Die Leseinspirationen des Bücherclubs zum Welttag des Buches 2014

Bücherclub Frühling 2014

Ein schönes Leben soll es sein. Wir werden es haben, denn wir kennen die „Big five for Life“. Wir kennen die dunklen Erfahrungen zweier Familien im Schatten der RAF in Deutschland. Wir kennen die hellen Tage. Wir kennen die Weisheiten einer dichtenden hundertjährigen Japanerin. Wir kennen Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki. Wir wissen, wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Und wie wir einer strahlenden Zukunft entgegensehen können! Sie nicht? Dann schauen Sie sich schnellstens die aktuellen Leseempfehlungen des Bücherclubs an:

Rebekka Reinhard: SCHÖN!: Schön sein, schön scheinen, schön leben – eine philosophische Gebrauchsanweisung: Ein wunderschönes Buch von der ganz wunderbaren Rebekka Reinhard! Sprachlich ein Fest! Sprüht vor Ideen, Anregungen und verbindet die Philosophie mit den Anforderungen unserer Zeit. Zeigt Erkenntnisse aus scheinbar längst vergangener Zeit, die heute aktueller sind denn je. Sie verbindet Topmodels, aufgespritzte Oberlippen und Daniela Katzenberger mit Sokrates, Montaigne und Laotse. Fazit: Schönheit kann man nicht kaufen – aber wir finden sie überall und in uns selbst, wenn wir nur bereit sind, zu sehen und zu erkennen.

Julia Albrecht und Corinna Ponto: Patentöchter. Im Schatten der RAF – ein Dialog: Ein wichtiges Buch über jüngste deutsche Geschichte. Geschrieben von zwei Frauen, deren Familien einst eng miteinander verbunden waren und die durch den Mord an Jürgen Ponto auseinandergerissen worden sind. Die Tochter Jürgen Pontos und die Schwester von Susanne Albrecht werfen einen neuen Blick auf die Geschichte der RAF, die Rolle der Täter und die Wunden, die ihre Taten bei den Hinterbliebenen hinterlassen haben. Im Mittelpunkt stehen die Fragen nach Schuld und Täterschaft und nach den Möglichkeiten von Aufarbeitung und Versöhnung.

Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage: Ein Roman über die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden, über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge. Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft. Zart geschrieben, faszinierend formuliert, große Gefühle wunderbar eingefangen.

John Strelecky: The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben: Durch Zufall lernt Joe, ein unzufriedener Angestellter, den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennen. Dieser wird zu Joes Mentor und offenbart ihm die Geheimnisse seines Erfolgs. Seine Unternehmen führt Thomas anhand zweier Leitlinien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung sowie seine „Big Five for Life“ kennen, also wissen, welche fünf Ziele er im Leben erreichen will. Was will er erlebt haben, bevor er stirbt? Sind diese fünf Dinge mit dem Lebenssinn vereinbar? Eine Geschichte, die einen coachenden Führungsstil näherbringt und gute Inspirationen für die jährliche Positionsbestimmung liefert!

Toyo Shibata: Du bist nie zu alt, um glücklich zu sein: Lebensweisheiten einer Hundertjährigen: Toyo Shibata begann im hohen Alter von 90 Jahren auf Anraten ihres Sohnes, Gedichte zu schreiben. Die Ideen dazu kamen ihr meist im Bett oder im Sessel bei sich zu Hause in Tokyo. Entdeckt wurde sie von der Redakteurin Kazue Arakawa, die für ihre Kolumne „Gedicht am Morgen“ einer japanischen Tageszeitung zahlreiche Zuschriften von unbekannten Dichtern erhielt. In Japan war ihr ursprünglich im Selbstverlag veröffentlichtes Buch ein Sensationserfolg. Sie starb im Januar 2013. Der Gedichtband fasst das Lebenswerk der japanischen Dichterin zusammen und bildet eine Essenz der Erinnerungen an 100 Jahre.

Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki: Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Als er Sara kennenlernt, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist. Der japanische Rekord-Bestseller, der mit der höchsten Erstauflage aller Zeiten startete und sich in weniger als einer Woche über eine Million Mal verkaufte, ist ein großer Roman über Freundschaft und Liebe, Schmerz und Schuld.

Katja Kruckeberg: Tausche Abendessen gegen Coaching: 40 motivierende Ideen für Gespräche unter Freundinnen: Ein Buch über eine wahnsinnig gute Idee: Ein Netzwerk aus Freundinnen aufbauen. Feedback und Kontakte teilen. Die Freundin als Coach nutzen und ihr ein Coach sein. Das Buch bietet einfache Tests und Coaching-Übungen, die man mit der Freundin, aber auch alleine ausprobieren kann. Wir haben einige Übungen bereits ausprobiert: Ein voller Erfolg!

Pero Mićić: Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Raus aus der Kurzfrist-Falle: Ein wichtiges Buch. Über uns Menschen. Über uns als Homo präsens. Darüber, dass wir schwer in die Zukunft denken können und wollen. Warum das seit so vielen Jahren schief geht – im Kleinen wie im Großen. Und was wir dagegen tun können. Der Zukunftsmanager Dr. Pero Mićić hat es klasse auf den Punkt gebracht und erklärt anhand von Erkenntnissen aus Psychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft anschaulich und aufschlussreich, wie wir die Kurzfrist-Falle im Kopf überwinden können. Ein wirklich wichtiges Buch!

Welches Buch inspiriert Sie am meisten zum Lesen?

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