener Perfektion bin ich durch. Ich wasche fast täglich eine Maschine Wäsche: A load a day keeps the chaos away. Disziplin stützt mich, wenn’s hoch hergeht.

3. Ich bin PR-Expertin und Autorin. Ich habe ein Buch über PR-Grundlagen geschrieben und gerade schreibe ich an einem spannenden neuen Buch, das 2017 das Licht der Welt erblicken wird. Ich liebe das Schreiben.

4. Ich bin Bloggerin. Das Bloggen vereint viele meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren, Publizieren, Vernetzen. Deshalb habe ich angefangen, die Themen, die mir persönlich wichtig sind und die mir in der PR-Welt sowie beim Schreiben so begegnen, bloggend zu beleuchten. Mein Blog bietet mir einen Kanal, über den ich einen Beitrag liefern und zur öffentlichen Diskussion beitragen kann. „Ach ja stimmt, das habe ich in Deinem Blog gelesen!“ höre ich jetzt ganz oft und dann merke ich wieder, wie aufmerksam die Menschen in meinem Umfeld verfolgen, welche Themen ich im Blog anspreche. Das gibt mir ein Gefühl der Selbstwirksamkeit: Ja, ich kann inspirieren und vielleicht im Kleinen etwas verändern. Ich habe übrigens eine Gesangsausbildung gemacht und viele Jahre Ballett getanzt. Mich auszudrücken, ob singend, tanzend, schreibend oder fotografierend – das musste ich erst lernen. Mein Konzept: Immer raus aus der Komfortzone. Und Mut entwickeln. Es lohnt sich!

5. Ich bin Ghostwriterin und Journalistin. Ich unterstütze Unternehmer, Firmen und Führungskräfte, deren Zeitbudget angespannt ist, beim Bloggen und der Gestaltung Ihrer Sichtbarkeit. Und ich bin Journalistin, denn ich bin Redakteurin der MANAGERIN. Ein App-Magazin, das einmal im Monat die News aufs Handy oder Tablet zaubert, mit denen Frauen ihre Ziele schneller und eleganter erreichen können. Ich liebe es, Projekte für Corporate Publishing, z.B. App-Magazine, Newsletter oder Zeitschriften zu entwickeln, Inhalte zu kuratieren und zu texten, Interviews zu führen, Texte zu redigieren. Ich habe in den Neunzigern die erste Kundenzeitschrift für IT-Fachhändler gemacht. Firmenzeitungen habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit zum Teil dreisprachig erstellt für meine Kunden. Ich liebe Zeitungen und Zeitschriften auf Papier, ich liebe es, sie zu lesen und zu machen. Online bin ich, weil es zu meinem Beruf gehört. Am Wochenende schalte ich ab. Ich schaue kaum fern.

Daniela Heggmaier6. Ich bin Netzwerkerin. Ich liebe Win-Win-Situationen und das Verknüpfen von guten Verbindungen. Ich kämpfe gegen Neid und Missgunst, die mir von manchen entgegengebracht werden. Sichtbarkeit und Erfolg wird einem nicht immer gegönnt. Deshalb schaue ich auf die Glücksfälle in meinem Umfeld: Ich liebe Aktionen mit gleichgesinnten Netzwerkern, weil es da Motivation und Power gibt. Deshalb habe ich auch eine Mastermind Blogger Gruppe gegründet. Und die rockt. Zum gemeinsamen Feiern von Netzwerk-Erfolgen zünde ich mir gerne eine Wunderkerze an. Seit 20 Jahren gehöre ich einem Frauen-Netzwerk an, dem Woman’s Business Club. Das ist meine Überlebensstrategie in Sachen Inspiration, Motivation und Durchhalten.

7. Ich bin Madame Füllhorn. Eine Blogleserin schrieb mir in einer Karte: „Liebe Daniela, eine angenehme und kurzweilige, eine informative und bereichernde Stunde habe ich nun dank Deines Blogs verbringen dürfen. Die Struktur, die Klarheit der Gedanken und die fühlbare Präsenz Deiner Persönlichkeit bereiteten mir außerdem ein großes Lesevergnügen. Es ist eine Fülle, es ist ein Füllhorn; würde ich einen Preis vergeben, wärest Du Madame Füllhorn.“ DANKE!

8. Ich bin PR-Mentorin. Ich bin seit 20 Jahren selbständig. Menschen Ausdruck zu verleihen und sie mit ihren Ideen und ihrem Business sichtbar zu machen – das ist meine Mission. Meine Expertise ist es, UnternehmerInnen und Führungskräften eine Stimme zu geben, Aufmerksamkeit und Vertrauen für sie aufzubauen und sie die goldenen Regeln der Selbst-PR-zu lehren. Menschen, die ihre Dienstleistungen, Produkte oder Initiativen ins Rampenlicht stellen und als Champion für Ihr Fach wahrgenommen werden wollen, denen stehe ich zur Seite. Ich mache das in Programmen wie der „Sichtbarkeitswende“ sowie in Blog- und anderen kreativen Workshops.

9. Ich bin Schreibcoach. Ich bin eine Anleiterin von Schreibwerkstätten. Ich glaube, dass das Schreiben unser mächtigstes Selbstmanagement-Werkzeug ist. Ich habe das für mich so erlebt. Wenn ich schreibe, kann ich mir beim Nachdenken zusehen. Die Ergebnisse habe ich schwarz auf weiß, das hat mich Lichtjahre vorangebracht. In meinen Schreibwerkstätten für kreatives und autobiografisches Schreiben zeige ich den Menschen den Zugang zu ihrer inneren Stimme. Die Schreibwerkstatt „The Magic Bloghouse“  biete ich nur für Blogger an. Blogcoaching, selbstgebackene Muffins und Wunderkerzen inklusive.

Daniela Heggmaier Instagram

10. Ich bin Instagrammerin und Hobby-Fotografin. Nach dem Abi habe ich mich von der Berufsberatung im Arbeitsamt abhalten lassen, Fotografin zu werden. Weil es damals schon so viele in München gab. Dann habe ich Kommunikationswissenschaften studiert. Das war toll. Und heute kann ich schreiben UND fotografieren, und so viel mehr.

11. Ich bin dankbar. Ich übe mich täglich darin. Mein erfolgreichster Blogpost ever dreht sich um meinen Selbstversuch, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Dankbarkeit ist der Motor der mich antreibt. Ich übe mich täglich im Großdenken. Denn das musste ich erst lernen. Und das Annehmen und Feiern von Erfolgen. Stichwort: Wunderkerze!

12. Ich bin eine gelassene Impulsgeberin und Guteideenproduzentin. Eigenlob stinkt? Nein, denn das hat neulich eine Kundin zu mir gesagt. Meine Kreativität und Inspiration beziehe ich aus der Natur, auch die Ruhe. Ich halte mich inspiriert: Ich lese gerne und viel. Bücher, Zeitschriften, Blogs. Ich sammle Leseempfehlungen in einem Literarischen Salon, den ich regelmäßig in München veranstalte. Ich lerne gerne von Menschen im persönlichen Gespräch. Multitasking kann ich nicht und will ich auch nicht können. Ich wollte auch mal Innenarchitektin werden. Heute zaubere ich Sphären für meine Familie, für Zusammenkünfte von ganz unterschiedlichen Menschen oder für die Kommunikation von Unternehmen und Unternehmern. Wenn ich Menschen einlade, koche ich immer zu viel.

Daniela Heggmaier Vortrag13. Ich halte Vorträge. Aber anders. Ich habe dann eine Schachtel dabei, die ich je nach Thema für die Zuhörer zusammenstelle und nach und nach entpacke. Mit ppt-Präsentationen habe ich abgeschlossen, weil mir die Haptik fehlt. Es ist mir wichtig, die Menschen zu inspirieren und emotional zu berühren. Dafür habe ich mein eigenes Format entwickelt.

14. Ich bin Idealistin. Ich glaube, dass wir Liebe, Werte, Dankbarkeit und Großzügigkeit im Business brauchen, um unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen. Deshalb bin ich Werte-Verfechterin. Meine drei wichtigsten Werte heißen Freiheit, TatenstattWorte und Yin&Yang. Ich habe in meiner jährlichen „Lebenswerkstatt“ intensiv mit anderen Vordenkerinnen an meinem Wertesystem gearbeitet und für mich ein Werte-ABC definiert.

15. Ich lerne von Vorbildern. Z.B. Arianna Huffington – die finde ich äußerst interessant. Sie stellt ein weltweites journalistisches Blogprojekt auf die Beine und tritt – nach einem Burnout – für eine vernünftige Lebensführung ein. Ich folge ihrer Facebook-Seite und was sie postet, bringt mich weiter. Und dann: Die unvergleichliche Danielle LaPorte, die mir gezeigt hat, wie wichtig Gefühle bei der Lebensnavigation sind!

16. Ich bin bekennende Zukunftsgestalterin und liebe es, mir meine Zukunft auszumalen. Ein mögliches Szenario: Ich manage ein Gut. Darin gibt es Wohlfühl-Seminarräume sowie eine Bibliothek für meine Schreibwerkstätten und Workshops. Autoren, Musiker und Künstler halten Lesungen, Konzerte und Vernissagen, Think Tanks und Zukunftswerkstätten ab. Es gibt eine Religions-übergreifende Kirche. Mehrere Generationen leben dort. Viel Natur. Tee in großen Tassen. Der Geist von Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau weht durch die Allee entlang der Auffahrt und durch die Stallungen. Kinder spielen auf der Streuobstwiese. „Alle kommen vorbei – ich brauch‘ nie rauszugehen“ – das singt schon Peter Vox in „Das Haus am See“. So ähnlich. Nur viel schöner, denn manchmal werde ich rausgehen. Einfach so.

Daniela Heggmaier17. Daniela Heggmaier in 7 Hashtags? #madamefuellhorn #teeingrossentassen #schreibenistpower #creativevisionary #digitalmediawoman #instagrammerin #20JahreNetzwerken

Ganz einfach ich.

Und Sie? Wie sieht es mit Ihrem „Ganz einfach ich“ aus? Machen Sie doch einfach mit bei der Blogparade #ganzeinfachich. Denn dann können die Menschen, mit denen Sie in Dialog kommen wollen, ein Gefühl für Sie entwickeln. Probieren Sie’s aus!

 

Bisher in der 20-Jahre-Serie erschienen:

Die 20-Jahre-Serie, Folge 1: Serendipity oder die Gefühle des Selbständigen-Glücks

Die 20-Jahre-Serie, Folge 2: Wie man sich ein gutes Netzwerk aufbaut

Die 20-Jahre-Serie, Folge 3: Alles Pareto oder wie ich lernte, die Backmischung zu lieben

Die 20-Jahre-Serie, Folge 4: Wie man den Wunderkerzen-Momenten im Business den Weg ebnet

Die Sichtbarkeitswende und 7 höchst erfreuliche Nebenwirkungen des Bloggens – Folge 5 der 20-Jahre-Serie

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